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Fotge

Sonnabend, den 2. Januar

Beachtenswerte Höhepunkte im Fußballsport

Gauliga Endkampf um den Sichammer- Pokal- Gau Hamburg gegen Niedersachsen- Zwei Spiele in der

Gleich der erste Sonntag des neuen Jahres bringt im deut­schen fußballsportlichen Leben einige beachtenswerte Höhe­punkte. So stehen sich im Olympiastadion in Berlin Schalke 04 und der VfB. Leipzig im Endkampf um den Tschammer- Pokal gegenüber.

Gauliga

In der Gauliga Niedersachsens werden am ersten Sonntag des neuen Jahres zwei Punktspiele ausgetragen. In Harburg treten sich Borussia- Harburg und Algermissen gegenüber. Die Algermisser, die sich jezt sehr gut in Fahrt befinden und sich auch bereits bis auf den dritten Tabellenplay vorgekämpft haben, werden in Harburg sicher auf härtesten Widerstand stoßen, und man darf gespannt sein. ob die Mannschaft sich auch auf dem so gefürchteten Harburger Plaz weiter durch­sehen wird. Der Neuling Göttingen 05 empfängt den VfB. Peine. Obwohl die Peiner in der letzten Zeit nicht die erwar­teten Leistungen erreichten, so ist doch anzunehmen, daß sie start genug sein werden, um gegen den Neuling einen Sieg herauszuholen.

Bezirksklasse

In der Bezirksklasse Bremen- Nord steigen gleich am ersten Sonntag wieder vier Spiele. Unser ostfriesischer Vertreter Germania- Leer hat den Vorteil des eigenen Plages. Der Gegner ist der Neuling dieser Klasse, BfB. Olden= burg. Gegen die Oldenburger haben unsere Ostfriesen etwas gutzumachen, denn im Spiel der Herbstferie verloren sie überraschend in Oldenburg. Es dürfte zu einem recht spannen­den Kampf kommen, den die Plazbesitzer eigentlich, wenn auch nur knapp, gewinnen müßten.

Sparta Bremerhaven empfängt den Spizenreiter A SV. Blumenthal. Nach der guten Leistung der Blumenthaler am letzten Sonntag im Spiel gegen den Herbst­meister der Gauliga, Werder Bremen, darf man wohl erwar­ten, daß sie auch in diesem Spiel zu den Punkten kommen werden, allerdings leicht dürften die Plazbefizer es ihnen nicht machen.

Blauweiß- Gröpelingen empfängt den Bremer SV. Dieses Spiel möchten wir als offen bezeichnen. Die Tages­form der Mannschaften dürfte hier den Ausschlag geben.

In Oldenburg stehen sich die beiden Namensvettern Sportfreunde- Oldenburg und Sportfreunde­Bremen gegenüber. Nach der augenblicklichen Form der beiden Mannschaften dürften die Gäste wohl die etwas besse= ren Siegesaussichten haben.

Germania Leer- BfB. Oldenburg

otz. Am ersten Sonntag im neuen Jahre beginnt bereits der zweite Durchgang in der Bezirksklasse. Germania empfängt morgen die bekannte BfB.- Elf aus Oldenburg. Am 10. Januar muß Blau- Weiß in Bremen aufgesucht werden und am Sonn­tag, dem 24. Januar tommt dann der VfB.- Oldenburg nach hier. Für unseren heimischen Vertreter gibt es also gleich starke Aufgaben.

Der morgige Gegner ist der Neuling, der aber vornehmlich in den letzten Wochen zu sehr guter Form auflief. Germania verlor bekanntlich gegen diesen Gegner in Oldenburg verdient 1: 2 und wäre Torwart Junter seinerzeit nicht in so überragen­der Form gewesen, wäre die Niederlage empfindlicher ausge= fallen. Germania hat somit morgen die Gelegenheit zur Re­vanche. Die Oldenburger, die über ein ausgezeichnetes techni­sches Können verfügen, haben ihre besten Kräfte im Sturm. Vor allen Dingen der linke Flügel ist nur schwer zu halten. Döhler, der frühere VfB.er als Halblinks ist hier die treibende Kraft.

