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Schweiz immer mehr dem französischen C Gebiete entzogen hat. So schreibt der„, Gai es bedauerlicherweise anerkennen, daß Deuts fluß sehr weit über seine Grenzen ausgedeh unwiderstehlichen Fortschreitens seiner fri invasion. Deutschlands Einfluß reicht bis na unter, nach Italien, Belgien, England, uni in Frankreich die deutsche Konkurrenz unli Der Kaiser schreitet fest wie der Ackersman hierhin, bald dorthin gehend, und überwacht langsam zu feimen beginnt."
Schiedsgericht und Panamakanalf London, 3. Gept. Hinsichtlich der auch gegebenen, von Reuter verbreiteten meldung derung eines Schiedsgerichts in der Panamal heute erklärt, daß die Absicht der englischen gewisse Möglichkeiten ins Auge fasse. Ein e schluß ist noch nicht gefaßt worden.
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influß auf diesem treidedampfer angelegt haben. Die holländischen Hafenarbei- den fremden Flaggen ist selbstverständlich hauptsächlich die lois": Man muß ter seiert an Mangel wegen Arbeit aus Emden zurückgekehrt englische weitaus am stärksten vertreten. 1906 tamen 848 000 hland seinen Ein- und färiden in Delfzyl lohnende Beschäftigung. Die Richtig- Tons unter dem Union Jad an, 1911 1 048 000. Demnächst die nt hat infolge des feit dieser Angaben fonnte ihr Berichterstatter zwar nicht nach- norwegische( gestiegen von 56 000 auf 127 000), worauf überedlichen Handels- prüfen, jedoch steht fest, daß die in letzter Zeit nicht allein in raschenderweise die österreichische folgt, die sich von 22 600 auf h der Türkei her- den Einshäfen, sondern auch in den Weserhäfen beobachtete 119 300 Tons gehoben hat. Noch mehr wird überraschen, daß auch wir haben Flaue in der Getreideeinfuhr bedingt worden ist durch fol- darauf schon die griechische folgt( gestiegen von 15 400 auf ebsam zu spüren. gende drei Ursachen: Erstens hatte die Fehlernte des vorigen 75 800 Tons). Die Erscheinung dürfte mit der starken Gevorwärts, bald Jahress in niederen Gegenden unserer engeren Heimat eine treideeinfuhr vom Schwarzen Meer zusammenhängen. Die den Samen, der außerordentlich große Einfuhr ausländischer Futtermittel zur russische, die 1906 noch 26 100 Tons hatte, ist bis auf 1900 Folge ,, zweitens wurde die Eisenbahnfracht zur Linderung der Tons gesunten. Sonst zu erwähnen sind noch die schwedische Futterrnot bis zum Frühjahr 1912 um die Hälfte ermäßigt,( 54 500), die dänische( 30 500), die holländische( 60 200), die was 10iele Händler veranlaßte, große Vorräte im voraus zu französische( 11 500) und die spanische( 23 700). Unter dem von uns wieder- beziehen, drittens ist infolge besserer Ernteaussichten in diesem Sternenbanner Nordamerikas find seit 1966 nur 9 Schiffe auf betr. die For Jahre die Heranziehung ausländischer Futtermittel zur Mast der Weser gewesen, seit 1909 teins. Dabei war es ein Schiff analfrage wird bei weitem nicht in dem Maße erforderlich wie im Vorjahre. unter amerikanischer Flagge, das als allererstes in den alten Regierung nur Die holländischen Kartoffellieferanten werden das in diesem Hafen zu Bremerhaven einfuhr. So ändert manchmal die mdgiltiger Be- ihr Antlitz. Der Schiffsverkehr unserer Zeit vollzieht Herlöst und Winter sehr wohl spüren können, wie auch die Ge- Welt mü eversandgeschäfte der Niederlange in diesem Jahre schwer- sich zu einem großen Teil in direkten Linien, jedenfalls in lich solche Riesenmengen ihrer Ware nach Deutschland ausge: regelmäßigen Fahrten. Auch hierin ist Bremen bedeutend gnis in New- führt haben dürften als im Jahre 1911. vorwärts gekommen. Es besitzt jezt an regelmäßigen Linien anderer Ver
rage.
