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Durchschnittsauffage November#ber 24800

Oftfriefifche Tageszeitung

Derkündungsblatt der NSDAP. und der DAF.

Berlagspoftanstatt: Aurich. Verlagsort: Emden, Blumenbrüdstraße. Fernruf 2081 und 2082. Banktonten: Stadtsparkasse Emden, Ostfriesische Sparkasse Aurich, Kreissparkasse Aurich, Staatliche Kreditanstalt Oldenburg( Staatsbank). Boßsched Hannover 368 49. Eigene Geschäfts­stellen in Aurich, Norden, Esens, Wittmund, Leer, Weener und Papenburg

Folge 267

Auf dem Ausguck

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In Ostfriesland, am 13. November 1937. Ein altes deutsches Sprichwort sagt bekanntlich, man suche feinen hinter einem Zaun, hinter dem man nicht zuvor selbst gesessen. Möglich, daß feinnervige de mokratische" Gemüter solch ein Wahrwort als grob und deutlich ablehnen sie liefern jedenfalls in diesen Tagen die schlagendsten Beweise für seine Rich­tigkeit. Wenn zum Beispiel Italien dem Vertrag zur Abwehr kommunistischer Ümtriebe beitritt, so sprechen sie von einem Militärpatt. Ja, sie sehen auch der energischen Säuberung Brasiliens durch General Vargas auch hier bereits Generalstabsabmachungen und Militär­patte. Wir müssen also schließen, daß gerade die großen Demokraten und ihre Presse immer einen Militärpakt meinen, wenn sie von friedlichem Zusammenstehen" und ähnlichen Dingen reden. Das wird uns um so gewisser, da wir die Früchte der bisherigen Mostaupafte zum Be­weise heranziehen können. Ueberall in den demokratischen Musterländern wird in Ueberschichten an der Aufrüstung

um jeden Preisgearbeitet. Die Tschechoslowakei, Frankreich und die anderen haben ihre Rüstungshaus­halte in wenigen Jahren verdreifacht, vervierfacht. Prag beispielsweise legt sogar den Erwerbslosen im Lande die schwersten, neuen Lasten auf und bringt Steuervorlagen heraus, die selbst tschechischen Regierungsparteilern über die Hutschnur gehen.

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Die Rote Armee des jüdischen Bolschewismus ist wie Genosse" Woroschiloff als Kriegskommissar selbst erklärt hat die angriffsbereiteste der Welt". Und die werten Bundesgenossen Moskaus müssen sich strecken, damit sie den höchstgespannten Er­wartungen sowjetischer Freunde entsprechen. Inzwischen aber tuen die jüdischen Federhelden der Asphaltpresse da draußen das ihre. Aus Weiß wird Schwarz und so möchte man den autoritären Mächten das andichten, was man mit frommem demokratischem Augenausschlag selbst besorgt.

200 Millionen Menschen stehen allerdings heute schon in der Front derer, die das jüdisch- bolschewistische Gaukel­spiel, den unerhörtesten Volfsbetrug aller Zeiten erkannt haben. Da heißt es für die Judenpresse, sich zu sputen, damit nicht der Kreis immer weiter wächst. So lügt man, so fälscht man im Halbdunkel und ringt die Hände, da mit nur ja nicht die Sonne aufgehe und nielen noch Blinden die Augen öffne!

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Die ungarische Polizei sah sich veranlaßt, vor kurzem einmal das Judengetto von Budapest gründ­lich zu überholen. Die Aktion, die man schlagartig durch­führte, war ebenso bemerkenswert wie erfolgreich. Denn nicht weniger als 500 jüdische Verbrecher aller Sorten fonnten gefaßt werden, darunter 363 aus Ga­lizien, die überhaupt ohne Paß und Einreiseerlaubnis nach Ungarn gekommen waren. Man stellte dabei fest, daß an einer geheimen Winkelbörse ein schwunghafter Handel mit der ungarischen Einbürgerung getrieben wurde. Vermittler waren dabei wohl die machtvollen Juden gewisser Budapester Blätter, jüdische Anwälte u. a. Die traten dann wie einst bei uns die Grzesinski und Isidor Weiß für die rasche Einbürgerung der ga­lizischen Schnorrer ein. Unter ihrem machtvollen Schuh hatte sich im Budapester Getto so etwas gebildet wie die Berliner Grenadierstraße der Systemzeit. Die Kaftan­juden aus Brody und Lemberg erhielten hier am Ufer der Donau von ihren Brüdern den notwendigen Unter­richt darin, wie man sich rasch und unauffällig in einen guten Europäer" verwandeln kann, der die Gettoabfunft geschickt zu verbergen weiß.