Aber auch die Germanen sind in den letzten Wochen bestän­diger geworden. Das ist aber auch notwendig, denn der zweite Durchgang stellt gewaltige Aufgaben an die VfBer, da die meisten Spiele auswärts ausgetragen werden müssen. Die Oldenburger, die die gleiche Punktzahl wie die Leeraner auf­zuweisen haben, müssen also auf jeden Fall geschlagen werden. Bei voller Konzentration müßte dieses Vorhaben auch gelingen. Die Elf wird in folgender Aufstellung das Spiel bestreiten: Junker

Engels

Heuten

Tuitje H. Wieken W. Wieken Kod Engels Werner Winterboer Mansholt Der neue Mann Sydow ist für Punktspiele noch nicht spiel­berechtigt. Schiedsrichter dieses Treffens ist 3an Müller, Loga.

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1. Kreisklasse

Die 1. Kreisklasse wartet am 3. Januar nur mit einem ein­zigen Punktspiel auf. In Emden stehen sich Stern- Emden und Vittoria- Oldenburg gegenüber. Wollen die Emder den An­schluß nach oben halten, dann müssen sie unbedingt darauf be­dacht sein, jede weitere Niederlage zu vermeiden. Gegen Vit­toria- Oldenburg mußten sich die Sterner in der Herbstferie eine 3: 1- Niederlage gefallen lassen. Hoffen wir, daß es ihnen diesmal gelingt, den Spieß umzudrehen.

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BfB. Stern- SC. Viktoria Oldenburg

otz. Dies Treffen am 3. Januar in Emden sollte das neue Sportjahr gut einläuten können. Die 1. Mannschaft des VfB. Stern trägt die Hoffnungen der Emder und ostfriesischen Sport­gemeinde für ein erfolgreiches Abschneiden in den Meister­schaftstämpfen der ersten Kreisklasse. Sie liegt zwar in der Herbsttabelle auf dem fünften Play, tann diese Stellung aber am 10. Januar im letzten rückständigen Spiel der 1. Serie in Westrhauderfehn noch nachträglich torrigieren. Sehr wichtig ist sodann, daß sie die meisten und schwersten Spiele des zweiten Durchgangs zu Hause austrägt und sich dadurch hoffent­lich manchen Punktvorteil verschaffen wird. So müssen sich zum Beispiel nach den ersten beiden Spielen des neuen Jahres am 24. Januar VfL. Rüstringen und am 31. Januar Frisia Wilhelmshaven, zwei anerkannt tüchtige Mannschaften, die bei der großen Halbzeit der Staffel am besten im Meister­schaftsrennen liegen, in Emden zum Punttkampf gegen Stern einfinden. Nur drei Spiele der Frühjahrsserie brauchen die Emder außerhalb zu bestreiten: gegen Adler- Rüstringen, Wilhelmshavener SV. und Tu S. Oldenburg.

Der morgige Gegner Vittoria- Oldenburg gehört mit 8:10 Punkten zur Zeit zur Mittelgruppe. Es gelang ihm aber, Stern in Oldenburg im Vorspiel beide Punkte abzunehmen. Diese 1: 3- Rechnung müssen und wollen die Emder am Sonntag unbedingt begleichen. Wir glauben, daß es ihnen bei höchster Spielbereitschaft mit der folgenden stärksten Elf gelingen wird: Nagel; Seebens, L. Dintela; Röhr, Bents, Springelfamp; Peters, Gerhardt, Müller, W. Dinkela. Mülder. Schiedsrichter Terbeet- Aurich. Anstoß 2.15 Uhr.

Die Jahresbilanz der ersten Mannschaft des VfB. Stern war im Jahre 1936 ungünstiger als in 1935. Es wurden nur 25 Spiele ausgetragen gegenüber 40, eine Folge der Spiel­plagnot in Emden. Der spielerische Rückgang tommt auch in den Torziffern zum Ausdruck. Das durchschnittliche Torverhältnis Gibt es 1937 den betrug 1936 1,8: 2,36, dagegen 1935 3: 2. notwendigen Aufschwung, in dem wir den Wiedereinzug in die Bezirksklasse erblicken?

