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Nr. 208.

Donnerstag, 5. September 1912.

Geschichtsnotizen.

5. September.

Wilhelmshavener Tageblatt.

1569 Der ital. Dichter Bernardo Tasso gest.( 1493). 1585 Der franz. Staatsmann A. J. D. Herzog von Richelieu geb. 1638 König Ludwig XIV. von Frankreich geb. 1733 Dichter Christoph Martin Wieland geb.( 1813). 1791 Komponist Giacomo Meyerbeer geb. ( 1864). 1800 Die Engländer ergreifen Besitz von Malta. 1807 Die Engländer besegen Helgoland. Maler Wilhelm Schirmer geb. ( 1863). 1815 Karl Wilhelm, Komponist der Wacht am Rhein", geb.( 1873). 1836 Schauspieler und Bühnendichter Ferdinand Raimund gest.(* 1790). 1840 Landschaftsmaler Heinrich Deiters geb. 1857 Der französische Philosoph Auguste Comte geft.(* 1798). 1858 Schriftsteller Moriz Gottlieb Saphir( eigentl. Moses) gest.( 1795). 1842 Drei- Kaiser- Zusammenkunft in Berlin. 1890 Dichter Gans Edler von Butlig gest.* 1821). 1902 Patholog und Anthropolog Rudolf Birchow gest.(* 1821). 1905 Der russ- japan. Friedensvertrag wird in Portsmouth( Nordamerika) unterzeichnet. 1906. Physiker Ludwig Bolzmann gest.(* 1844).

Sigung des Bürgervorsteher- Kollegiums.

Wilhelmshaven, 4. September.

Beilage. Expedition: Kronprinzenstr. 1.

5. Anleihe für die Gewerbeschule. Die städt. jan einem in Emden stattfindenden Spielkursus für Jugend­Kollegien haben unlängst beschlossen, für den Bau der Ge- pflege bewilligt. werbeschule eine Anleihe bei der Sparkasse aufzunehmen. Die

Formalitäten wurden in einer der legten Sizungen des Bo.- gistrats bewilligt das Bo.- Kollegium die zur Gewährung von c) Veteranenbeihilfe. Auf Antrag des Mia­Kollegiums geregelt und haben nun die Genehmigung der Beihilfen an Veteranen( je 30 Mark) und Veteranen- Witwen vorgesetzten Behörde erhalten. Es ist nunmehr eine nochmalige( ie 15 Mark) erforderlichen Mittel. Zustimmung der Kollegien nötig. Der Bürgermeister erklärte, es handele sich um eine reine Formsache.

Das Bo.- Kollegium erteilte die Genehmigung.

fchen der Stadt und den Gaswerken schwebende: Rechtsstreit bittet den Magistrat, die Garnisonverwaltung zur Pflasterung

heranzutreten.

- Der

Herr Bv. Stöltje

Es

ganze Angelegenheit zur Erledigung zu Schließlich bringt Herr Stöltje einen Antrag

halts ein: Das Bv.- Kollegium beſchließt,

rfuchen, er möge bei der Garnisonverwal­ der Bürgersteig nördlich des Parkes in Der Antrag Zustand persetzt werde.-