Vom Newyorker Polizeiffandal. London, 3. Sept. Aus dem Tombsgefän york ist gestern ein des zweifachen Mordes und brechen überführter Verbrecher entflohen, und c deuten darauf hin, daß die Polizei ihre Hand da gehabt hat. Englischen Blättern wird nämlich daß der entflohene Reynolds Forshey in eine Zell in Untersuchungshaft befindlichen Polizeileutnan Sperrt war. Schon Donnerstag hatte Forshey eine such gemacht, und wäre sicher entkommen, wenn ni len einer Säge auf dem Zementboden die Wächte hätte. Seitdem haben den Teil des Tombsgefängi den Wärtern nur Polizisten betreten, trotzdem sind shen wiederum Sägen und Sprengstoffe zugestellt u gestern Nacht gelang es ihm, durch den Ventilation entfliehen. Es heißt, die Polizei habe ihn selbst mit mitteln versehen, damit er auch dem Leutnant 2 Flucht verhelfe. Der Prozeß gegen den Polize Becker wegen der Ermordung des Newyorker Spie. sizers Rosenthal nimmt heute seinen Anfang. Zwei Belastungszeugen sind seit einigen Tagen aus New schwunden. Staatsanwalt Whitman versichert jedoch, Belastungsmaterial auch ohne die Aussagen dieser
Citollham, 3. Sept. Die Schweinepreise sind noch immer allein 16 nach der Ostsee, 2 nach Dänemark und Skandinavien We Anzeichen hoch, augenblicklich werden 60 bis 62 M für den Zentner außerhalb der Ostsee, 1 nach dem Dortmund- Ems- Kanal, 1 bei im Spiel Lebent gewicht bezahlt. Der Hafer steht überall in Hoden, nach Rheinhäfen, 6 nach England, 5 nach Holland und Bel telegraphiert, soweit er nicht schon eingefahren ist. Der Ertrag wird aller- gien, 7 nach der atlantischen Küste von Frankreich, Spanien le neben dem orts als sehr gut bezeichnet, nur bereitet das Einfahren große und Portugal, 3 nach dem Mittelmeer, westliche Hälfte, 6 nach t Beder ge- Schwie rigkeiten. Das fast stets feuchte Wetter verhinderte dem Mittelmeer, östliche Hälfte, und Schwarzen Meer, 5 na n Fluchtver das gei aügende Durchtrocknen der Garben und kaum dürfte ein Nordamerika, 1 nach Mittelamerita, 3 nach Südamerika, Ost ht das Fal Fuder in gewünschter Beschaffenheit eingefahren worden sein. füste, 2 nach Südamerika, Westküste, 24 nach Afrika, von denen r alarmiert Es wür de für den Landwirt eine große Freude bedeuten, wenn jedoch 15 über Hamburg gehen, 7 nach Asien, von denen 6 tisses außer sich end lich das so dringend benötigte trocene, sonnige Wetter gemeinschaftliche Expedition Bremen und Hamburg haben; aber For- einstelle n würde. endlich 2 nach Australien. Das sind zusammen 101 direkte Berbindungen. Endlich noch ein furzer Blick auf die Zu jorden, und Be men, 3. Sept. Jeder Hafen ist stolz auf die Mannig- nahme der bremischen Handelsflotte. Ende 1897 zählten die schacht zu faltigkeit der bei ihm verkehrenden Flaggen, zugleich aber bremischen Seeschiffe 450 000 Reg.- Tons, 1906 765 000 Tons, den Hilfs auch stol z auf die starke Beteiligung seiner nationalen Farben 1909 851 000 Tons, 1910 861 000 Tons und 1911 894.000 Becker zur und sein er eigenen Fahrzeuge an dem Verkehr. Diese beiden Tons. Die Zunahme ist zwischen 1907 und 1910 wegen der ileutnant höllenbe- blice ma n den Zeitraum von 1906 bis 1911, so sieht man die Nachdem nunmehr bessere Zeiten begonnen haben, tritt aug Empfind ungen liegen miteinander in einem Streit. Über- ungünstigen Geschäftslage der Reederei verlangsamt worden. wichtige deutsche Flagge in den Weserhäfen von 2 377 000 auf hierin eine fräftige Flut ein. Möge die bremische Schlüssel jort ver2 935 000 Tons steigen. Das ist die große Mehrheit der Ge- flagge der Weserflotte eine gute Zeit erschließen. samttonn age und eine ganz stattliche Zunahme, jedoch ist der relative 2 Inteil um ein kleines gefallen, nämlich von 67,7 v. H.