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Eine sehr erfreuliche Aufgabe hatte hier die unga­rische Polizei bestimmt nicht zu lösen. Die Berichte Sprechen vorsichtig von mangelhaften hygienischen Ver­hältnissen, aber wie das in den Schlupflöchern dieser Hebräer ausgesehen hat, das kann man sich vorstellen. Nicht weniger als vierzig Juden drängten sich oft in einer Wohnung zusammen. Währungsschmuggel, Wucher, Betrug und unzählige andere Straftaten legten bereits seit Monaten Zeugnis ab, von den wert­vollen Eigenschaften dieser Neu- Ungarn". Daß sie im gleichen Umfange für den Judobolschewismus tätig waren, liegt auf der Hand. Es gilt auch von ihnen das ahnungsvolle Wort, das ihr Mitjude Uriel Birn­baum Ende 1929 in einem Wiener Judenblatt schrieb:

Die Juden neigen typisch revolutionär( 1) und utopistisch- stets dazu, den schwerfällig widerstrebenden Völkern ihr Glück(!) zu diktieren

Für dieses Glück dürfte heute in Ungarns Hauptstadt Sein übergroßer Bedarf bestehen.

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In Marseille, also im größten französischen Safen, hat sich in diesen Tagen etwas ereignet, das für die marristische Verwilderung breiter Kreise sehr be­zeichnend ist. Ohne sich im mindesten um die ehernen Grundsätze des zwischenvölkischen Verkehrs zu kümmern, ohne auch nur nach den internationalen Abkommen zu fragen, haben verhette Rote die Untersuchung" eines

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Amtsblatt aller Behörden Oftfrieslands

Erscheint werttäglich mittags. Bezugspreis in den Stadtgemeinden 1,70 RM. und 30 fg. Bestellgelb, in den Landgemeinden 1,65 RM. und 51 Pig. Bestellgeld. Postbezugspreis 1,80 RM. einschließlich 32,5 Pfg. Postzeitungsgebühr zuzüglich 36 Pfg. Bestellgelb Einzelpreis 10 Pfennig

Gonnabend, den 13. November

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Jahrgang 1937

Bomben auf wehrlose Stadt!

100 Todesopfer einer bolschetistischen Schandtat

Salamanca, 13. November.

Die nationalspanischen Behörden geben folgende halb­amtliche Mitteilung bekannt: Die nationalen Rundfunk­sender und die nationale Presse teilten bereits vor eini­gen Tagen mit, daß die spanische Bolschewisten in Figue­ras in der Nähe der spanisch- französischen Grenze Flug­zeuge mit nationalen Kennzeichen bereitstehen haben, um- in der Absicht, einen internationalen Konflitt herbeizuführen herbeizuführen Angriffe auf ausländische Schiffe und auf die französischen Grenzorte durchzuführen.

Am Donnerstag ereignete sich nun ein Fall, der mit diesen Meldungen in engem Zusammenhang steht. Zehn bolschewistische Flugzeuge überflogen die französische Grenze bei Ochagavia, östlich des Pena Ormi in Richtung

Tafalla( Spanien). Die Flugzeuge bombardierten Pamplona, verursachten über 100 Tote und Verwundete unter der Zivilbevölkerung und kehrten dann nach Frankreich in Richtung Roncevalles zurück. Die Zeiten, in denen die Grenzortschaften überflogen wurden, sind von unseren Beobachtungsposten auf die Minute festgehalten worden. Das nationale Spanien teilt der Welt diesen barbarischen Ueberfall mit, dessen Opfer eine friedliche, weit von militärischen Zielen entfernt liegende Stadt geworden ist. Das nationale Spanien gibt gleichzeitig seiner Empörung darüber Ausdruck, daß der Angriff von französischem Boden aus erfolgt ist, so daß angenommen werden muß, daß die französischen Behörden Kenntnis von diesem Angriff gehabt haben."

