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Nr. 200.
Dienstag, 27. August 1912.
Wilhelmshavener Tageblatt.
Beilage.
Expedition: Kronprinzenstr. 1.
Luftschiff„ Hansa" in Wilhelmshaven.
" Sansa" in Sicht.
Die Fahrt von Hamburg nach Wilhelmshaven.
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Die Rückfahrt.
Ge.
Wilhelmshaven, 26. August. 3. Plaz bildete ein breiter Graben, der aber für gute Sprin-| noch in der Passagierkabine die Herren Oberst von FrankenNun ist auch Wilhelmshaven in die Reihe der Städte ger kein Hindernis bot. Der 2. Plaz lag der Landungsstelle thai- Ludwigsburg und Ministerialdirektor Dr. Lewald, die eingetreten, die sich einer Landung eines Zeppelin- Luftschiffes etwas näher, für Inhaber des 1. Plages waren einfache Gar- auch die Rückreise wieder mit antraten. Es folgte nun eine rühmen dürfen. Noch vor wenigen Jahren hätte man ein sol- tenstühle bereitgestellt, eine Tribüne war nicht errichtet. Jeder herzliche Begrüßung und Beglückwünschung der Passagiere ches Ergebnis für unmöglich gehalten. Als das erste Luftschiff konnte seinen Stuhl nach Belieben auf dem weiten Platz, der durch die Vertreter der Behörden. In der Zwischenzeit waren des Grafen Zeppelin Anfang August 1908 auf dem schwäbi- nach der Landungsstelle hin durch eine dicke Trosse in etwa die Zuschauer vom 1. und 2. Platz dicht an das Luftschiff heranschen Hochplateau bei Echterdingen strandete, gab es manchen 1 Meter Höhe abgesperrt war, spazieren tragen. Die Musik- gekommen, um seine Einrichtung, die Kabinen, Gondeln, MaKleinmutigen, der in banger Gorge an dem Gelingen des lustigen schaarten sich um das auf einem kleinen Hügel postierte schinen, Propeller, Gestänge und das Gewirr von Drähten Zeppelinschen Lebenswertes verzweifeln wollte. Heute sind die Musikkorps des zweiten Seebataillons. Für die Behörden, einer näheren Besichtigung zu unterziehen. Dann wurden allZeppelinschen Luftschiffe längst die unbestrittenen Beherrscher die Unternehmer und die geladenen Ehrengäste, die eine rote mälig die Vorbereitungen für die Rückfahrt in die Wege geder Lüfte geworden. Sie übertreffen in der Bauart und Ge- Binde am Arm trugen, war der Landungsplag, gewisser- leitet. Das Wetter war prachtvoll, der Wind NO. Stärke 2. schwindigkeit alle Luftschiffe der anderen Nationen und durch- maßen das„ Allerheiligste", resecviert. Hier wurden von dem An der Fahrt nahmen auch einige Leute der für den Marinefliegen bei Sturm und Wetter mit einer geradezu fabelhaften Geschäftsführer der„ Sapag", Herrn Schmidt, und dem Inge- Luftkreuzer in Aussicht genommenen Besatzung teil. Sicherheit das deutsche Vaterland, vom schwäbischen Meer bis nieur Herrn Mary die letzten Vorbereitungen für die Lanzum Belt, von der Mosel bis zur Spree. Aber wie oft sie auch dung getroffen. Die Sanitätskolonne hatte ihren Standort die Lüfte durchkreuzen mögen, immer wieder braust ein Sturm mitten auf dem Plaz erhalten, der durch eine Flagge mit dem über den Verlauf der Fahrt von Hamburg nach Wilder Begeisterung über die Lande, sobald ein„ Zeppelin" am roten Kreuz erkenntlich gemacht worden war. Fliegende helmshaven teilt uns ein Passagier noch folgendes mit:„ Schon Himmel auftaucht. Dieses Feuer nationaler Begeisterung und Sändler sorgten für Erfrischungen aller Art. recht zeitig begaben wir uns am Sonntag Morgen hinaus nationalen Stolzes, das auf dem Unglücksfeld von Echterdinnach der Luftschiffhalle in Fuhlsbüttel, die von Hamburg aus gen entfacht ward, lodert in heißer Glut in jeder deutschen in etwa 3 Stunden Autofahrt zu erreichen ist. Hier wurden Brust und erhält immer neue Nahrung durch jeden neuen Die Geduld der Wartenden wurde auf eine sehr harte die letzten Vorbereitungen zum Aufstieg