daß das beiden
Zeugen genügt, um die Schuld Beckers und der anderer Ange- auf 65,& 1-3. H. Weitaus der größte Teil der deutschen Schiffe Die Ange- auf 65, 1, 5. Weitaus der größte Teil der deutschen Schiffe die wirtschaftliche Bedeutung der deutschen Moore.
flagten zu beweisen.
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trägt neke n dem schwarzweißroten Banner Bremens rotweiß Daß in den deutschen Mooren noch ungehobene Schäke gestreif he flagge( gestripten Spec", wie der plattdeutsche amgegend u. Provinz, Wiz der Hamburger Seefahrer sagt).' Diese Flagge steht aber liegen, führt Dr. Hugo Kühl in der Münchener Wochenschrift März aus. Wie weit die Arbeit der Aufschließung bereits in der( Seef ahrt der Welt in großem Ansehen. In dem ges Oldenburg, 2. Sept. Herr Gemeindevorsteher in id Land- nannten 3e itraum mehrte sich die Tonnage ihrer Ankünfte in gediehen und wie sie aufzufassen ist, setzte Professor Tacke auf Land- nannten dem achten internationalen landwirtschaftlichen Kongreß in tagsabgeordneter Feldhus aus Zwischenahn, der am Sonntag den We serl jäfen von 2040 000 auf 2441 000 Tons. Der Wien auseinander. Der verdienstvolle Leiber der Bremer als alter Mitkämpfer von 1870-71 die Sedanfeier in Olden- relative Arteil fant von 57,9 auf 54,0 v. H. Der relative Moorversuchsstation erklärte, daß bei zweckmäßiger Behand burg miterleben wollte, hat hier einen bösen Unfall ertitten. Rückgang ist also noch etwas größer als der der deutschen lung, insbesondere bei angemessener Bodenbehandlung, Ent Er fiel über einen etwas vorstehenden Stein eines Fufsteiges Flagge inn allgemeinen. Immerhin macht die bremische noch wässerung, Düngung und Auswahl des Saatgutes, die Et und zog sich dabei eine Muskelzerreißung zu, die eine Opera- reichlich pie Sälfte der Gesamtheit aus. Die übrigen deut- träge des Moorbodents an den überhaupt auf demselben ge tion notwendig machte. Diese ist gestern im Peter& ciedrich schen Flaggen sind wie folgt beteiligt: die preußische 1906 deihenden Früchten meder an Masse noch an Güte hinter denen Ludwig- Hospital vollzogen worden und gut verlaufen, so daß 42 600 ons, 1911 95 300 Tons, die oldenburgische 38 900 T., der besten Mineralböden zurückstehen. Die Erträge der Wie Herr Feldhus wieder wohlauf ist, jedoch darf er das K anten- 56 900 T die hamburgische 250 900 2., 329 800 T., die lübecissen und Weiden tönnen sich mit denen der besten Wiesenböden haus noch nicht verlassen. fche 2800, 2300 T., die medlenburgische 1200 T., 8800 T. durchaus messen. Selbst auf Hochmoorböden lassen sich auch Emden, 1. Sept. Holländische Blätter stellen mit Genug- Wie ma ri leicht sieht, erfreut sich die preußische Flagge des ohne Stickstoffzufuhr Dauerweiden gewinnen, die selbst in tuung fest, daß die Getreideeinfuhr über den Dolla rthafen stärksten relativen Fortschritts. Die starte Beteiligung der der Erzeugung hochwertigen Fettviehs den Vergleich mit Delfayl augenblicklich sehr rege sei, während in dem deutschen hamburgischen Drei- Turm- Flagge ist wesentlich auf den Leich- Weiden auf den besten Niederungsböden aushalten. Hinsicht Konkurrenzhafen Emben schon seit längerer Zeit tei ne Ge- terverkefr zurückzuführen, nicht auf den Großseeverkehr. Unter lich der Kolonisation der Moore, sagt Professor Tacke, bieten
Der Sturmngefang der Ciele.
