Ostfriesische Sippenforschung

Raffische Einordnung aller Deutschen

Feststellung der Geschlechterfolgen/ Bedeutung des Familienbuches

Die Neufassung des Personenstandsgesetzes vom 9. No­vember 1937 brachte als wichtigste Neuerung, wie bereits ge= meldet wurde, die Einführung eines Familien­buches. Auf dessen Bedeutung für die gesamte Sippen- und Erbforschung des deutschen Volkes wird in der soeben ver­öffentlichen Begründung zu dem neuen Gesez hingewiesen.

Bisher standen die verschiedenen Beurkundungen in den Registern der Standesämter abgeschlossen für sich da. Zwischen den Beurkundungen von Geburt, Heirat und Tod eines Men­schen war feine Verbindung hergestellt. Noch weniger waren Familienzusammenhänge ersichtlich. Dieser Mangel machte sich vor allem seit dem Jahre 1933 in steigendem Maße bemerkbar. Die Sippenforschung, die in weiten Kreisen des Volkes immer mehr Interesse fand, war durch das Fehlen verbindender Ein­tragungen außerordentlich erschwert. Besonders fühlbar machte fich der Mangel für die Volksgenossen, die auf Grund der An­ordnungen des Staates oder der Partei ihre Abstammung bis zu einem weiter zurückliegenden Zeitpunkt nachweisen mußten. Auch erb- und rassenbiologische Forschungen litten unter diesem Mangel. In Zukunft werden nunmehr durch das Familienbuch die verwandtschaftlichen Zusammenhänge der Angehörigen einer Familie, wie auch die Zusammenhänge

zwischen Vor- und Nachfahren in vollem Umfange er sichtlich sein.

Jeder neuergründeten Familie wird in Zukunft bei der Eheschließung im Familienbuch ein besonderes Blatt gewidmet, das aus zwei Teilen besteht. Während der erste Teil der Bes urkundung der Heirat dient, stellt der zweite Teil die vers wandtschaftlichen Zusammenhänge der einzelnen Familienmitglieder untereinander fest. Die Durchführung dieser Regelung wird es in später Zukunft ermöglichen, die im Deutschen Reich ansässigen Familien durch die Geschlechter hins durch zu verfolgen. Die Einführung des Familienbuches wird aber auch dazu anregen, im einzelnen Menschen den Familien­Sinn und den Sinn dafür zu stärken, daß er bindendes Glied einer langen Rette von Geschlechtern ist. Dadurch wird ihm auch das Gefühl der Verantwortung gewedt, die er selbst für die Erhaltung seines Geschlechtes und damit der Zukunft des deutschen Volkes trägt.

Im Familienbuch soll auch die rassische Einordnung der Ehegatten vermerkt werden. Damit wird erreicht, daß in etwa dreißig Jahren die rassische Einordnung der weit­aus überwiegenden Zahl aller im Deutschen Reich lebenden Volksgenossen aus den Familienbüchern ersichtlich ist. Dies ist vor allem für die Durchführung rassenpflegerischer Maßs nahmen von größtem Werf.

Briefe aus den Befreiungskriegen

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Ehrfurchtsvoll haben mehrere Generationen diese Briefe| Festung ist, zu gelangen. Diese Festung liegt an der französischen aufbewahrt, die ihnen Kunde gaben von der großen Zeit der Grenze und ist 30 Stunden von Wesel, sie liegt in Flandern... Befreiungskriege und ihren Ereignissen, und von den Leistun= In einem weiteren Brief schreibt er: gen und der Persönlichkeit ihrer Vorfahren. Dieser, der spä= fere Schullehrer und Organist Jürgen Dieto Bohlen zu Remels, war als Gehilfe bei seinem Großs vater, dem Schulmeister Ew old Bohlen zu Osteel be= schäftigt. Als 18jähriger wurde er im Frühjahr 1814 zur Landwehr einberufen und diente bis zur Beendigung des Krie­ges. Im Sommer und Herbst wurde er wieder zu Uebungen bei der Landwehr ausgelost. Als Napoleon im Frühjahr 1815 nach Frankreich zurückkehrte, nahm er im 3. Westfälischen In­fanterieregiment am Feldzug 1815 teil. Im Mai 1815 berief man ihn wegen seiner hervorragenden französischen Kennt nisse als Dolmetscher in das Hauptquartier Blüchers, für den 19jährigen gewiß eine hohe Auszeichnung. Als solcher blieb er bis Dezember 1815 im Militärdienst.