getroffen. Die PassaFlug und durch jede Landung eines Zeppelin- Luftschiffes. Probe gestellt. Wer so töricht gewesen war und morgens giere bestiegen in der Halle die Kabine der„ Hansa", und Wohl können andere Völker uns durch Spione die eine oder um 6 Uhr der„ Erste" auf dem Plaz sein wollte, wird wohl recht glatt wurde der Luftkreuzer von den Bedienungsmannandere Einzelheit der Bauart dieser Luftschiffe absehen, was das Warten gelernt haben. Aber auch diejenigen, die erst schaften aus der Halle gezogen. Einige Minuten nach 7 Uhr sie uns aber nicht nachahmen können, ist die flammende Be- furz vor 9 Uhr eintrafen, fanden noch Zeit genug, diese schwere erhob sich die„ Hansa" und flog in majestätischer Ruhe zunächst geisterung für eine große nationale Errungenschaft, die un- Kunst zu lernen. Die Absperrungsmannschaften der einzelnen über Hamburg, um dann der Bahnlinie nach Bremen zu folauslöschliche Vaterlandsliebe und die warmherzige und auf- Marineteile, die Haltemannschaften und die Herren der Or- gen. Leider trat unterwegs Rebel ein, sodaß etwa 1/2 bis 3% richtige Verehrung für einen Nationalhelden, die jedes Erganisation waren schon recht zeitig auf den Beinen. Um 7.15 Stunden eine Orientierung für Ungeübte unmöglich war. scheinen eines Reppelin" überall im deutschen Vaterlande Uhr wurde durch eine gelbe Fahne auf dem Schornstein der Bei Rotenburg wurde das Wetter wieder klar und man hatte Auslöst. Ziegelei bekanntgegeben, daß die„ Sansa" aufgestiegen sei. nun Gelegenheit, die hübschen Partien zu bewundern, die die Die nähere Nachricht lautete:„ Sansa" 7.05 Uhr aufgestiegen. Ausläufer der Lüneburger Heide hier bieten. Nun ging es Frühere Luftkreuzerfahrten an der Nordseeküste. Man durfte also darauf rechnen, daß„ Hansa" vor 9.30 Uhr nach Bremen weiter, das in der Richtung des Bahnstranges Der Wunsch, ein Zeppelin- Luftschiff in Wilhelmshaven unter feinen Umständen eintreffen werde. Die Musik, die nach Sude- Oldenburg überflogen wurde. Das Luftschiff, welzu sehen, wurde hier schon bald nach dem Unglück bei Echter- bereits um 7.30 Uhr auf dem Plaz erschienen war, versuchte, ches in durchschnittlicher Höhe von 125-150 Meter flog, wurde dingen laut. Schon damals wurde, als man den großen Be: durch flotte Märsche und Walzer die Zeit des schrecklichen überall mit großem Jubel begrüßt. Um 10 Uhr schwebte die trag der hier veranstalteten Sammlung an den Grafen 3eppe- Wartens zu verkürzen. Sonst wurde nicht viel Abwechselung„ Sansa" über Oldenburg, das in rascher Fahrt überquert lin abführte, bei diesem angefragt, ob nicht in nächster Zeit geboten. Ab und zu rollte einmal ein Zug auf der Strecke wurde. Die Bahn nach Wilhelmshaven gab die Richtung der„ Zeppelin" seinen Kurs nach Wilhelmshaven lenten Mariensiel- Rüstringen vorüber, dessen weiße Rauchfahne das über Rastede an. Hahn und Jaderberg wurden gesichtet und würde. Die Antwort lautete damals weniger tröstlich, als eintönige Landschaftsbild auf Sekunden belebte. Allgemeine nun gings über die Jade nach Wilhelmshaven. Der Lanvertröstend. ,, Sobald sich Gelegenheit hierzu bietet", antwortete Heiterfeit erregte eine lustige Hasenjagd. Ein Jagdhund, der dungsplatz mit den vielen Menschen bot ein äußerst interessanGraf Zeppelin auf eine an ihn gerichtete Anfrage,„ werden seinen Herrn nach dem Landungsplay begleitete, hatte einen tes Bild. Beglückt, entzückt und um einen herrlichen Genuß wir der Nordseeküste einen Besuch abstatten". Inzwischen sind Hasen aufgestöbert und versuchte, in raschen Spründen seiner reicher verließen wir dankerfüllten Herzens den Zeppelinnahezu 4 Jahre ins Land gegangen, ehe die damals gegebene habhaft zu werden. Der Hase war aber schneller als der Kreuzer. Zusage in Erfüllung