Nr. 206.

Freitag, 3. September 1909.

Bestellungen

Wilhelmshavener Cageblatt.

auf das Wilhelmshavener Tageblatt" für den Monat September werden noch fortwährend ent­gegengenommen von den Kaiserl. Postanstalten, den Zeitungs­trägern und der Geschäftsstelle des ,, Wilh. Zagebl."

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Jeder Abonnent und dessen Ehefrau ist bei der Lebens:

2. Beilage.

Expedition: Kronprinzenstr. 1.

Konstanz zu vereinigen. Für die Herren, die abends nach Lindau zurückzukehren wünschen, wird ein Dampfboot ge- dent ein dreifaches Hoch auf den Papst aus. stellt werden.

Nach der Verlesung des Telegramms brachte der Präst­

Aufgestiegen.

Bülzig, Landungsstelle des 3. 3", 1. Gept. 3. 3" ist um 10 Uhr 58 Min. unter Hochrufen und Musikbegleitung feld- Leipzig nach Friedrichshafen. aufgestiegen und nimmt die Richtung Wittenberg- Bitter­

56. Deutscher Katholikentag.

Breslau, 1. Sept.

Deutsche Matrosen in Spanien.

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In Ferrol sollen leztens Ausschreitungen deutscher Matrosen vorgekommen sein. Von Tatsächlichem verlautet aber für's erste noch nichts! Aus diesem Anlaß nun geht der ,, Rhein. Wests. 3tg." aus Bilbao eine Zuschrift zu, die im Gegensatz zu diesen vagen Meldungen ein überaus ehrendes Zeugnis für die Haltung und das Auftreten unserer Blau­jaden in Spanien enthält. Wir geben die Zuschrift in nach­langten die Anträge zu dem Thema Christliche Charitas zur In der heutigen zweiten geschlossenen Versammlung ge- stehendem im wesentlichen wieder. Sie lautet: Erörterung. Kanonikus Müller- Simonis, Straßburg, trägt sich zugetragen hat, weiß ich nicht genau, wohl aber kann ich ,, Was in El Ferrol mit Matrosen des Kreuzers Hertha" auf Errichtung eines Charitas- Ausschusses an, als Zentral- Ihnen von dem allgemeinen öffentlichen Urteil berichten, wie stelle für alle lokalen Anstalten zur leichteren Fühlungnahme es sich hier nach der jüngsten Anwesenheit der Panzerschiffe unter einander. In seiner Begründung fordert er eine bessere Deutschland und Pommern", sowie des Kreuzers Lübeck" Überwachung des Unterstützungswesens zur Eindämmung des geäußert hat. Diese haben reichlich eine Woche lang, vom Berufsbettels. 18. bis 26. vor. Mts., die Lübeck" machte einen Abstecher Als zweiter Redner begründet Monsignore Werthmann, von hier nach San Sebastian- im Außenhafen von Bilbao, Krankenhäuser und ähnlichen Anstalten zum Austausch der schaften bekamen sehr reichlichen Urlaub. Hunderte von ihnen Freiburg, einen Antrag, auf internationale Organisation der an der Mündung des Flusses Nervion, gelegen. Die Mann­gemachten Erfahrungen. Beide Anträge werden einstimmig durchstreiften an den Nachmittagen einzeln und gruppenweiſe angenommen. die Stadt Bilbao, besuchten die Kaffeehäuser, vermieden aber Kanonikus Dr. Müller- Simonis begründet sodann einen die niederen Kneipen. Unsere blauen Jungen haben sich tätigkeit und der öffentlichen Armenpflege verlangt. In ist nicht ein einziger Verstoß wahrgenommen worden. Wäre dritten Antrag, der ein Zusammenarbeiten der Privatwohl- allenthalben sehr manierlich und wohlgefittet betragen. Es der Debatte wünscht Abg. Giesberts, daß die Invalidenver- etwas Derartiges vorgekommen, so hätten die vielen hier sicherungsanstalten den Wünschen der katholischen Kranken- ansässigen Franzosen und Engländer wohl nicht verfehlt, ihn anstalten mehr als bisher Rechnung tragen. Der Antrag an die große Glocke zu hängen. Das ganze Auftreten und Kanonitus Müller- Simonis erklärt gesezte Betragen unserer Matrosen tann nicht nur den hierauf, daß seine Bemerkungen über die Berufsbettler, die romanischen Seeleuten, sondern sogar den Offizieren fremd= sich als Redakteure ausgeben, am Preßtische offenbar mißver- ländischer Kriegsschiffe, die in hiesigen Lokalen sich lärmend standen worden seien. Er dürfe wohl bemerken, daß er selbst betragen haben, zum Vorbild dienen. Über unsere deutschen zehn Jahre lang der Presse angehöre und durchaus nicht die Mannschaften herrscht nur eine Stimme des Lobes, das ich Absicht hatte, ihre Angehörigen zu beleidigen. Er habe nicht zu dem von einem höheren spanischen Offizier zu mir ge­Expedition des Wilhelmshavener Tageblattes" sagen wollen, daß die Presse das größte Kontingent der Be äußerten Urteil verdichten kann: Die deutschen Matrosen