Neue englische Flottenbasis in Ostasien

Befestigung der Nikobaren?- Verbindnug Singapore- Ceylon

( R.) Amsterdam, 13. November.

Die niederländische Presse beschäftigt sich in eingehenden Betrachtungen mit der Bedeutung der Nikobaren für die strategische Lage Englands im Fernen Osten. Der Ausbau der englischen Marinebasis in Singapore lasse es in verstärktem Maße als möglich erscheinen, daß die Niko­baren, jene Inselgruppe am nördlichsten Zipfel Sumatras, von gesteigerter Bedeutung für die militärische Sicherung der eng­lischen Verbindungen nach Osten würden. Ster sei ein natür­licher Hafen vorhanden, der die halbe englische Flotte aufneh­men könne, und zwar der Hafen Nankauri, der durch die drei Inseln Nantauri, Camorta und Trinkat gebildet werde. In Kreisen englischer Marinesachverständiger vertrete man die Auffassung, daß es von äußerster Wichtigkeit nicht nur für Singapore, sondern auch für Niederländisch- Indien, Austra­lien und Neuseeland sei, hier eine Flotten station anzu­legen. Der Hafen von Nantauri liege genau auf halbem Wege zwischen Singapore und Colombo, der englischen Marinebasis auf Ceylon. Die Entfernung zwischen den beiden Stützpunkten betrage 1577 Meilen.

In einem Bericht der Geographic Society" wird mitge­teilt, daß die Nikobaren sich von Nord nach Süd über 163 Mei­Ten erstrecken. Der Hafen Nankauri besiege einen östlichen und einen westlichen Eingang mit guter Fahrtrinne. Von den insgesamt neunzehn Inseln der Nikobaren- Gruppe seien nur zwölf bewohnt. 3wei Drittel der 10 000 Seelen zählenden Gesamtbevölkerung lebe allein auf der nördlichsten Inseln, Car Nicobar, auf der ungeheure Kokoswälder vorhanden seien.

Lord Halifax kommt nach Deutschland

Auf eine Anfrage im Unterhaus wurde Freitag von seiten der Regierung zu dem Reiseplan von Lord Halifax folgende Erklärung abgegeben:

Lord Halifax hat, wie er bereits selbst erwähnt hat, vor kurzem eine Einladung zu einem Besuch der Berliner Sagdausstellung erhalten. Lord Halifax hat diese Einladung

italienischen Dampfers vorgenommen. Die Freiwilligen|

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für Spanien nach denen sie suchten befanden sich nicht an Bord, sie wären auch besser auf den sowjet| spanischen Transportern gesucht worden. Gnädigst spanischen Transportern gesucht worden. Gnädigst gestanden darauf die roten Oberbonzen die weitere Lade­arbeit zu...

Wir sind gerade in unserer Heimat zu gut mit der Schiffahrt vertraut, um nicht das Ungeheuerliche dieser Uebergriffe zu erkennen. Ist die Hafenbehörde von Marseille denn machtlos gegen eine Horde gekaufter Mostausöldlinge? Will sie und will ihr Pariser Mini­sterium tampflos Polizeirechte des Hafens preisgeben? Soll in den Häfen Frankreichs so eine Art von Faustrecht einreißen?

Es scheint uns, daß sich die zuständigen französischen Stellen diese Fragen genau überlegen müssen. Wenn irgendwo die Gesetze des Gastrechtes wissentlich verlegt werden, wenn man die Hoheit der Flagge nicht mehr respektiert ,. dann wird ein Schaden angerichtet, den in diesem Fall vor allem Frankreich selbst zu tragen hätte.

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Während man sich in Paris noch darüber berät, ob im nächsten Jahr die Weltausstellung wieder auf einige Monate eröffnet werden soll, hat sich gerade auf dieser Ausstellung nun eine politische Tragikomödie ab­gespielt, die auch den starrsten Moskaufreunden zu denken geben sollte.