ging. Hund und schoß in langen Sägen über das hohe Gras, bis er Im Sommer 1912 endlich haben die Zeppelin- Luftschiffe irgendwo einen rettenden Ausweg fand. Später wiederholte T. S. Nachdem der Kreuzer Wasserballast eingenommen ihren Weg auch nach dem Kriegshafen an der Nordsee gefun- sich das muntere Schauspiel nochmals. Manchmal gab es auch hatte, bestiegen die für die Rückfahrt angemeldeten Gäſte die den. Als erstes erschien„ 3 3" unter Führung des Grafen ein fröhliches Kichern, wenn ein Besucher des 2. Plages beim Passagierkabine. An der Fahrt Wilhelmshaven- Hamburg Zeppelin am frühen Morgen des 4. Juni. Es dürfte noch in Versuch, ohne Eintrittsgeld auf den 1. Platz zu gelangen, in nahmen teil: der Chef der Marinestation der Ne Erinnerung sein, daß das Luftschiff wenige Tage zuvor auf den die beiden Pläke trennenden Graben fiel und eine feuchte Erz. Admiral Graf v. Baudissin, ferner die Herren Korv.der Rückfahrt von Bremen nach Hamburg von starken Gewit- Abkühlung erhielt. So schleppten sich denn die Stunden träge Kapitän Graf v. 3eppelin, der Neffe Zeppelins, Kapitäntern überrascht wurde, denen es aber ohne Schaden für das dahin- genau so, wie vor 8 Tagen in Hannover. So oft leutnant Mechlenburg, Oberleutnant 3. S. Hanne, Rentier Schiff durch geschickte Manöver zu entgehen wußte. Nicht min- man auch das Fernglas zur and nahm und den Horizont Th. Arnold, Unternehmer Cornelius, Rentier G. und R. der gefährlich gestaltete sich die Reise nach Wilhelmshaven, absuchte, nirgends war der bekannte graue Fled zu erspähen. Gehrels, Kaufmann Grimm- Varel, Rechnungsrat Schumacher, auf welcher 3 3" einen überaus heftigen Sturm antraf, den Der Luftkreuzer, der den Weg über Bremen, Oldenburg und Buchdruckereibesitzer Th. Süß und Senator Wittber. er aber gut bestand. 48 Stunden später überflog beim Tages- Barel genommen hatte, mußte aus südlicher Richtung kom- Gegen 11.30 Uhr waren die Vorbereitungen zum Aufstieg grauen 3 3" abermals unsere Stadt auf der Rückfahrt nach men und wurde sehnlichst erwartet, da sein Erscheinen über beendet. Auf ein Trompetensignal ertönte die Klingel der Frankfurt am Main bezw. Friedrichshafen, die über Bremer Oldenburg etwas nach 10 Uhr gemeldet war. Man wartete,| Maschine, geräuschvoll setzten die Propeller ein, und mit einem haven, Wilhelmshaven, Emsmündung, Leer, Oldenburg usw. wartete, wartete. Gegen 10.30 Uhr kam endlich eine lebhafte kurzen Ruck stieg das von seinen Fesseln befreite Luftschifi angetreten wurde. Ende Juni erschien dann hier das Luft- Bewegung in die Masse der Zuschauer.„ Da ist er!" tönte es unter den tosenden Hurras der 1000- köpfigen Menge Taragjam Schiff„ Viktoria Luise" gelegentlich der Ueberseefahrt von in den vorderen Reihen und im Nu wandten sich Aller Augen aufwärts.„ Glückliche Reise!" flangs hinauf, aber schon im Norderney her. Seitens des Seeoffizier- Luftklubs, des Ver- gen Süden, wo man auch mit einem guten Fernglas in nebel- nächsten Moment wiegte sich der schlanke hellgelbe Leib tehrsvereins und der Unternehmer wurde damals schon eine grauer Ferne das Luftschiff sich fortbewegen sah. Es hatte wohlig in den Strahlen der Mittagssonne. Die Musik entLandungsfahrt geplant. Da aber„ Viktoria Luise" nach Düs- von Hamburg aus den Weg über Bremen und Oldenburg ließ den Scheidenden mit den stimmungsvollen Weisen des seldorf zurückkehrte, verschob sich die Angelegenheit, die erst genommen und zwischen Hamburg und Bremen Nebel ange- alten Soldaten- Abschiedsliedes Muß i denn, muß i denn wieder aufgenommen wurde, als der neue Luftkreuzer„ Hansa" troffen, wodurch eine Verzögerung der Fahrt eingetreten war. zum Städtele hinaus", und dann schwebte der gewaltige von Friedrichshafen nach Hamburg abgeliefert