an

Seine Briefe sind hauptsächlich an den Vater, den Schul­lehrer Jann Rüst Bohlen zu Marienhafe, den Großvater zu Osteel und den Großvater in Fehn= husen bei Engerhafe gerichtet.

Den ersten noch erhaltenen Brief richtet er unter dem 19. April 1814 aus Aschendorf an seine Eltern:

Was mich erstens anbelangt, so bin ich noch recht munter und gesund und lebe, weil ich nun gewisse Hoffnung, daß unsere Befreiung nahe ist, guten Muths."

"

Sie marschierten dann noch nach Meppen und wieder zu­rück nach Aschendorf, wo sie einquartiert wurden. Ihre Marsch leistungen: Emden- Nüttermoor 6 Stunden, Nüttermoor- Aschen­dorf 10 St., Aschendorf- Meppen 9 St.

Weiter heißt es in dem Brief:

Siesige Zeitung vermeldet nun so viel gutes, als nur faum zu denken ist.

1. Daß Paris von den Franzosen geräumt ist, und die Aliirten mit vielem Frohlocken da eingezogen sind, denn die alten Weiber haben auch sogar gerufen.

wovon er

2. daß der unüberwindliche Kaiser ganz klein ist, seine Krone hat er so freywillig als wir Soldat sind niedergelegt, und hat nichts behalten als das Inselein, den Ellbogen( Elba) leben genannt, und sein kleines Gnaden- Gehalt, kann, das ist nun dem Bluthund sein Lohn, hätte er Frieden gemacht, so wäre er ein großmächtiger Kaiser geblieben, aber jezt hat er seine ganze Kraft verlohren wie ein altes abge= mattetes Pferd, welches in seinen besten Jahren auch ganz schön war und jetzt ganz steif und mager ist, so geht es immer: Hochmuth kommt mehrentheils noch vor dem Fall.

3. Daß die Russische Landwehr schon abgedankt ist, und alle nach Hause gehen können, wie wir auch ganz gewiß binnen 6 Wochen thun können, wie der Major uns selbsten versprochen hat.

4. Daß der Bluthund seinen Krieges- Heeren ihren Eid gegen ihm entlassen hat, und sie freimüthig den König von Preußen treugeschworen haben.

5. Daß ein Dekret an alle Städte ergangen ist, sich frey­willig zu ergeben, welches auch von Wesel schon ergangen sein sollte."

Den Haß gegen Napoleon fennzeichnet deutlich das Wort: Bluthund, hatten doch die Ostfriesen besonders stark unter der Franzosenherrschaft gelitten.

Bohlen wurde nach dem Friedensschluß entlassen, aber schon im August 1814 zu einer neuen Landwehrübung einberufen, die ihn aber wiederum nur bis Meppen, Lingen und Wesel führte.

In dem letzten Brief dieser Dienstzeit aus Wesel schreibt er: Wir gehen mit 3 bis 4 Wochen alle auf unbestimmter Zeit auf Urlaub und brauchen nicht eher wieder in Dienst treten, als bis Krieg entstehet."