Als seinerzeit die Sowjets daran gingen, ihren Pa­villon der Märchen und gefälschten Zahlen in Paris zu erbauen, da drängten sich die französischen Bau unternehmer nicht nach diesem Auftrag. Der Kredit

angenommen und wird sich Mitte nächster Woche nach Berlin begeben. Wenn sein Besuch auch völlig privater und inoffi­zieller Natur ist, so hat in Beantwortung einer entsprechenden Anfrage der Führer und Reichstanzler erklärt, daß er sich freuen würde, den Präsidenten des Staatsrates während des fen Aufenthalts in Deutschland zu sehen. Lord Halifax wird dieser Aufforderung entsprechen.

Wenn Lord Halifax bei seinem Besuch der Jagdausstel lung Gelegenheit gegeben wird, den Führer und Reichs­fanzler aufzusuchen, so wird dies in Deutschland lebhaft begrüßt werden. Gehört es doch zu den Grundsäßen der deut­schen Außenpolitik, Gelegenheiten wahrzunehmen, die sich mit verständigungsbereiten Kräften in Europa zum Gedankens austausch bieten, um an der Aufgabe der Erhaltung und Ver­tiefung des Friedens zu arbeiten. Diese Grundeinstellung kam in legter Zeit erneut mit aller Deutlichkeit in den Erklärun gen der drei Mächte aus Anlaß der Unterzeichnung des Anti­tominternabkommens zum Ausdruck.

So wird man hoffen dürfen, daß der Besuch dieses englis schen Kabinettsmitgliedes, der der deutschen Oeffentlichkeit fein Unbekannter ist, in diesem Sinne einen wertvollen Beis trag bilden wird.

Danzig entließ politische Gefangene

Von den in der Strafanstalt in Danzig befindlichen 48 politischen Gefangenen sind in diesen Tagen siebzehn ents lassen worden. Diese Maßnahme stellt die erste Auswirkung der am Montag von Volkstag und Senat beschlossenen Amnestie dar. Weiter werden durch dieses Gesetz über die Ge­währung von Straffreiheit in etwa fünfzig Fällen Personen insofern betroffen, als sie wegen politischer Vergehen zu Geld­strafen verurteilt wurden und diese noch nicht ganz bezahlt haben. In etwa zehn Fällen sind schwebende Verfahren ein­gestellt worden, da bei ihnen nur eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von weniger als einem Jahre zu erwarten ist.

dieses Kunden schien ihnen ziemlich fragwürdig. Darauf wurden von Moskau her die französischen Volksfront­freunde alarmiert, die dann auch mit Mühe einen Unter­nehmer auftrieben, nachdem sie selbst für die unbedingte Güte" der lieben Bolschewiki Garantie gegeben hatten. Die Löhne, die Rechnungen wurden von diesem Unter­nehmer bezahlt, der sie dann der Sowjetbotschaft zur An­weisung vorlegte.

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Hier nun begann die Sache kritisch zu werden. Die waderen Sowjetjuden lehnten nämlich die Bezahlung glatt ab und ließen die drei würdigen Kammerabgeord neten der Volksfront in der Patsche sitzen. Das war aber auch diesen Jüngern des großen Marr etwas reichlich, da sie ihre Lehre nicht dahin verstanden, nun gut fommu­nistisch ihre Banktonten dem ( lies: den Juden des Kreml) zu schenken. Die Antwort, ,, werftätigen Mostau" die zynisch darauf die guten Sowjeter gaben, mag hier wörtlich folgen: Uns fann nicht zugemutet werden, daß wir für die Folgen der französischen Sozial: geseze aufkommen, für die wir nicht(!) verantwortlich sind."

In dürren Worten gesteht also der Bolschewismus hier, daß er nicht im Traum daran denkt, die erhöhten Löhne zu zahlen, die auf Drängen seiner fommunistischen Freunde vom Unternehmer Freunde vom Unternehmer bewilligt werden mußten. Das ist allerdings eine so echt talmudische Auslegung des Moskauer Sozialismus, wie sie nur ein Hebräerkon­sortium ersinnen fann!

Auch auf die politische Bundestreue" der Sowjets wirft dieses groteste Spiel ein bezeichnendes Licht. Viel leicht werden darüber nicht nu " ten Genossen" Eitel Kaper

in Paris nachdenken...