verſicherungsanſtalt in Nürnberg mit eintausend Mark gegen Unfall mit nachfolgendem Tode versichert. Die Versicherung tritt aber erst nach erfolgter Zahlung des Abonnementsbetrages vach Maßgabe der Versicherungs- Bedingungen in Kraft.

Auswärts wohnende Abonnenten in Mariensiel, Sande, Ostiem, Jever, Wittmund usw., welche hier beschäftigt sind und zurückfahren, können das Wilh. Tagebl." beim Bahnhofs­buchhändler des hiesigen Bahnhofs, Herrn Meinhardt, schon von 3.46 Uhr ab in Empfang nehmen.

Beschwerden über unpünktliche und unregelmäßige Zustellung des Blattes bitten wir direkt bei unserer Expedition, Kronprinzenstraße 1, aubringen zu wollen.

wird angenommen.

rufsbettler stelle, sondern nur erklärt, daß die unverschämtesten wahrten nicht nur allein die militärische Disziplin, sondern Berufsbettler sich in vielen Fällen als Redakteure ausgeben, auch die gesellschaftliche, und seien wohlerzogen. Man ver­weil sie damit bei den Redaktionen am besten abzuschneiden gleiche hiermit doch einmal die Wahrnehmungen an Matrosen glauben. anderer Kriegsmarinen, wenn ihre Schiffe fremdländische Als nächster Redner empfiehlt Direktor Haw dringend die Häfen besuchen. In den letzten zehn Jahren haben fran­Gründung von Ortsgruppen des katholischen Kreuzbündnisses zösische, britische und niederländische Kriegsschiffe sich im 3um Unfall des, 3.3". und Mäßigkeitsbundes. Der Redner weist darauf hin, daß Hafen von Bilbao gezeigt. Um die französischen Mannschaften auf katholischer Seite eine gewaltige Antialkoholbewegung zu sehen, hätte man schon an Bord gehen müssen, denn ste Bülzig, Landungsstelle des 3. 3", 1. Sept. Infolge Bülzig, Landungsstelle des 3. 3", 1. Gept. Infolge eingeleitet worden sei. Das sei der Grund, daß diese Bewe bekamen keinen Urlaub, das Land zu betreten. Warum nicht? des stürmischen Wetters konnten die Arbeiten erst um 3 Uhr langen, daß auch die Katholiken in diese Bewegung einträten. britischen Seeleute erhielten spärlichen Urlaub; man sah des stürmischen Wetters konnten die Arbeiten erst um 3 2hr gung sich in materiellen Bahnen bewege. Es sei daher zu ver- Offenbar, weil man Exzesse oder Deſertationen fürchtete. