Aub Gau und Provinz
Vermißt
Seit dem 14. Oftober 1937 wird der Schmiedelehrling Heinz Schümann, geboren am 2. 4. 1922 zu Oldenburg, ver= mißt. Schümann war besuchsweise bei seinen Eltern, Kaspers weg 107, und hat sich am 14. 10. zum Hauptbahnhof begeben, um mit dem Zuge 12.41 Uhr nach Steinfeld in Oldenburg abzufahren. Bei seinem in Steinfeld wohnhaften Meister ist Schümann nicht angekommen. Die Gründe für sein Verschwinden stehen bis heute nicht fest.
Sprengungen am Hermes- Wrad eingestellt
Auf der Außenweser beim Leuchtturm„ Hoherweg", unterhalb der Leuchttonne" N", sind bei dem Wrack ,, Hermes" die Sprengungsarbeiten für die Wintermonate eingestellt und die Auf dem Wrack ist Bergungsfahrzeuge eingezogen worden. eine fleine grüne Wracktonne mit der Aufschrift..Wrad Trommeltoppzeichen ausgelegt worden.
Frauenleiche identifiziert
Der Polizeipräsident von Münster teilt mit: Bei der am 7. November 1937 in der Wallgasse aufgefundenen und im Klemenshospital verstorbenen Person handelt es sich um die geschiedene Ehefrau Maria Staubermann aus Münster. Die ärztliche Untersuchung ergab, daß die Genannte eines natüre lichen Todes verstorben ist; eine Schwangerschaft, wie zuerst angenommen, wurde nicht festgestellt.
Vermißte Person tot aufgefunden
Der Polizeipräsident von Münster teilt mit: Der seit dem 31. 10. 1937 als vermißt geltende Bäckermeister Franz Steintuhl aus Münster wurde am Nachmittag des 8. 11. 1937 als Leiche aus dem Dortmund- Ems- Kanal geborgen. Nach den polizeilichen Ermittlungen liegt ein Unglücksfall vor.
Wassermangel gefährdet Weserschiffahrt
Edertalsperre fast ausgetrodnet Auch Deutschlands größter künstlicher Binnensee droht zu versiegen
Wasserstände der Weser sind der beste Beweis für die Notwendigkeit der bereits im Bau befindlichen Kanalisierungsarbeiten der Weser und der jetzt für die Werra geplanten Kanalisierung, weil mit Talsperren allein nicht auszukommen
ist.
Die für die Oberweser zuständige Wasserstraßendirektion hat| Holzminden aufrechterhalten werden kann. Die ungünstigen bereits vor einigen Tagen eine Mitteilung über die Erschöpfung der Vorräte der Edertalsperre herausgegeben. Vom Sonntag auf Montag ist der Wasserstand am Pegel erheblich gesunten. Dieser Rückgang ist bereits eine Auswirkung der Erschöpfung der Wasservorräte. Infolgedessen muß die Abgabe von Zuschußwasser an die Weser in furzem eingestellt werden. Der Bestand der Edertalsperre ist im Laufe der letzten Wochen bei etwas über 200 Millionen Kubikmeter Normalfassungs vermögen auf etwas über 20 Millionen zurückgegangen. Auch in der Diemeltalsperre, die ihre Wasser bei Karlshafen in die Weser sendet, ist der Wasserstand start gesunken.
Wenn die Lage sich weiter verschlechtert, wird ein Teil der Oberweserschiffahrt stillgelegt werden müssen. In Fachkreisen rechnet man damit, daß jedoch auf jeden Fall der Schiffahrtsverkehr bis zu den Umschlagplägen Bodenwerder, Polle und
Westfalens Talsperren trocknen aus
Die mehrwöchige Trockenheit hat den Wasserspiegel der westfälischen Talsperren derart gesenkt, daß an mehreren Stellen die Grundmauern der einst abgetragenen Bauernhöfe wieder sichtbar werden, u. a. bei der Listertalsperre. Die Möhnetalsperre, Deutschlands größter fünstlicher Binnensee, weist zur Zeit etwa 40 Millionen Kubikmeter Wasser auf gegenüber normal 135 Millionen Kubikmeter. Allein der täg= liche Wasserverlust der Möhnetalsperre beläuft sich auf etwa eine halbe Million Kubikmeter.
Kohlpartie
( Nachdruck verboten.)
Wenn es tälter wird und Winter, Kommt die Gattung Mensch dahinter, Daß es etwas für sich habe, Wenn man sich am Grünkohl labe. Demzufolge sammelt fie
Sich zu einer Kohlpartie. Dies geschieht auf solche Weise, Daß vom Kinde bis zum Greise In Vereine eingeteilt
-
Nun der Mensch nach dorthin eilt, Wo auf schlankem, grünen Salme Die beliebte Grünkohlpalme Blühet, wächst und sich verbreitet; Denn am Ursprungsort bereitet Man den Kohl das ist bekannt Besser als im Binnenland. Außer diesem hat man dort Auch direkt das Schwein am Ort. Und im stillen Kammerwintel Sängt die gutgewürzte Pinkel. Unterwegs ist es beliebt,
Daß man Lieder von sich gibt, Angelangt segt man sich friedlich An den Tisch und tut sich gütlich Bis der Bauch nach vorne quillt Und man als gesättigt gilt. Einen großen, bunten, schönen Ehrenorden leiht man denen, Die die größten Quantitäten Hemmungslos verschlingen täten. Und zum Abschluß ist es meist Sitte, daß der Doornkaat freist Und vielleicht noch zwei, drei, viere, Fünf, sechs, freben helle Biere. Aber mehr ist stets von Uebel, Weil sich sonst im Magentübel Noch der Kohl im Lauf der Nacht Unliebsam bemerkbar macht.
Jung gewohnt- Alt getan!
Schon in der Schule wird auf die große Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft und für jeden Einzelnen hingewiesen.
miled.
Fittuco.
190
NILDE 76
part
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