Luftschiffahrt.
rieren, habe ihn gegenwärtig in eine wenig beneidenswerte Lage gebracht. Das Newyorker Organ meint am Schlusse
seiner Ausführungen, daß es bedeutend besser wäre, wenn die Gröffnung des Kanals einen Aufschub, als daß die Ehre des amerikanischen Volkes einen Makel erlitte.
gers feten dem kommunalen Beamten auch heute noch zum Forrer wurde schon wiederholt von Gicht, die sich immer fast meiden und nach Möglichkeit mit Konpromissen zu Mandos Teile vorenthalten. Der tiefere, meist aber unausgesprochene plötzlich einstellte, heimgesucht. Grund sei der, daß die Kommunalbeamten möglichst davor bewahrt werden sollen, ihre Kräfte im kommunalpolitischen Leben zu verzetteln oder gar sich irgendwie zu egponieren. Chartres, 23. August. Der Flieger Frank, der bei Das werde aber doch durch die günßigen Erfahrungen in Mons abgestürzt ist, ist per Eisenbahn hierher zurückgekehrt, Bayern und Braunschweig widerlegt, wo das passive Wahl- um einen Mechaniker zur Reparatur des zerbrochenen Appa recht den Kommunalbeamten freigegeben ist. Die politischen rates zu holen. Vom Absturzplake wird Franz über Brüssel Gründe sind ebenfalls nicht stichhaltig. Der Staat hat kein nach Douai fliegen und dann versuchen, die Bedingungen des Recht, der politischen Betätigung der Beamten irgendwie in Pommerypreises durch den Flua Douai- Paris- Madrid zu die Arme zu falen, so lange die Beamten nicht gegen das erfüllen. Disziplinargeet verstoßen. Dagegen sprechen eine Reihe von positiven Gründen für die Zuerkennung des passiven Wahl
Der Kaiser und General Booth.
Republik China.
Koschagatsch( Mongolei), 23. August. Der russische Konsul Kuzminski begab sich auf Bitten der Mongolen nach der von diesem belagerten Festung Kobda, nachdem er den chinesischen Kreischef benachrichtigt hatte, er würde an einem rechts, denn es liege im eigensten Interesse der Stadtver halle zu Clapton aufgebahrten Generals der Heilsarmee, Vermittelungen zur Einstellung des Blutvergießens anzuLondon, 23. August. Am Sarge des in der Kongreß- bestimmten Orte dessen Bevollmächtigten erwarten, um seine ordnetenversammlung, die Beamten unmittelbar zu hören, Booth, wurde heute ein Kranz des deutschen Kaisers aus bieten. Als der Konsul und seine Bedeckung sich der Festung weißen Lilien wiedergelegt. Der Kranz wurde durch den zur näherten, wurden ste, obwohl ste die konsulats- und eine deutschen Botschaft kommandierten Leutnant v. Bülow über- weiße Fahne trugen, unerwartet aus der Festung beschossen. bracht, der Befehl erhalten hat, der Familie Booth die Teil- Der Konsul und seine Deckung zogen sich ohne Verluste zurück. nahme des deutschen Kaisers auszusprechen. Gerichtsverhandlungen.
und es sei geradezu ſittliche Pflicht, den Beamten diese natür liche Erweiterung ihres Intereſſen- und Pflichtenkreises nicht vorzuenthalten.( Lebhafter Beifall.) – Es wurde hierauf ohne Debatte eine Resolution einstimmig angenommen: Die preußische Staatsregierung zu ersuchen, nach dem Vorbilde anderer Bundesstaaten den Kommunalbeamten das passive Der König von Spanien bei der Trauerfeier für die Fischer. Wahlrecht zu verleihen. Hierauf referierte StadtverwalMadrid, 23. August. Der König von Spanien hat
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Der italienisch- türkische Krieg.
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tungsrevisor Wolff- Kassel über die Tätigkeit des sozialen gestern in Bermeo an der Trauerfeier für die bei dem Un- D. Wilhelmshaven, 23. August.( Schöffengericht.) Ausschusses für das Lehrlings- und Anwärterwesen: Eine wetter im Golf von Gascogne verunglückten Fischer teilge- Der hier in Untersuchungshaft befindliche Arbeiter A. hat Umfrage hat ergeben, daß in den Stadt- und Landgemeinden nommen. Die außerordentlich zahlreiche Menge brachte dem am 6. August in Neustadtgödens gebettelt. Da er' ſchon rund 35 000 Personen beschäftigt sind, wovon etwa die Hälfte Könige Huldigungen dar, der den betroffenen Familien in 27 mal vorbestraft ist, wird er zu einer Haftstrafe von vier zu den Beamten zu zählen ist. Die Zahl der Zivilanwärter herzlichster Weise seine Teilnahme ausdrückte. Wochen verurteilt. Die Prostituierte B. erhält wegen betrug in den Städten 1031, in den Landgemeinden 352; übertretung der Vorschriften eine Haftstrafe von 5 Tagen. als Lehrlinge werden in den Städten aufgeführt 3578, bei Wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses erkennt das Gericht den Landgemeinden 2325. Hinsichtlich der Militäranwärter Wien, 23. August. Der türkische Minister des Aus- wider den Schlosser S. auf eine Geldstrafe von 15 M event!. liegen die Verhältnisse so, daß die Gepflogenheit vieler Ge- wärtigen Noradunghian hat in Pera einen Sonderbericht- 3 Tagen Gefängnis, und weil er bei seiner Festnahmendem meindeverwaltungen, möglichst viele Lehrlinge, Anwärter erstatter des„ Matin" empfangen und ihm, wie ein Privat Schuhmann einen falschen Namen angegeben hat, auf 5 M und im Privatdienst stehende Personen zu beschäftigen, eine telegramm meldet, unter anderem folgendes erklärt: Der event!. 1 Tag Haft. Der Wäschereibesizer H. hat in seinem außerordentliche Schmälerung der Militäranwärter mit sich Augenblick ist für einen Schritt der Mächte sehr schlecht ge- Betriebe unzulässiger Weise Sonnabends nach 5 Uhr nachbringt, was auch aus Gründen des Staatswohls äußerst be wesen. Ich gestehe Ihnen, daß offizielle, aber geheime Frie- mittags noch Arbeiterinnen beschäftigt. Er wird deshalb zu denklich erscheine. Der Referent legte einen Antrag vor, in denspourparlers in Rom und in Konstantinopel geführt wer- einer Geldstrafe von 20 M eventi. 4 Tagen Gefängnis verwelchem der Zentralverband gebeten wird, die Interessen den, und vielleicht ist der Tag nahe, an dem eine Basis für urteilt. Die Arbeiter R., L. und Ri. haben gemeinschaftder ohne sogenannte Berechtigung in den Gemeinden dienen den Frieben gefunden wird. In der montenegrinischen Frage lich aus der Burg Hohenzollern einen Bleieinsaz zu einem den Beamten und Anwärter zu fördern. Hierauf sprach erklärte der Minister, daß Beruhigung langsam wieder in Affumulatorenelement entwendet und diesen bei dem AltBürgermeister Bunde- Aschersleben über die Gemeindebe Montenegro einziehen würde und daß aus diesem Abenteuer händler M. verkauft. Das Urteil lautet gegen Ri. auf 3 amtenschule in Aschersleben und hob den Nugen des Instituts teinerlei Romplikationen zu erwarten seien. Auch in Rom Tage, gegen L. und R. auf je 1 Tag Gefängnis. Der Altfür die Ausbildung der Gemeindebeamten hervor. Die verlautet in gut unterrichteten Kreisen, es set nunmehr eine händler M., welcher der Hehlerei angeklagt ist, wird freigeAbstimmung über den Antrag Wolff wurde ausgesetzt und die Basts für die Friedensverhandlungen zwischen Italien und sprochen. Der Bäckergeselle K. hat sich trotz wiederholter Diskussion auf morgen vertagt. der Türkei gefunden. Danach würde, wie ein Privattele- Aufforderung nicht aus der Polizeiwache entfernt. Er wird gramm meldet, die Annegion von Tripolis und der Cyre- deshalb in eine Geldstrafe von 5 genommen. Das Stundennaika stillschweigend als vollendete Tatsache hingenommen mädchen G. hat sich eine Bluse erschwindelt. Da sie schon werden, ohne daß die Türkei Neigung hätte, eine offizielle 2 mal wegen Betruges bestraft ist, erkennt das Gericht auf Anerkennungserflärung abgeben zu müssen. 30 M Geldstrafe eventl. 3 Tage Gefängnis.- Der Restaura
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Scheckverkehr und Mittelstand.