d) Bürgersteig nördlich des Partes. Herr Bo. Stöltje führt Klage über den Bürgersteig der Bismarckstr. an der Parkseite. Der Weg sei ungepflastert und deshalb bei Bo.- Kollegium eine Vorlage über eine Verbesserung der Stra- durch dort lagernie Steinhaufen sehr erschwert. Abhilfe sei 6. Straßenbeleuchtung. Der Magistrat hat dem schlechtem Wetter taum passierbar. Auch werde der Verkehr Benbeleuchtung zugehen lassen. Die Verbesserung soll in erster dringend nötig. Auch die früher bereits beschlossene Besei­Linie durch eine Ausdehnung der elektrischen Beleuchtung, tigung der Vorgärten der Bismarckstraße sei wünschenswert. durch Verwendung von Bogenlampen sowie durch Erweite Er fragt an, wer die Unterhaltung des Bürgersteiges zu be­rung und Vervollständigung der Gasbeleuchtung herbeigeführt sorgen habe. Her Stadtbaurat 3opff erwidert, die Unter­werden. Die Erweiterung der elektrischen Straßenbeleuchtung haltung sei Sache der Garnisonverwaltung. Die Beseitigung fonnte erst in Angriff genommen werden, nachdem der zwi- der Vorgärten werde in furzer Zeit erfolgen. Herr Stöltje zugunsten der Stadt entschieden war. Im ganzen stehen der des am Part entlang führenden Bürgersteiges aufzufordern. Das Bürgervorsteherkollegium hielt gestern Nachmittag zur Verfügung( 22 000 Mart laut Bewilligung und 18 000 derung würde nach de n bisher in ähnlichen Fällen gemachten Stadt für Verbesserung der Straßenbeleuchtung 40 000 Mart- Herr Bürgermeister Bartelt erwidert, eine solche Auffor­tm Rathaus eine öffentliche Sihung ab, welche Herr Bv. Mark unverbrauchte Gelder). Der Magistrat beantragt beim Erfahrungen völlig z wecklos sein, da dem Magiſtrat keine Wortführer Bührmann um 5 Uhr eröffnete. Der Magistrat Kollegium die Zustimmung.- Herr Stadtbaurat Zopff be- Rechtsmittel zur Verfügung ständen, um die Pflasterung zu war durch die Herren Bürgermeister Bartelt und Stadtbaurat gründete den Antrag des Magistrats und erläuterte die beab- erzwingen. Die Garni onverwaltung habe in früheren Fällen Zopff vertreten. Nach Verlesung des Protokolls der letzten sichtigte Ausführung der elektrischen Beleuchtung im sog. sich einfach geweigert, die Pflasterung herstellen zu laſſen.- Sizung erbat sich Herr Bv. Högemann das Wort und machte neuen Jadegebiet an der Hand einer aufgehängten Zeichnung. Herr Bv. H. Plöger empfiehlt den Anliegern, sich direkt an darauf aufmerkſam, daß nach den Vorschriften der Gesch.- Ord- Es sollen im ganzen in diesem Jahre für elektrische Straßen- die Polizei zu wenden, um von dieser die Beseitigung des nung in der letzten Sizung die Neuwahl des Büros erforder- beleuchtung 40 000 Marf verwendet werden. Es sei vorgesehen, Verkehrshindernisses 31 erwirken. Herr Bv. Högemann lich gewesen sei. Herr Bv. Hümme bemerkt, die Forderung daß im sog. neuen Jadegebiet 28 Bogenlampen von je 100 unterstützt die Klagen des Herrn Stöltje mit dem Hinweis des Vorredners sei an sich richtig. Er habe in der letzten Kerzen Leuchtkraft und zwar zunächst in den Hauptstraßen, darauf, daß der Bürcher teig an der Gökerstraße, der ebenfalls Sizung schon darauf hingewiesen. Das Kollegium habe aber Bismardstraße, Gökerstraße, Marktstraße, aufgestellt werden. von der Garnisonver wa Itung unterhalten werde, neuerdings in der letzten Sigung beschlossen, die Wahl des Büros bis man sei erst im Zweifel gewesen, ob die Berwendung der auch gepflastert sei. Er halte es für richtig, daß der Magistrat zum Januar zu verschieben, weil am Schluß des Jahres in fostspieligen Bogenlampen zweckmäßig erscheine. Man habe die Garnisonverwalt ung um Pflasterung des Bürgersteiges folge der Neuwahlen für das Bo.- Kollegium ohnedies eine jedoch neuerdings eine Bogenlampe hergestellt, deren Bedie- ersuche.- Herr Bv. Stö Itje glaubt, daß eine Eingabe an die Bürowahl erforderlich sei. Der Einspruch sei heute verspätet nung weniger Kosten verursache, weil die Brennzeit( ohne Et Garnisonverwaltung Aussicht auf Erfolg gewähre. und kaum berechtigt. Herr Bv. Högemann hält den Be- neuerung der Stifte) auf 80 Stunden bemessen sei. Außer die- Bürgermeister erwid ert, daß auf frühere Eingaben des Ma­ſchluß der letzten Sizung für nicht bindend. Was durch Geset ser elektrischen Beleuchtung soll aber auch noch eine Erweite- gistrats an die Ga miso nbauverwaltung dieſe in ähnlichen festgelegt sei, könne durch einen Beschluß des Bv.- Koll. nicht rung der Gasbeleuchtung Plaz greifen. Der Magistrat habe Fällen stets eine ablehnende Haltung angenommen habe. Es abgeändert werden. Die Hann. St.- Ordnung verlange die zu diesem Zweck sich mit der Verwaltung der Gasanstalt in empfiehlt sich deshalb durchaus nicht, noch einmal an die Bürowahl beim Eintritt eines neuen Bürgervorstehers. Es Verbindung gesetzt und ihr die Abgrenzung der Gebiete für Garnisonverwaltung ſei nicht ausgeschlossen, daß in späterer Zeit die Rechtsgiltig- Gas- und elektrische Beleuchtung in die Wallstraße vorgelegt. glaubt, daß im Fall der Ablehnung eine Beschwerde an das keit des Beschlusses der letzten Sigung angefochten werden Die Gökerstraße werde von der Bismardstra je bis zum Wasser- Reichsmarineamt wohl zum Ziel führen würde.- Herr Bv. könne.- Herr Bv. Meinecke hält den Einspruch des Herrn turm elektrische, von da bis zur Post Gasbeleuchtung erhalten. 5. Plöger weist dar auf hin, daß auch an anderen Stellen fis­Högemann nicht für stichhaltig. Herr Bo. Stöltje stimmt Es sei geplant, die Straße mit 2 Reihen helleuchtender Later- talische Bürgersteig e der Pflasterung bedürftig seien. den Ausführungen des Herrn Bo. Högemann zu und bittet nen zu versehen. Die Zahl der Nachtlater aen, die bis jetzt 70 empfehle sich, dieſe den Bürgermeister um seine Meinung.-Herr Bv. Hümme betrage, solle um 40 vermehrt werden. Herr Bv. H. Plöger überweisen.- weiſt darauf hin, daß das Bv.- Kollegium in der letzten Sigung befürwortet namens der B.- und W.- commission die An- etwa folgenden In den Beschluß einstimmig gefaßt habe, die Bürowahl erst im nahme der Vorlage. Er hofft, daß die Vorlage zahlreichen den Magistrat zu e Januar vorzunehmen. In der letzten Sigung habe niemand Wünschen der Bürgerschaft entgegenkomnaen werde. Das Bau- tung beantragen, d Einspruch erhoben. Eine Gefahr liege keineswegs in dem letz- amt werde sicher bereit sein, etwaigen Wünschen hinsichtlich ordnungsmäßigen ten Beschluß. Der Bürgermeister bemerkt, er habe in der der Straßenbeleuchtung entgegenzukommen. Marktstraße, Bör fand Annahme. legten Sigung das Wort nicht genommen, weil fein Anlaß senstraße, Bismardstraße werden elektr. beleuchtet, während e) Straßen zur rechtlichen Auseinandersetzung vorgelegen habe. Da aber die Gökerstraße vom Rathause bis zum Wasserturm eine über, daß bei der ein Mitglied des Kollegiums Auskunft verlange, wolle er sie bessere Gasbeleuchtung erhalten soll. Er hoffe auch, daß die Straßenbahn durd wohl erteilen. Es liege durch die Einführung des Herrn Höge- Klagen über die schlechte Straßenbeleuchtung verstummen Benstrecken, die dan mann fein Anlaß vor zur Neuwahl des Büros. Ein solcher werden. Zu den 70 jetzt bestehenden Nachtlaternen sollen noch liche Verkehrsstöru Anlaß sei nur alle zwei Jahre nach Vornahme der ordnungs- 40 weitere hinzukommen. Herr Br. Bockholdt wünscht, daß hiermit verbunden mäßigen Neuwahlen der Bürgervorsteher gegeben. Hieran die Straßenbeleuchtung auf beide Seiten der Straße verteilt lich. ändere die Anfechtung einer Wahl nichts. Herr Bv. Höge- wird. Herr Bv. Hümme freut sich, daß die Beleuchtung eine ihm auch von and Der Bürg mann ist von den Ausführungen des Bürgermeisters nicht be- bessere wird. Er fragt an, ob es nicht möglich sei, in der Göker- bereits Gelegenhe friedigt. Er bleibt dabei, daß die Bürowahl erforderlich ge- straße eine Beleuchtung mit Preßgas, wie in der Roonstraße, die vor einigen wesen sei. Herr Bv. Meinece bittet, die Auffassung der einzuführen. Er wünschte bessere Beleuchtung in der Kaiser- nehmen. Die Dire Mehrheit des Bv.- Koll. durch einen Beschluß zum Ausdruck zu straße zwischen der alten Gewerbeschule und der Deichstraße. troffen. Abhilfe s bringen. Herr Bv. Thaden hält den Beschluß der letzten Sigung für zutreffend. Ein neuer Beschluß könne heute nicht in der Gökerstraße mit der Gasan stalt wohl verhandelt wor- geprüft und als c Herr Baurat Zopff bemerkt, daß wegen der Gasbeleuchtung tung in den aufe gefaßt werden. Herr Bv. Hümme weist nochmals darauf den sei. Diese habe ausgeführt, deß sich die Verwendung der Mit der Ve hin, daß der Einspruch nicht zutreffend sei. Herr Bv. Bauer hohen Masten, wie in der Roonstraße, nicht durchführen lasse. Sigung, der eine spricht sich in ähnlichem Sinne aus. Nach Schluß der De­batte wurde in die Tagesordnung eingetreten und wie folgt Beleuchtung eingeführt werden solle. Herr Bv. F. Plöger ist sehr erfreut, daß endlich eine bessere serhandelt: Herr Bv. Liebich spricht sich in ähnlichem Sinne aus und wünscht eine Berück­fichtigung der Kaiserstraße von der alten Waschanstalt bis zur Deichstraße. Herr Bv. Stöltje hätte gewünscht, daß die Ver­besserung der Beleuchtung auf die ganze Bismarckstraße aus­gedehnt worden wäre. Herr Bv. Thaden spricht ebenfalls Seine Befriedigung über die Verbesserung der Beleuchtung aus.- Herr Bv. Voigt schließt sich an. Er wünscht, daß im vom 10. 9. ab; M. unteren Teil der Königstraße und in der Oldenburger Straße reise mit dem Stamer für bessere Beleuchtung gesorgt werde. Herr Bv. Högemann W.- Bahlm.- Asp. Bay Grille" bis zum He gibt ebenfalls seiner Freude Ausdruck über die Verbesserung Bertner vom 23. 9. der Beleuchtung. Er wünscht eine Beleuchtung der Gökerstraße Oblt. z. S. Rabi 3. Grundstückssachen. a) Städtisches Grundstück an auf beiden Seiten und eine Verbesserung der Beleuchtung vom S. Crome ist vom U jer Bismarckstraße. Der Magistrat hat dem Kollegium eine Seemannshaus bis zur Löwenburg und andererseits bis zur D.- St- Arzt Dr. Huß Vorlage unterbreitet, in welcher das Bv.- Koll. ersucht wird, Kielerstraße. Herr Bv. F. Plöger wünscht, daß im Winter Baade sind hier einge dem Architekten Lübbers an der Bismarckstraße einen Grund morgens die Gaslaternen erst nach dem Beginn der Arbeits- informationskdo. auf tüdsstreifen von 3,70-4 Meter unter den Bedingungen, wie zeit auf der Werft gelöscht werden.- Herr Bv. Meinecke im Vertrag vom 8. Nov. 1910 bestimmt war, zu überlassen. warnt davor, die Beleuchtungswünsche allzu hoch zu spannen. vom 5.- 6. 9. Trapen Herr Bo. Hümme bittet, darauf zu achten, daß das Nach Man müsse mit den Finanzen rechnen und solle namentlich bargrundstück durch die Ablassung nicht an Verkaufswert Ein- sparsam mit der Aufstellung von Bogenlampen vorgehen. buße erleide. Herr Bv. Stöltje wünscht Beleuchtung der ganzen Bismard straße von der Löwenburg bis zur Rielerstraße mit Bogen lampen.

1. Kämmeret- und Sparkasse. Herr Bv. Hümme derlas die Protokolle über die letzten Monatsprüfungen der Kämmerei- und Sparkasse.

Das Bo.- Kollegium nahm Kenntnis.

2. Pflasterungskosten an der Bismarc str. Es liegt ein Antrag des Magistrats vor auf Bewilligung der Pflasterungskosten für die Einfahrt zwischen 2 Häusern an der Bismarckstr. in Kopperhörn.

Das Bo.- Kollegium beschloß, die Beratung hierüber zu oertagen.

Das Bv. Kollegium erklärte sich einverstanden.

b) Grundstück an der Kurzen und Kanalstraße. Der Wort­führer beantragt, die Sache in nichtöffentlicher Sizung zu

beraten.

A

anzunehmen. Das Bv.- Kollegium beschloß, die Vorlage des Magistrats

§ Wilhelmsha

Herzbruch, Chef der

5 Wochen; K.- Kapt. Komdrt. sind: S Uebernahme der Gesc Pfeiffer( Otto) zum dieses Schiffes an de

1. 9. vom I. S.-B.

§ Poststation fi

Ausführung der Arbeiten für die elektrische

bahn. Herr Bv. Liebich beklagt sich dar­

) das gleichzeitige Aufreißen weiter Stra= n längere Zeit offen bleiben, eine empfind­ng herbeigeführt werde. Eine Abstellung der en Unzuträglichkeiten sei dringend erforder ermeister erwidert, ähnliche Klagen seien erer Seite zugegangen. Er habe inzwischen t genommen, mit den Direktoren der Bahn, lagen hier anwesend waren, Rücksprache zu ftoren hätten die nötigen Anordnungen ge­i bereits Sonntag eingetreten. Die Beleuch­erissenen Straßen sei von der Polizei nach­usreichend anerkannt worden. clesung des Protokolls schloß die öffentliche geheime von kurzer Dauer folgte.

Marine.

pen, 4. September. Urlaub ist bewilligt: Korb.- Kapt. IV. Flottille, nach Außerdienststellung dieser Flottille Bendemann 45 Tage nach Eintreffen in der Heimat. aptit. Bröfelmann bis 30. 9. auf SMS. Blücher" zur häfte als Referent beim Art.- Vers.- Komido.; Oblt. z. S. Stabe SMS. Danzig" für die Dauer der Teilnahme n Herbstmanövern; Mar.- Zahlm. Arnold zur 12. Halbfl. D.- Zahlm. Ehlers vom 10. 9. bis zum Antritt der Auss un- Transport( SMS. Eber") z. Verf. der II. W.- D.; mann nach Außerdienststellung und Abwickelung SMS. cbststellenwechsel zur 3. A. II. M.- D.; M.- Ing. d. R. b zur Abl. einer 8wöch. Ulebung auf SMS. Pommern". 18 ist zur 11. Matr.- Art.- Abt. zurüdgetreten. rlaub zurückgekehrt und zur II. M.-D. komdit. ist zum bies. M.- Lazarett getreten.

St.

M.

Die mit dem

zum III. St.-S.-B. verseßten Oblts. Riedinger und troffen. M.- Ing. Schulz( Reinhold) hat sein Bau­5WS. Stralsund"( Weserwerft Bremen) angetreten. ir das Tp.- Verf.- Kdo. auf SWS." Friedrich Carl" ist ünde und vom 7. 9. bis auf weiteres Kiel.

Personalien der Decoffiziere.

schinisten Friedrich Ignatius von der II. W.- Div. iſt us dem aktiven Marinedienste mit der gefeßl. Pension Instellungsberechtigung im Zivildienst und des Rechts bisherigen Uniform mit den für Verabschiedete vor: erteilt worden.

ept. Die 5. Nationale Wettfahrt findet am September, in Kiel statt. Gleichzeitig fin­age mittags 12 Uhr das Absegeln der nicht en Wettfahrt beteiligten Jachten von Kiel att. Für die Klubmitglieder, deren Damen und n dieselbe Zeit ein Dampfer von der Jachtklub­el ab, welcher die Jachten begleitet. Abends sames Essen im Marien- Louisenbad in Borby. zu sind an das Klubbureau in Kiel zu richten. es Dampfers am selben Tage, gegen 10 Uhr 3orby abfahrend, die der Jachten am nächsten Herbstmanöver der Flotte.