2. Kreisklasse Staffel Nord

Ember Turnverein Eintracht- Sinte

Die Turner müssen in diesem Punkttreffen zwei Stamm­Spieler ersetzen, einen Seitenläufer und den Halblinken. Doch gerade dieser Umstand wird die Elf veranlassen, besonders fleißig zu spielen und auf der Hut zu sein, daß die Anwart­schaft auf die Spize erhalten bleibt. Die Hinter werden in technischer Hinsicht der Plazmannschaft nicht gewachsen sein, ihr aber durch flottes Kampfspiel wohl gefährlich werden kön­nen. Beginn 2.15 Uhr Bronsplay.

Die Fußballabteilung des ETV. hat 1936 von allen Ember Sportvereinen die günstigste Jahresbilanz erreicht. Von den ausgetragenen 129 Spielen der zwei Herren-, Junioren- und fünf Nachwuchsmannschaften wurden über zwei Drittel gewon

nen.

Keine Mannschaft weist ein negatives Torverhältnis auf, das beste die 1. Schülermannschaft mit etwa 8: 1. Die Meister­mannschaft schaffte im Durchschnitt etwas mehr als 3: 2 Tore. Am 10. Januar empfängt der ETV. VfB. Stern 2 zum fälligen Verbandsspiel.

Jahrgang 1937

Grünweiß- Larrelt- Blauweiß- Borssum

Dies Treffen hat größte Bedeutung für die spätere Grup pierung an der Spize der Tabelle. Allgemein rechnet man das mit, daß die Borssumer in Larrelt der Gefahr des Scheiterns ausgeseht sind. Dafür spricht das Resultat im Vorspiel, das die Larrelter überraschend 3: 0 gewannen. Doch auch Borssum versteht zu kämpfen und zu schießen, wie es füngst Heisfelde auf eigenem Gelände erlebte, und wird alles daransezen, die erfte Schlappe wettzumachen. Jedenfalls wird Larrelt morgen seinen großen Tag haben und stärksten Besuch aus Borsum verzeichnen können.

BfB. Stern 2. MTB. Norderney 1

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Stern hatte für seine zweite Garnitur ein Privatspiel mit Reichsbahn 1 vorgesehen. Inzwischen ist aber Norderney zum Punttspiel nach Emden beordert worden. Die Sterner werden wahrscheinlich so unhöflich sein, ihre Gäste um beide Punfte zu erleichtern.

2. Kreisklasse Staffel Güd

Nachdem die Entscheidung um den Herbstmeister am letzten Sonntag gefallen ist, richtet sich das Hauptaugenmert auf die Spiele um die Plätze. Für morgen sind drei Spiele vorgesehen: Böllenerfehn Warfingsfehnpolder

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Die Polder werden, vorausgesetzt daß der Gegner antritt, zu einem sicheren Siege tommen müssen und damit ihren guten Mittelplatz ausbauen.

Flachsmeer Collinghorst

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Auch in diesem Treffen ist an einen sicheren Sieg der Plays befizer nicht zu zweifeln.

Jemgum- Holterfehn

Die Jemgumer schnitten am letzten Sonntag gegen die Polderjungen hervorragend ab und werden mit dem gleichen Ernst auch über Holterfehn siegen fönnen.

Weiter gibt es in dieser Staffel noch ein Gesellschaftsspiel zwischen:

Frifia- Loga und VfL. Germania- Reserve

Loga als neugebadener Herbstmeister hat sich die benach­barte Reserve des VfL. zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Das Spiel wird bereits vormittags um 11 Uhr ausgetragen und dürfte den Plazbesizer in Front sehen.

Bom Frauenhandball!

In der Bezirksklasse Oldenburg- Delmenhorst/ Ostfriesland beginnt auch bereits morgen der zweite Durchgang. Unser Gaus meister, die VfL.- Damen, muß morgen nach Oldenburg und Es ist dies das hier gegen den VfL- Oldenburg antreten. schwerste Treffen, das die Leeraner überhaupt auszutragen haben. Im ersten Spiel verloren die Germanen auf eigenem Plaze sang und flanglos mit 1: 4, hatten aber Glück dabei, daß das Spiel nachträglich für Germania gewertet wurde, da einige Spielerinnen der Oldenburger nicht spielberechtigt waren. Der Vorsprung beträgt bei Germania drei Punkte. Gelingt es ihnen morgen in Oldenburg, das Spiel zu gewin nen, so ist menschlichem Ermessen nach die Meisterschaft bereits errungen. Der Lohn ist also groß und so darf man erwarten, daß die Elf sich demnach tüchtig ins Zeug werfen wird, um diese gefährliche Klippe siegreich zu umgehen.