Die Zeitschrift„ Hansa- Bund" berichtet:
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Kairo, 23. August. In Alexandrien hat sich, einer teur R. ist durch Strasbescheid des Magistrats in eine Geld= In Nr. 30 unserer Wochenschrift haben wir darauf hin- Blättermeldung zufolge, Enver Bei nach Saloniki eingestrafe von 5 M genommen, weil er die Lustbarkeitssteuer für gewiesen, wie in den Kreisen der Deutschen Tageszeitung" schifft. Er ist aus der Cyrenaika durch eine dringliche Order ein in seinem Restaurant veranstaltetes Konzert nicht vor die Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs völlig ver- des Komitees für Einheit und Fortschritt zurückberufen wor- Beginn der Luftbarkeit in der Kämmereikasse entrichtet hat. kannt werden. Wir haben eine scharfe Entgegnung der agrar- den. Es sol thr eine sehr wichtige Mission anvertraut Auf seiner hiergegen erhobenen Einspruch ermäßigt das Ge konservativen Auffassung von der volkswirtschaftlichen Un- werden. schädlichkeit des Scheckstempels aus der„ Frankfurter Zeitung" Paris, 23. August. Ministerpräsident Poincare hat zum Abdruck gebracht. heute Rachmittag nacheinander den türkischen und den italienischen Botschafter empfangen.
schreibt:
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richt die Strafe auf 2 M eventl. 1 Tag Saft. Der Arbeiter F. und der Maurer M. haben sich des Hausfriedensbruchs und der Körperverlegung schuldig gemacht. Beide Angeklagte Auch regierungsseitig scheinen die Auslassungen der werden zu einer Geldstrafe von 30 M eventl. 6 Tagen Ge Deutschen Tageszeitung" als ein gefährlicher Versuch angefängnis verurteilt. Dem Konditor D. war durch polizeiliche Der Wirrwarr in der Türkei. sehen worden zu sein, die langjährigen verdienstvollen BestreStrafverfügung eine Geldstrafe von 3 M eventl. 1 Tag Haft bungen der Reichsbank zur Vervollkommnung unseres ZahKonstantinopel, 23. August. Nach einer im auferlegt worden, weil er in der Nacht zum 27. Juni in der lungsverkehrs zu durchkreuzen. Die offiziöse„ Berliner Korre- Ministerium des Auswärtigen eingetroffenen Rachricht hat Viktoriastraße durch lautes Singen und Lärmen die nächtſpondenz“ veröffentlicht eine Richtigstellung," in welcher tref der König von Montenegro die Mobilmachungsorder noch liche Ruhe gestört hatte. Auf seinen hiergegen erhobenen fend hervorgehoben wird, einen wie schlechten Dienst die nicht zurückgezogen. Übrigens hegt man in Rußland Besorg- Einspruch wird er freigesprochen. Drei weitere Termine „ Deutsche Tageszeitung" gerade den landwirtschaftlichen In- nisse wegen österreichischer Truppenkonzentrationen an Mon- werden vertagt. teressen mit ihrem Artikel erwiesen hat. Die Korrespondenz tenegros Grenze. Die Wiener„ Neue Freie Presse" läßt sich OA Aurich, 22. Aug,( Ferten- Straffammer.) Dem darüber aus Petersburg telegraphieren: Der Mutessanif von Malermeister M. in Großefehn wird Urkundenfälschung zur Den bargeldlosen Zahlungsverkehr- Scheck-, Giro- und Plemelje meldet, daß Öſterreich- Ungarn an der montenegrini Past gelegt. Er soll am 28. Nov. 1911 bei der Expedition der Abrechnungsverkehr- hen