Er rechnete natürlich nach solch langen blutigen Kriegs­wirren mit einer langen Friedenszeit. Doch schon bald wieder wurde er zu den Waffen gerufen. Napoleon fehrte im März 1815 von Elba nach Frankreich zurück, vom Volfe jubelnd begrüßt. Das preußische Heer wurde sofort mobilisiert. Bohlen zog mit dem 3. Westfälischen Infanterieregiment ins Feld. Den ersten Brief richtet er von Drushevort, einem Ort in der Nähe von Lüttich, unter dem 16. April 1915 an seine Eltern:

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Morgen sehen wir unsere Reise nun weiter fort, um nach unser Bestimmungsort, nemlich Lüttich, welches eine große

Zu Lüttich haben wir Parade gemacht vor dem alten liebenswürdigen Held, Feldmarschall v. Blücher, wels cher noch ganz munter und gesund aussah, wovon wir, liebe Eltern, sehen können, daß noch nicht alle in dem Krieg sterben, die darin kommen. Von Lüttich auf Jeanblon, wo wir vor unsern kommandierenden General v. Sietten Revue gemacht haben, von Jeanblon auf Courvoir Shatteaux, wo wir nun seit vier Tagen schon liegen, wo ich ein sehr gutes Quartier habe, nun soviel von meinem Marsche, nun will ich Euch melden, was es hier Neues giebt.

Vor ohngefähr 4 Tagen ist ein französischer General mit 4000 Mann zu den Alliierten übergegangen, und die heutige Zeitung meldet, daß die Desterreicher, Preußen und Franzosen schon miteinander im Treffen gewesen, woben die Franzosen haben die Zeche bezahlen müssen, nemlich der König von Neaples ist verwundet und gefangen genommen worden, viele Todten sind von den Franzosen auf dem Schlachtfelde geblieben, und 8 bis 10 000 Mann haben sie zu Gefangene gemacht, und die Franzosen haben sich 16 Stunden zurückziehen müssen, welches ein großes Glück für uns ist.

Wir liegen hier im holländischen Braband, wo es ein gutes Land ist, im. Durchschnitt besser als ben uns, denn wir haben 4 oder 5 Tagen marschiert, worin wir gar fein schlechtes Land angetroffen haben."

In dem französischsprechenden Belgien fommen Bohlen seine guten französischen Sprachkenntnisse sehr zustatten. Bald wurden höhere Vorgesetzte auf ihn aufmerksam, und er wurde zum Dolmetscher und Sekretär ins Hauptquartier Blüchers berufen. Hierüber schreibt er:

Charleron, den 13. May 1815. Den 10. Morgens kam ich zu Sombref zur Appell, so ließ der Feldwebel mir durch einen Unteroffizier ben sich kommen, und da mußte ich nach dem Hauptmann, wußte von allem noch nichts, so frug der Haupt­mann mich, ob ich französisch schreiben und sprechen könnte, ich konnte nichts anderes antworten als: oui! Wohlan, sagte er, dann gehen Sie nur nach Hause, und holen Sie ihr Gewehr, furz alles, was Sie haben, und kommen so geschwind als mög­lich bey Herrn Major; wie ich da tam, sagte er zu mir, Bohlen, ich freue mich, daß Sie eine gute Stelle bekommen werden. Wie? sagte ich, wo fomme ich denn hin? Sie kommen vielleicht ben Herrn General v. Jargo- 3iethen oder v. Blücher als Dolmetscher.

Nun bin ich noch erst bey dem General Ziethen sein Com­mandant als Sekretair, um mich in den Sachen zu unterrichten, und über 2-3 Tage gehe ich nach dem Herrn Feldmarschall von Blücher sein Hauptquartier, wo ich als Sefretair und Doll­metscher angestellt werde, und denn wann die Brigade auf­bricht, so gehe ich mit vorauf, wozu ich alsdann aus dem Reserve Depot ein Pferd geliefert kriege, und kann mannig mahl 3 bis 4 Gulden p. Tag verdienen.

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Bohlen nahm an den Schlachten bei Ligny am 16. Juni 1815 und bei Waterloo am 18. Juni teil, in deren letterer Napoleon durch das Eingreifen der preußischen Truppen vernichtend ge­schlagen wurde. In dem nächsten Brief aus St. Germain datiert vom 3. Juli 1815, heißt es: Eine Beschreibung der Schlachten füge ich bei." Doch muß diese verloren gegangen sein und befindet sich nicht mehr in Familienbesitz. Bedauerlich, denn dies wäre gewiß das interessanteste Stück von allen Brie­fen gewesen. In dem erwähnten Brief lautet es weiter:

Nicht erfreulicheres fann ich Euch schreiben, als die Nach ticht von meiner stetigen Gesundheit, und daß der große Gott unser Waffen wieder mit Glück und Sieg gesegnet hat, so daß wir glüdlich die Hauptstadt von Frankreich, nemlich Paris, heute eingenommen haben.