Schalke 04 oder VfB. Leipzig?

Tschammer- Pokalspiel im Olympia- Stadion

Der zweite Wettbewerb um den Tschammer- Pokal( Ver­einspokalspiele) wird am ersten Sonntag des neuen Jahres mit dem Endspiel zwischen Schalke 04 und dem VfB. Leipzig abgeschlossen. Dieses Treffen wird im Olympiastadion zu Ber= lin einen gewaltigen Rahmen finden, denn das Reichsfachamt Fußball hat sich bekantlich entschlossen, diese Veranstaltung be­sonders volkstümlich auszugestalten, d. h., allen Fußballfreun den durch besonders niedrige Eintrittspreise den Besuch dieses Spieles zu ermöglichen. Da für die Jugend bereits viele tau­send Freikarten zur Verfügung gestellt worden sind, ist es gar nicht ausgeschlossen, daß der Kampf Schalke 04 gegen VfB. vor einer Reford- Zuschauermenge ausgetragen wird."

Der erklärte Favorit dieses Pokal- Endspiels ist zweifellos der Westfalenmeister Schalke 04, aber die Knappen" selbst gaben vor Jahresfrist im ersten Pokalendspiel gegen den 1. FC. Nürnberg ein treffendes Beispiel dafür, wie schwer es ist, als Favorit alle Erwartungen zu erfüllen. Bekanntlich siegte in Düsseldorf der Club" mit 2: 0, um sich ein halbes Jahr später in Berlin auch den Deutschmeistertitel zu sichern. Nun möchten wir aber den VfB. Leipzig nicht auf die gleiche Stufe mit dem 1. FC. Nürnberg stellen, wenn auch an sich schon die Tatsache, daß es die Sachsen überhaupt bis in die Schlußrunde gebracht haben, für deren können spricht. Aber die Leipziger hatten auch eine verhältnismäßig günstige Aus­

Deutscher Neujahrs- Fußball in Zahlen

Hertha BSC. 1. FC. Nürnberg Union- Oberschöneweide- Beuthen 09

Nowawes 03 Wedding

Breslau 02

-

Berliner SB. 92 Eintracht Borussia 93 Hertha- Breslau( Bokal)

-

Guts Muts- Dresden Teplitzer FK. 03 BfB. Stuttgart- Ruch- Bismarchütte Stadt Bamberg- Spielvereinigung Fürth

Würzburg- Schweinfurt

0: 2( 0: 0) 3: 2( 0: 0) 5: 1( 3: 1) 1: 0( 1: 0) 2: 1( 0: 1) 1: 4( 0: 2) 1: 3( 1: 1) 3: 2( 2: 0) 4: 2( 3: 0)

1. FE. Nürnberg- Hertha/ B6C. 2: 0 In einem Freundschaftskampf standen sich am Neujahrstag auf dem Sportplatz am Gesundbrunnen Hertha BSC. und ver 1. FC. Nürnberg vor 10 000 Zuschauern gegenüber. Die deutsche Meistermannschaft gewann nach durchweg besseren Leistungen verdient mit 2: 0( 0: 0) Toren. Hertha BSC. mußte ohne Sobeck, Hohn und Krause antreten, aber auch Nürnberg hatte für den sei gesagt, daß die Süddeutschen den Kampf von Beginn an be= herrichten. Der glatte Boden machte den Spielern weniger