Grenze bei Kaldujewo angeblich behufs Manöver starke nach Kräften zu fördern, hat sich die Truppenabteilungen konzentriert. – Zu dieser Meldung wird„ Ostfries. Nachrichten" in Aurich und beim„ Leerer AnzeigenReichsbank von jeher angelegen sein lassen; erfreulicherweise von Wiener militärischer Seite mitgeteilt, daß es sich nur um blatt" fälschlicherweise je eine Annonce mit der Unterschrift finden diese Bestrebungen mehr und mehr in weitesten Krei- die Manöver des 15. und 16. Korps handle, die nahe der des Kaufmanns B. A. Willms aufgegeben haben, nach der sen Anerkennung und Unterstützung. Ihr Nutzen wird erficht- montenegrinischen Grenze stattfinden. Das Programm für Willms sein Manufakturwarengeschäft im neuerbauten Hauſe lich, wenn man bedenkt, daß das mit unserer fortschreitenden diese Manöver sei schon vor drei Monaten festgestellt worden, zum Verkauf stellte. Er soll die Anzeige aus Rache aufgegeben wirtschaftlichen Entwicklung zusammenhängende starke An- und ihre Abhaltung an der montenegrinischen Grenze set durch haben, weil er bei den Malerarbeiten im Neubau des Willms wachsen des Verkehrs notwendig zu einer Vervielfältigung den jüngsten Konflikt zwischen der Türkei und Montenegro nicht berücksichtigt war. Angeklagter bestreitet entschieden, die der Umsätze führt und demgemäß einen wachsenden Bedarf an in feiner Weise beeinflußt. Nach einer Meldung des Wolff- Verkaufsanzeige geschrieben zu haben. Trogdem ein Schreib Zahlungsmitteln- Metallgeld und Banknoten bedingt. fchen Büros aus Konstantinopel vori heute hat der monte- sachverständiger ihn für den Schreiber der in Frage stehenden Da der Bedarf durch Entnahme aus der Reichsbant, dem gro- negrinische Geschäftsträger auf der Pforte die Nachrichten, Postkarten erklärt, hält das Gericht seine Schuld für nicht era Ben Zentralgeldreservoir, gedeckt wird, ist die unumgängliche nach denen die Montenegriner Berane angegriffen und besetzt wiesen und erkennt auf Freisprechung. Der aus der Haft Folge des Mehrbedarfs eine verstärkte Inanspruchnahme des hätten, als falsch bezeichnet. Kein einziger montenegrinischer vorgeführte Schlossergeselle G. aus Borkum, der seit dem 1. Zentralnoteninstituts, die sich in einer Verminderung des Soldat habe türkisches Gebiet betreten. Juli d. J. bei einem Wäschereibesizer als Laufbursche in Stels Metallvorrats und in einer Ausdehnung des Rotenumlaufs Konstantinopel, 23. August. Graf Berchtolds lung war, ist geständig, etwa 75 Mart, die er in kleineren äußert und damit in der Richtung einer Steigerung des Dis- Vorschlag, der von einzelnen Großmächten mit einem gewissen Beträgen von den Kunden eingenommen hatte, veruntreut zu fontsages wirkt, dessen Bemessung durch das Verhältnis des Mißtrauen aufgenommen worden ist, fand bisher in der tür- haben. Er wird zu 5 Wochen Gefängnis verurteilt. Der Metallbestandes zum Notenumlauf wesentlich mitbestimmt fischen Presse eine geteilte Aufnahme. Jetzt hat aber die zurzeit in Haft befindliche Schneider R. hat am 4. Juni bei wird. Der bargeldlose Zahlungsverkehr sucht dieser Entwid- türkische