Roman von Robert Heymann.
30. Fortseßung.)
( Nachdrud ve' boten.)
und rechts schoben sich die Höhen zusammen und zwängten Das ironische und schaurige Surräh" der Schwurzen das Fluffett zu einem Hohlweg ein. wurde übertönt von dem hellflingenden„ Hurra", das den 3wi Reiter trabten als Spize in die Falle. Als sie Eingang der Schlucht erfüllte. Reiter tamen angejagt; eben, nichts Verdächtiges bemerkten, verschwanden ste bald im Dun- als die Hottentotten, zum Sturm sich anschidend, aus der feln, und der Offizier mit den übrigen Reitern folgte. Gerade Finsternis auftauchten, füllte sich der Kampfplay mit Reiwar de legte in der Schlucht, als die Stille der Nacht plötzlich tern. Die Pferde jagten scheu über die Steinfläche, Gewehre Rudolf von Friedrichswert ging starr und ohne W anden von wit den, hell aufschreienden Stimmen durchbrochen wurde. blitzten, und hundertfältig rollte das Echo zurück. Diese unver durch die Schrecken dieses Krieges. Et sah Freunde mit Kopf- Ein Ho gel von Kugeln schwirrte; man sah die schwarzen Kör- mutete Hilfe verblüffte die paar deutschen Reiter ebenso wie schüssen stürzen, er durchlebte alle entseglichen Qualen ge mar per der Schüten blizschnell ausschnellen und wieder in der die Feinde. Doch nar einen Augenblid. Dann warfen sich die terter Phantasie, als er auf Patrouille zwei Tage lang eine Finster nis untertauchen. Hottentotten mit erneuter Wut auf die Deutschen, und das Durststrecke abritt und sich zehn Jahre lang er Gil a peret verschrieben hätte für ein Glas Wasser. Das Geisper ist des Dem ersten Reiter wurde das Pferd unter dem Leibe er. Gefecht stand. Typhus wütete in den Reihen seiner Reiter; die aller Rensch schosses. Er warf sich in Deckung, wo ex stand. Der zweite Mensch- schosset. er lichkeit hohnsprechende Grausamkeit sind Barbarei dee: Fein- erhielt einen Armschuß. Hinter dem Kadaver des Pferdes sei des erhöhte die Düfterkeit der Bilder. Entweder mari ging nes kam eraden liegend nahm er das Feuer auf. innerlich zugrunde angesichts solcher Schrecken: wie die Here= Gleid bei den ersten Schüssen hatte Graf Friedrichswert ros anstürmten mit ihren Kiris, die frachend auf fie bernde den Befeh I zum Abizen in die Nacht hinaus geschrien. Im erkämpfen. deutsche Köpfe niebergingen, denen der Durst die tla te Be- Nu waren die Reiter auf der Erde. Jeder suchte in der Finster. Remmert hatte beim Antritt den Befehl gegeben, den finnung geraubt; wie sie aus dem Hinterhalt die ahi tungs- nis sich im Schatten eines Felsens zu deden. Da lagen fie, Offizier und die paar Reiter in die Mitte zu nehmen. losen Soldaten erschossen wie Schwarzwib zur Weidzeit. Aber regungsleis, zusammengefrümmt, die Röpfe niedergebudt und Zwei Reiter hatten die Pferde verloren, drei waren ver das Schlimmste war, wie man die Gefangenen wiede vfand, feuerten blindlings. Kein Feind war zu sehen. Wo aber einer wundet, mehr oder weniger schwer; ste wurden über die Sät grauenvoll zugerichtet, daß ein Schauder des Entsegen dem der Deut schen eine kleine Wendung machte, wo ein Uniform: tel gelegt und um die übrigen ein Kreis geschlossen. So gut Mutigsten über den Rücken rann bei dem Gedanken a n ein knopf sef undenlang im Mondschein aufbligte, da frachte aus es ging, bildete man ein Karree zu Pferde. Das Tal wat ähnliches Schicksal. Man ging innerlich zugrunde ob die geheimnisvollem Dunkel bereits der zielsichere Schuß erfüllt mit jaywarzen Körpern; ein Glück, daß der Pulver Nerven wurden wie Eisen und Stahl.