und dort statio- Der Kreuzer hatte dann Bremen, Oldenburg, Varel überflo- Vogel in majestätischer Ruhe langsam von dannen, zum niert wurde. Mit besonders großen Schwierigkeiten hatte man gen, kreuzte die Jade in Höhe des Banter Kirchturms, wendete Gruße hin und wieder den Bug leise neigend. Er nahm den zu kämpfen, um die geforderte Garantiesumme aufzubringen. über der Jade und folgte ihr bis zur 3. Einfahrt, wo er gerade Weg, den er gekommen und steuerte zunächst auf den Turm Obwohl dies nicht in vollem Umfange gelang, entschloß sich dem einlaufenden kleinen Kreuzer„ Stuttgart" begegnete, flog der Banter Kirche los, flog schnell über Rüstringen, das Stadie ,, Delag" zur Landungsfahrt und erließ Einladungen zur dann über das 3. Geschwader, zog niedrig über die kaiserliche tionsgebäude, die kais. Werft, tauschte Grüße mit den GeTeilnahme an der Fahrt an den Stationschef S. Erz. Admiral Werft, Station und der Peterstraße folgend zur evangelischen schwaderschiffen und nahm dann den Kurs Jade abwärts. Von Wilhelmshaven aus ging die Fahrt in nördlicher Graf von Baudissin, sowie an den Herrn Korv.- Kapitän Graf Kirche in Bant. Von hier aus wurde die Weiterfahrt vom von Zeppelin, einen Neffen Zeppelins. Die Fahrt war ge- Landungsplatz aus deutlich beobachtet. In ruhiger Fahrt, Richtung über Innen- und Außenjade, Minsenersand, Rotefichert, die Vorbereitungen getroffen. Die beteiligten Behör- hin und wieder den Bug wie zum Gruß neigend, steuerte das sand. Nachdem die Insel Wangeroog, die man Backbord ließ, den unterstützten die Angelegenheit in jeder Hinsicht, sodaß Schiff dem mit der Flagge geschmückten Ziegelei- Schornstein außer Sicht war, tauchte am fernen Horizont Helgoland auf. Die Lust war ziemlich klar und sichtig, über der ruhigen See ein gutes Gelingen vorauszusehen war. zu, den kurz vorher einige Matrosen erklettert hatten. Deutschimmerte goldiger Sonnenschein, in dem die Möven lustig lich hörte man schon von Weitem das Surren und Sausen der ihr Spiel trieben. In rascher Fahrt näherte man sich dem Auf dem hinter der Neuender Ziegelet gelegenen Lan- flott arbeitenden Propeller. Als der Kreuzer der Ziegelei schönen Felseneiland, vor dem die Linienschiffe des zweiten Auf dem hinter der Neuender Ziegelet gelegenen Lan- etwa gegen 10.40 Uhr sich näherte, spielte die Musik„ Kommt Geschwaders und zahlreiche buntbeflaggte Passagierdampfer dungsplatz entwickelte sich schon am frühen Morgen ein reges ein Vogel geflogen" und gleichzeitig stiegen kräftige Hurras sich wiegter- ein herrlicher, unvergleichlich schöner Anblid, Leben. Kaum waren die an der Chaussee gelegenen Kassen aus tausend und aber tausend Kehlen zum Luftschiff empor. dessen gewaltigem Eindruck sich die Sansa"-Fahrer nicht entgeöffnet, so waren sie auch schon von Eintritt Heischenden dicht Deutlich erkannte man in der Kabine die Fahrgäste, die durch ziehen konnten. Stolz und Vaterlandsliebe schwellten ihre belagert. In Gruppen wanderten die Schauluſtigen durch die Tücherschwenken die Untenstehenden begrüßten. Ein unbe- Brust, als von unten herauf ein Orkan der Begeisterung zu neben der Ziegelei liegenden Eingänge. Von Wilhelmshaven und Rüstringen her wälzte sich ein ungeheurer Menschenstrom schreiblicher und ein freudiger Jubel hatte die Menge erfaßt, ihnen heraufbrauste. In das jubelnde Hurra der Untenstehennach dem Landungsplatze. Jung und Alt, Arm und Reich, die immer von Neuem die Tücher schwenkte und in atemloser den mischten sich die freudigen Sirenensignale der Kriegs- und Männlein und Weiblein hatten sich aufgemacht, um den Spannung der weiteren Bewegung des Luftschiffes folgte. Handelsschiffe und der geräuschvolle Tusch des Musitkorps der 5. Matrosen- Artillerie- Abteilung