Schwierigkeiten. Dabei wurde ein fast übertriebenes Zusammen­spiel gezeigt, doch vor dem Tore mangelte es den Stürmern an der nötigen Entschlußkraft. Den torlosen Bausenstand ver dankte Hertha/ BGC. in erster Linie dem sich selbst überbietenden Torhüter Schwarz, der, von seinen Verteidigern gut unterstützt, bis zu diesem Zeitpunkt feinen Treffer der Gäste zuließ. Be= zeichnend für die Ueberlegenheit des Klubs ist die Tatsache, daß der Nürnberger Torwart in den ersten 45 Minuten nur ein­mal einzugreifen brauchte. Sonst spielte sich der Kampf fast ausschließlich in der Hälfte der Berliner ab. Nach dem Wechsel wiesen die Angriffe der Gäste stärkeren Druck auf. Bedauer­licherweise wurde der rechte Verteidiger Billmann bei einem Sprung nach dem Ball nicht unerheblich am Kopf verletzt. Er

erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und mußte ausscheiden. Nachdem Friedel mit einem Pfostenschuß kein Glück gehabt hatte, konnte in der zehnten Minute der Mittelläufer Carolin mit einem unverhofften Weitschuß den Ball zum ersten Treffer ein­senden und eine knappe Viertelstunde später schloß Uebelein II ein schönes Zusammenspiel mit Schmidt mit einem zweiten Tor ab. Bis zum Abpfiff waren die Gäste stark überlegen, sie fa­men insgesamt auf 13: 2 Ecken, doch blieben weitere Lore aus.

losung". Ihre drei letzten Gegner waren Berliner SV. 92, BfB. Peine und Wormatia Worms, also wirklich keine ganz großen Mannschaften. Der 5: 1- Sieg über Wormatia( in Leipzig!) wiegt da noch am schwersten. Schalke 04 hatte es da doch schon etwas schwieriger: VfB Stuttgart( 0: 0 und 6: 0), Werder Bremen( 5: 2) und FC. 05 Schweinfurth( 3: 2) mußten zuletzt bezwungen werden.

Für Schalte spricht viel, fast alles, aber gute Kenner der VfB.- Mannschaft geben den Sachsen in Berlin eine gute Chance und stellen sogar eine Ueberraschung in den Bereich der Möglichkeit. Diese könnte u. E. nur dann eintreffen, wenn die Schalker in Berlin anormale Bodenverhältnisse vorfinden, dann könnten vielleicht Kampfkraft und Energie über die Tech­nik und das schöne Spiel triumphieren. Für den VfB. Leipzig, der zu Beginn des Jahrhunderts der erste deutsche Fußball­meister war und später noch einmal die Viktoria" heim­brachte, ist allein schon das Erreichen der Schlußrunde ein schöner Erfolg, der gebührend anerkannt wird. Vorläufig möch­ten wir aber doch zu den Knappen halten, die die Nachfolge Nürnbergs in der Pokalmeisterschaft antreten sollten!

Nordmark- Niedersachsen im Fußball

Am ersten Januar- Sonntag ist das überraschende Ereignis des niedersächsischen Fußballsports das Freundschaftsspiel

Nordmart gegen Niedersachsen in Hamburg

Der Gau Niedersachsen hat schöne Erfolge gehabt, hat in den letzten Jahren den Nachbargau regelrecht übertrumpft. Bes sonders auch in Vereinsspielen ergaben sich schöne Siege für Niedersachsens Mannschaften. Nordmark paßt das schon lange nicht mehr, man hat vom Erstarken des Nordmart- Fußball nach dem unzweifelhaften Niedergang berichtet und rechnet nun damit, es dem Gau Niedersachsen einmal zeigen zu können. Unter diesen Gesichtspunkten muß man das Spiel am 3. Januar in Hamburg betrachten. Niedersachsen hat nach dem ehrenvollen Verlustspiel gegen Sachsen( 0: 1) im Pokaltreffen die Elf, die letzten Endes doch enttäuschte, in einigen Punkten geändert und glaubt nun die richtige Vertretung wie folgt gefunden zu haben: Flotow; Hundt, Sievert; Schulz, Stürmer, Tibulski; Ziolkewiß, Billen, Lachner, Fricke, Heidemann.

Nordmart hat sich bereits entschieden und meldet folgende als stark bezeichnete Aufstellung: Kruse; Dörfel, Miller; Rohde, Schindowſki, Bergmann; Weber, Rohwedder, Linken, Noad,

Klein.

Niedersachsen kann die Partie zwischen den beiden Gauen ein drittesmal gewinnen, wird aber schwer zu kämpfen haben.