Joachim Remmert hatte den Zügel seines Pferdes zwi schen den Zähnen und in der linken Hand die Flinte- just so, schen den Zähnen und in der linken Hand die Flinte- juſt ſo, wie er damals feinem neuen Chef versprochen. Zum Feuern blieb teine Zeit mehr. Nach der ersten Salve galt es, auf Tod und Leben sich durchzuschlagen, den Rückweg zur Station zu
De Oberleutnant war hinter seinem Pferde stehen ge- dampf so dicht war, der Hottentotten sprichwörtliche Schuf Rudolf von Friedrichswert bestand die Probe. Nach, zwei blieben. Die andern jagten, von Angst geschüttelt, in der sicherheit mußte versagen. Doch mit den Kiris griffen sie un Monaten war er Oberleutnant. Sein Mut, der ihm die fi fent- Schlucht hin und her, die Verwirrung vermehrend. Des Offi- so leidenschaftlicher das kleine Häuflein an. She tierisches Ge liche Anerkennung des Oberstem Deimling einbrachte, entziers fem pferprobte Stute stand mit unruhigem Kopfschütteln heut machte die Pferde scheu und ließ sie die Reiter faum Sprang nicht nur dem Verlangen, auszumerzeit, was Dunes und gespitzten Ohren da, aber sie ging nicht durch. In dem bändigen. Mit den Gewehrtolben wurde ein Weg durch die auf dem jeitherigen Lebensweg lag. Es war ein gut stüd Schatten, ben sie warf, stand der Oberleutnant und versuchte schwarze Masse gebahnt, die von Minute zu Minute anschwoll rücksichtsloser Lebensverachtung in seinem Mut. Der blaube mit den Fernglas die Stellung des Feindes zu erspähen, ob wie ein riesenhafter Fluß. an das Fatum begleitete ihn wie den Türfen sein si smet. ein rascher Sturm sich lohnen und den Durchbruch gestatten Zum ersten Mal in seinem Leben fämpfte Joachim Rem Ja, es schien ihm ein geradezu sicheres Zeichen für sein Schid- würde. Ein Glück, daß die Pferde teinen Ausweg fanden, mert. Was die Brust jeines Pferdes nicht niederwarf, zer sal zu sein, daß der Weg ihn nach Südwestafrika jeführt. sodaß die Möglichkeit blieb, sich ihrer noch zu bemächtigen. fhmetterte der Kolben seiner Büchse. Ruth an seiner Seit Durch Feuer, durch Pulver und Blei würde er hier fallen und Die Sittiationt war verzweifelt. Ritten die Reiter los, so wur. erschoß zwei der Feinde. Plöglich spornte sie das Pferd, jagte so sich die katastrophenreiche Tradition auch an ihm erfüllen. den ste niedergeschossen wie die Fliegen. Blieben sie liegen, von dem Bruder ab und überritt einen baumlangen Neger Täglich wurde ja die Verlustliste reicher. Die besten Namen wo sie voaren, so tonnten sie auf teine Hilfe von außerhalb der schon den Kolben zu tödlichem Schlage gegen den Offizie standen darauf, die Arnims und Massows usw. Man würde rechnen. Mit Lagesgrauen war ihr Schicksal besiegelt. erhoben hatte.