Meine Cammeraden sind auch alle recht munter als The es Frerichs, Heye Dirts, Sieben Gosche und Sieben Vienna, furz alle, teiner ist geblieben als Anton aus Osteel."

Er hoffte, bald entlassen zu werden, da der Krieg so gut wie beendet sei. Sein Großvater, der Schulmeister in Osteel, brauche sich deswegen nicht um einen anderen Gehilfen be­fümmern. Er erhält jedoch den erbetenen Abschied noch nicht.

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Bellage zur

Ostfriesischen Tageszeitung" vom 13. November 1937

Suchliste 49

Bearbeitet von der Landschaftl. Zentrale für Ostfriesische Sippenforschung in Emden

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1. Pieters, Bonne, wann und wo?, um 1799 Larrelt Taalte Meints, Tochter des Schiffers Meint Bars tels. Wo und wann ist Taalfe Meints geboren? Gesucht werden ferner die Geburtsdaten der Eltern und deren Traudatum.

2. Willms, Frerich( nennt sich später: de Boer), wann und wo?@ wann? mit Geelte Heyen, an geblich gebürtig aus Nerden. Gesucht wird die Geburt des Frerich Willms, Lebensdaten seiner Eltern und weitere Vorfahren.

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wo?

8. 6. 1829 in 3. Sander, Berend, 1799 Sage mit Gretje Eilerts Hünefeld, wo und wann als Tochter des Eilert Hinrichs Hünefeld und der Lücke Frerichs zu Kleinheide. Wo ist Gretje Eilerts Hünefeld und wo sind die weiteren Unterlagen über ihre Eltern zu finden?

4. Harms, Jan, lebte um 1710-1755 in Greetsiel und ist möglicherweise zugezogen von Moorhusen oder Meerhusen. Ist etwas über ihn bekannt? Wer kennt seine Lebens­daten?

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5. Löling, Sabbe, Kaufmann in Greetfiel, wann und wo? 1737 daselbst. Wann hat Löling geheiratet und wie hieß seine Frau, bzw. wann wurde diese geboren und wie hießen ihre Eltern? Jeder zweddienliche Hinweis ist willkommen.

6. de Wall, Hilfe Gerdes,* 31. 12. 1819, wo?-, wann und wo?

den Schiffer Hinrich Alberts Koch, * 1812 zu Hatshausen. Geburtseintragung der Hilfe G. de Wall und die Lebensdaten ihrer Eltern( Geburt, Trau­und und Tod) gesucht.

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7. Wippermann, Friedrich Adolph, wann und wo? wann und wo? mit Anna Catharina Meyer, wann und wo? Tochter: Maria Gesina Margarete Wippermann ist am 16. Dezember 1826 in Emden, luth. Konf. Die fehlenden Daten Wippermann­Meyer gesucht.

8. Caverus, Antje,* 24. 8. 1793 Emden, reform. als Tochter von Christoffer Peters Caverus und der Anna Meiers, wann und wo?- mit Johannes Warnes

rus Klöfforn, getauft 19. 12. 1797 zu Emden als Sohn von Joannes Warnerus Klefkorn und der Maria Gertrud Rodewiefs. Weitere Angaben über die Familien Rodes wiets und Caverus gesucht, insbesonders Ergänzung der Daten.

wann?

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9. Oosterloo, Jan Dirks,*/ wann und wo? mit Swaantje Berends,'*/+ wann und wo? Dem Ehepaar wurde am 8. 11. 1769 zu Neermoor ein Sohn Dirk Janßen Oosterloo*, der sich 1801 in Leer mit Geeste Gerrits,* 1783 zu Leer als Tochter von Berend Gerrits und der Aaltje Isaacs Woortmann verheiratete. Ergänzung der Daten Oosterloo/ Berends/ Gerrits/ Woorts mann gesucht.