mit dem alle Herzen Beppelin" zu sehen. Die große Mehrzahl legte den weiten packenden Deutschland, Deutschland über alles!" Ein er: Marsch zu Fuß zurü. Hunderte benutzten das Fahrrad, In weitem Bogen fuhr die„ Sansa", den Schornstein der hebender Moment, der den Teilnehmern der Fahrt unverandere die Droschke oder das Automobil oder die Eisenbahn, Ziegelei zur Rechten lassend, um den Platz herum, verneigte gessen bleiben wird ihr Leben lang. Der Führer des aus um an das entlegene Ziel zu gelangen. sich und blieb dann einige Minuten in horizontaler Lage über Wilhelmshaven gekommenen Dampfers„ Seeadler" winkte Die zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung ge- dem durch Flaggen abgestedten Landungsplatz stehen. Nach dem Luftschiffe durch Flaggengruß ein„ Willkommen!" enttroffenen Maßregeln erwiesen sich als zweckmäßig und aus dem Auch über Helgoland lachte freundlicher Sonnenschein reichend. Der große Plaz, auf dem die Zuschauer Plaz fanden dem die erſten Taue ausgeworfen waren, begann der Kreuzer gegen, worauf„ Hansa" signalisierte:„ Besten Dank!" sich langsam zu senken. Immer mehr Seile wurden ausgeund die Landung erfolgen sollte, war 3. T. eingefriedigt, zum morfen, bis der Kreuzer endlich Punkt 11 Uhr festlag, wäh- und es bot sich den Fahrgästen eine wunderbare Fernsicht über Teil durch Marinemannschaften, welche die Kommandos in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hatten, abge- rend die Musik Deutschland, Deutschland über alles" into- die See. Während man vom Unterland her ven Luftkreuzer sperrt. 3wei getrennte Eingänge für den 1. und 2. sowie für nierte. Eine Verankerung und Vertauung findet nach dem mit Tücherschwenken begrüßte, wurde die erste Luftposo über den 3. Platz nahmen die Eintretenden auf. Für Automobile Unfall der„ Schwaben" nicht mehr statt, sondern nur ein Fest- dem Oberland hinabgeworfen und erreichte mit etwa drei Der Luftkreuzer lag Meter Abstand vom Felsenrand die Insel. Kinder eilten soerfolgte die Einfahrt über den Hof der Ziegelei. Gegenüber halten durch die Haltemannschaften.
Auf dem Landungsplay.
Die Landung.
Luftschiff der Minensuch- Division, die schnell überholt wurde,
war eine Droschkenhaltestelle und seitlich davon ein Raum etwa mit der unteren Kante 2 Meter über dem Erdboden. Nach fort herbei und übernahmen die Weiterbeförderung zum für Unterbringung von Fahrrädern geschaffen. Vor den Ein- dem Festmachen des Schiffes wurde eine leichte Aluminium Kaiserl. Postamt. Um die Insel wurde eine Schleife gefahren, gängen staute sich die Menge. Eine große Anzahl von Zaun- treppe an die Aluminiumtür gelegt, auf welcher die Führer dann die Düne überflogen. Bald kam auch Helgoland außer gästen hielt die Landstraße besetzt, sodaß es den Einlaß Be- und Passagiere der Kabine entstiegen. Es hatten an der Sicht. Auf dem Wege auf das Festland zu begegnete das gehrenden nicht immer ganz leicht war, den Eingang zu er- Fahrt teilgenommen die Herren: Dr. Edener, Thiele- Ham und bald danach einem großen Hamburger Auswanderer= reichen. Wenn man das Tor passiert hatte, durfte man noch burg, Hotelbesizer Niemann- Varel, Oberleutnant zur See Dampfer, dessen Namen„ Palanze" man deutlich lesen konnte, einige hundert Meter weiter im Grase marschieren, bis man Brandes- Wilhelmshaven, Oberleutnant 3. S. Sahl- Wilhelms: ferner einer großen Anzahl größerer und kleiner Schiffe aller den Plaz für die Zuschauer, der der Landungsstelle gegenüber haven, Buchhändler Friedrichs- Varel, Redakteur Weißfert Art. In ruhiger Fahrt wurde die Insel Neuwert übersag, genommen hatte. Die Scheidung zwischen dem 2. und und drei Herren aus Oldenburg. Außerdem befanden sich flogen und bald schwebte die Hansa" über Curhaven. über