auch mit derselben bedauerlichen Resignation den Namen Rudolf von Friedrichswert zauderte. Das Feuer ver- In wilder Attache, daß die Sufe Steine und Geröll vo Friedrichswert lesen, und wenn es schon sein mußte, sollte es stärfte sich, bewegliche Schatten huschten über die niedern sich sprizten, versuchten die Reiter fich in Sicherheit zu brin in Ehren geschehen. Darum setzte sich der jugendliche Ober- Höhenf imme. Fester schloß sich die Faust um den Säbel. Er gen. Schon hatten sie den Eintritt ins Tal erreicht. Ruths leutnant in allen Gefechten mit bewunderungswürdige Bra- wußte, was tommen würde: die Hottentotten schlichen an. Pferd erhielt einen Hieb und tat einen wilden Saz. Det Wie die Schlangen wanden sich die dunklen Körper über der Oberingenieur schlug die Büchse eines Feindes nieder, der
Dour durch.
gebeugt im Sattel und trobte scharf vorwärts.
Es war eine blaue, durchsichtige Nacht. Die Ster teten über den Weg, und die Mondsichel lag flar am wie auf dunklem Atlas.
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Schützen erschlagen.
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Als er sich mit seiner Handvoll Reitern auf dem Weg Erde. Mit einem Mal würden sie hochspringen und in er- wie ein Toter zwischen den Hufen der Rosse liegend, von unter nach den Karasbergen befand, ließ ihn die Ahnung& ommen- brücken der Uebermacht über die paar deutschen Reiter hinweg- herauf auf den Grafen angelegt hatte. der Ereignisse allerdings im Stich. Er saß leicht vo cnüber- fluten, mit ihren Kiris hinter Felsen und Buschwert die Neun Mann von Remmerts Leuten waren gefallen. selbst, beschäftigt, sah nicht, wie fazenartig ein Hottentott ne Teuch- Ein fatalistisches Lächeln glitt über das gebräunte Ant- Ruth ansprang; Rudolf hatte noch einen Schuß in der Pistole Simmel lit des jungen Grafen. Es hieß: in Ehren sterben, sein Leben mit einem Rud riß er das Pferd zurück und schoß den Kel so teuer wie möglich verkaufen. An Rettung war nicht mehr vom Sattet. zu denken, und da es ihm besser schien, in wilder Jago mit Dant!" rief Ruth mitten durch das Getümmel. Do mußten seinen Leuten dem Tod entgegenzureiten, als abzuwarten, der Klang erstarb auf ihren Lippen. Graf Friedrichswert bis sie hilflos hinter Busch und Strauch erschlagen würden, warf plöglich die Arme von sich sein Pferd tat einen war sein so gab er plöglich Befeht zum Aufsizen. mächtigen Sag, er selbst verlor Zügel und Bügel und fiel nad ju einem Blindlings stürzten die Leute hoch und jeder rannte zu rüdwärts. 3wei der Leute fingen ihn auf; Schenkel gegen is etwas seinem Pferd. Auch der Oberleutnant sprang in den Sattel. Schentel gepreßt, hielt man ihn frampfhaft im SattelSatte m. Lints! Was do inn geschah, war das Wert von Minuten. ( Fortsetzung folgt.)
Ueber steinige, fleine Hügel ging es; die Reiter absizen und die Pferde führen.
Zur Regenzeit lief hier ein breiter Fluß. Jezt Bett trocken, mit Geröll durchsetzt; es verengte sich schmalen Gang, wo nur einige fleine Büsche unter to Farbe in das blendende Hellbrg.un der Steine bracht