10. Janßen, Jan Luiken,** wann?-

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wann? mit Tryntje Geert, Sohn: Luite Berends Janßen ist > am 18. 9. 1793 zu Weener*. Sind die unbekannten Lebens­daten seiner Eltern schon erforscht und wer kann Auskunft geben?

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11. Harders, Jan Benen,** wann und wo?, wann? mit Tryntje Remmers,*/ wann und wo? Tochter: Frouwke Harders ist am 21. 6. 1793 zu Weener Nachrichten über die Eltern Harders/ Remmers gesucht. 12. Janßen, Jacob( später: Schipper), um 1766 wo? ( nicht Grimersum, Wirdum oder Marienhafe), 1812 zu Tjücher Grashaus, 1800 in Marienhafe mit Hilfea Katharina Ohling( Lebensdaten bekannt). Gesucht wird die Geburtseintragung des Jacob Janßen( Schipper) und Nachrichten über weitere Vorfahren.

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Erst am 26. Dezember 1815 fann er aus Sedan den Eltern auf einen dringenden Brief aus der Heimat mitteilen, daß er zum 1. Januar aus dem Heeresdienst entlassen wird.

So hatte Bohlen eine große Zeit miterlebt. Er hatte mit geholfen, Napoleon, den verhaßten Unterdrücker der friesischen Freiheit, von seinem stolzen Thron herabzustürzen. Auf den Kriegsmärschen hatte er viel Neues gesehen und erlebt und seinen Gesichtskreis bedeutend erweitert.

Seine Hoffnung, nun endgültig vom Militärdienst frei zu sein, erfüllte sich jedoch nicht. Im Juni 1817 sollte er wieder zum Landwehrdienst einberufen werden. Da wandte sich die Gemeinde Osteel mit einem Bittschreiben an die Militär­behörde, das auch die Schulverhältnisse der damaligen Zeit tennzeichnet:

Vorzeiger dieses, Jürgen Diefo Bohlen, ist seit Jahr und Tag als Gehülfe bei seinem Großvater, dem Organist und Schullehrer Bohlen hieselbst. Dieser ein Greis von 80 Jahren, hat eine Schule, die im Winter über 100 Kinder zählt, und die er wegen der Schwachheiten, die sein hohes Alter mit sich bringt, nicht mehr im Stande ist, gehörig warzunehmen. Sein Enkel, der gedachte junge Bohlen, ist deswegen seinem alten Großvater ganz nothwendig und fast unentbehrlich...

Als Landwehrmann hat er auch bereits dem Vaterlande gedient, und Unterschriebene wünschen also recht sehr, daß er vom Landwehrdienst dispensiert werden möge. Ofteel, d. 2. Junius 1817.

D. Fischer, Prediger. Behrend Janshen. Hinrich Eden. Harm Heyen. Arent Peters." ueber den Erfolg des Bittschreibens ist nichts bekannt, doch scheint es, daß dem Gesuch stattgegeben wurde, denn schon im Juli 1817 wurde I. Bohlen zum Lehrer in Remels gewählt. Als Kuriosum sei noch erwähnt, daß der genannte Schul lehrer Ewold Bohlen bis zum Jahre 1830 noch den Schuldienst in Osteel versah, und dann erst im Alter von 93 Jahren ( heutzutage werden die Lehrer mit 62 Jahren pensioniert) nach fiebzig Dienstjahren um seine Entlassung bat, die ihm auch Kramer, Detern. ehrenvoll gegeben wurde.

Wohllaut und KRAFT

Zweikreis- Dreier RM 195.75

B

3- Rohr, 6- Kreis RM 233 50

4- Rohr, 7- Kreis. RM. 288.­

H. F. Rugo, Leer

Victoriahaus

Aug.Twelker, Remels

Fernruf 62