Regierung gesprochen und dem sicher gut gemeinten seiner Flucht aus dem hiesigen Gerichtsgefängnis einen Swea lung entgegenzuwirken, indem er die Begleichung von Zahlun- Plane des Grafen Berchtold eine glatte Absage erteilt. Die ter und eine Hose, die ihm zum Ausbessern übergeben waren, gen unter Vermeidung der effektiven nicht nur der me Anregung scheint also im Sande zu verlaufen. Dem Berl. entwendet. Er wird wegen Rückfalldiebstahls mit Einschluß tallischen, sondern auch der papiernen Zahlungsmittel Lot.- Anz." wird darüber von seinem Konstantinopeler Korre- einer früher erkannten Strafe von 5 Tagen zu 3 Mon. 1 Tag lediglich im Wege der Verrechnung erstrebt. Je mehr es ge- spondenten gemeldet: Die osmanische Regierung wird das Gefängnis verurteilt. Der Kaufmann D. Sch. aus Köln lingt, auf diesem Wege den Bedarf an Zahlungsmitteln zu Projekt des Grafen Berchtold unter dankbarer Anerkennung ist geständig, als Angestellter der Siemens- Schuckert- Werke in verringern, desto günstiger wird die Lage des Zentralnoten- der guten Absicht nicht in Beratung ziehen, da ste darin einen Wilhelmshaven etwa 1000 Mart, die er in Verwahrung hatte, institutes sich gestalten; das Metallgeld, das in der Zirkus Eingriff eines fremden Staates in die inneren Verhältnisse veruntreut zu haben. Er wird zu 4 Monaten Gefängnis verlation erspart wird, fließt von selbst der Reichsbank zu, und des osmanischen Reiches sieht. Selbst eine offizielle Kenntnis- urteilt. Der Schlachter B. ist geständig, in Wilhelmshaven der Minderbedarf an Banknoten schränkt den Notenumlaufnahme wird dankbar abgelehnt werden. über Frankreichs einen goldenen Ring, ein Portemonnaie mit Inhalt und ein ein. Die hieraus sich ergebende Kräftigung der Reichsbank ist Stellung zur Anregung des Grafen Berchtold schreibt die Innis verurteilt. Die aus der Haft vorgeführte Arbeiterin nicht nur für den Fall des Eintritts einer Krisis von größter Köln. 3tg." in einem offiziellen Berliner Telegramm: In Fahrrad entwendet zu haben. Er wird zu 6 Monaten Gefäng Bedeutung, sie wirtt auch auf das Niveau des Binsfußes ein, der französischen Presse tritt mehr und mehr eine merkliche m. K. hat sich der Uebertretung der Sittenpolizeigesetze schul Abneigung gegen den Vorschlag des Grafen Berchtold herindem sie die Möglichkeit bietet, den Diskontsaz niedriger zu vor, und es wird namentlich behauptet, daß sowohl Rußland dig gemacht, außerdem eine Wohnungsvermieterin um die bemessen als es sonst angängig wäre. Wie unter diesen Umdemeſſen als es ſonſt angängig wäre. Wie unter diesen Um- als' England ihm starkes Mißtrauen entgegen bringen und Miete von 25 Mark beschwindelt und einem Marineangehöri ständen neuerdings in der Presse behauptet werden konnte, daß namentlich England ihm feindlich gegenüberstehe. Frank- gen 16 Mark bares Geld entwendet. Sie wird zu 6 Monaten ber bargeldlose Zahlungsverkehr bringe lediglich den Banken reich würde daher, wie das„ Echo de Paris" sagt, in dieser Woche Gefängnis und wegen der Uebertretung zu 3 Wochen Borteil, ist schwer verständlich. In Wahrheit liegt seine För- Frage nichts tun, ehe es sich mit Rußland und England ins Saft verurteilt.