§ Dem Ob.- Ma der erbetene Abschied unter Verleihung der zum Weitertragen der geschriebenen Abzeichen -§ Kiel, 3. G Sonnabend, den 7. det an demselben I 7. Kunsthalle. Der Magistrat hat beantragt, an den Das Bo.- Kollegium beschloß, diesem Antrage zu ent- Verein der Kunstfreunde in der Kunsthalle die elektrische Be­an der Nationa prechen. nach Borby f leuchtung zum Selbstkostenpreis abzugeben.- Herr Bv. Bauer Gäste legt ut 4. Festschrift. Anläßlich des 25jährigen Bestehens der fragt an, ob auch dem kleinen Mann Eintritt in die Kunst- Brücke in Ki 2. Torpedo- Division will eine hiesige Druckerei eine Festschrift halle gestattet werden würde. Der Bürgermeister bemerkt, 7 Uhr gemei berausgeben und auf ihre Kosten vertreiben. Sie hat den Ma- diese Frage gehe weniger die städtische Verwaltung als den Ansagen hieri gistrat gebeten, ihr zur Deckung der Unkosten einen Zuschuß Kunstverein an. Indessen glaube er, sie bejahen zu können. Rückkehr von 200 Mart zu gewähren. Der Magistrat befürwortet die Es liege in der Absicht des Kunstvereins, die Kunstausstel- abends von Gewährung. Der Bürgermeister erklärte auf eine an ihn ge- lungen auch den Unbemittelten zugängig zu machen. Bereits Tage, richtete Anfrage, es handle sich um kein städtisches Unterneh- bei der im letzten Frühjahr abgehaltenen Ausstellung habe men. Die Stadt wolle auch die Beiträge für die Festschrift nicht sich in erfreulicher Weise ein starker Besuch seitens der weniger§ Helgi -§ vorher einsehen, sonst übernähme sie damit eine gewisse Ver- Bemittelten gezeigt. antwortung für den Inhalt und das sei nicht beabsichtigt.- Das Bo.- Kollegium beschloß, dem Antrage des Magistrats Herr Bv. Högemann fragt an, wem der Nutzen aus der Herstattzugeben. ausgabe der Festschrift zufließe.- Herr Bv. Hümme erwidert,

8. Verschiedenes.

September vo Poststation ist September Cu Kommandeur

von Below, ni

es handle sich um ein Unternehmen der Firma, die aber wahr­scheinlich keinen großen Nugen erzielen werde. Sie wolle mit a) Säuglingspflege. Auf Antrag des Magistrats der Festschrift wohl auch zeigen, was Wilhelmshaven zu bewilligte das Kollegium an die Viktoriaſtiftung zur Bekämp= leisten vermöge und sei wohl mit der Reklame zufrieden. Ein fung der Säuglingssterblichkeit 30 Mart. großer Nutzen werde für die Firma faum zu erwarten sein. b) Jugendpflege. Dem Maschinenbauer Sievert und Das Bo.- Kollegium bewilligte die 200 Mark. Idem Schlosser Schulz werden 36 Mart Beihilfe zur Teilnahme| ,, Sansa" nach

manövern des Ein zweite Sambur

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land, 4. Sept. SMS. Breslau" ist am 3 1 Neufahrwasser nach Kiel in See gegangen. bis zum 12. September Kiel, vom 13.- 16. rhaven und dann wie Hochfceflotte. Der des III. Stammseebataillons, Oberstleutnant mmt vom 5.- 19. September an den Herbst­10. Armeekorps teil.

s Seemanöver des Luftschiffes Sanja". g, 3. Sept. über die Fahrt des Luftschiffes Heiligendamm wird folgendes berichtet. Die