- Die Fleischer J. und W. W. in Großefehn derung durchaus im öffentlichen Interesse. werden beschuldigt, dadurch gegen die Reichsgewerbeordnung So erfreulich aber auch seine bisherige Entwicklung geverstoßen zu haben, da sie einen Lehrling anstellten, ohne dazu wesen ist, mit dem unausgesetzten Anwachsen des Bedarfs an die Genehmigung zu haben, daß sie außerdem mit dem LehrZahlungsmitteln hat er nicht Schritt gehalten. Es ergibt sich Washington, 23. August. Dem Staatsdepartement ling feinen ordnungsmäßigen Vertrag abgeschlossen und ihn dies schon daraus, daß die Reichsbank im Laufe der letzten ist mitgeteilt worden, daß die Direktion des Suezkanals sich nicht zum Besuch der Fortbildungsschule anhielten. Die Be zehn Jahre dem Verkehr allein an Goldmünzen über eine zu einer Herabsetzung der Kanalgebühren entschlossen hat. schuldigten wurden vom Schöffengericht zu 5 Mark Geldstrafe Milliarde Mark zur Verfügung stellen mußte, wovon freilich Die Beamten des Staatsdepartements betrachten dies als verurteilt. Sie legten Berufung ein. Das Gericht beschließt, ein Teil zu industriellen Zwecken im Wege der Einschmelzung die erste Kampfmaßnahme gegen die Gebührenfreiheit, welche das Urteil am nächsten Donnerstag zu verkünden. Verwendung gefunden hat. Eine fortschreitende Vervollkomm- amerikanische Schiffe beim Passieren des Panamafanals ge- Leipzig, 23. August. Das Reichsgericht hat die Revta nung und Verallgemeinerung des bargeldlosen Zahlungsver- nießen sollen. Einige Beamte sehen einen Tarifkampf zwi- fion des Fleischermeisters Felix Kazy verworfen, der am 19. tehrs ist deshalb dringend zu wünschen, nicht zum mindesten schen den beiden Kanälen voraus, der alle Schiffahrt treiben- Juni vom Schwurgericht Beuthen wegen des gemeinschaftlich im Interesse der Landwirtschaft, für die ein tunlichst niedriger den Nationen der Welt berühren wird. mit dem Fleischergesellen Timoteus Kondziolka begangenen 3insfuß von besonderem Werte ist."
Husland.
Einvernehmen gesetzt habe.
Panamakanal Guezfanal.
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Newyork, 23. August. Den Entschluß des Präsiden- Raubmordes an dem Handelsmann Chaim Chapper zum Tode ten, die Panamafanalgeseze unter allen Umständen zu unter- verurteilt worden war. Konziolta hatte keine Revision einge zeichnen, unterzieht die Newyork Times einer scharfen Kritik, legt. Das Reichsgericht hat ferner die Revision des Haus die um so bemerkenswerter ist, als dieses Organ bisher mit dieners und Fabrikarbeiters Willy Fickel verworfen, der am Bern, 22. August. Der Bundespräsident Forrer, der Präsident Taft durch Dick und Dünn gegangen ist. Die New- 3. Juli vom Schwurgericht Zwickau wegen Totschlags und ver Demnächst den deutschen Kaiser empfangen soll, ist von einem york Times führt u. a. aus, daß Präsident Taft sein eigener suchten Diebstahls zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt worden neuen Gichtanfall befallen worden und muß das Bett hüten. Feind sei. Sein Verhalten, persönliche Entscheidungen zu ver- war.
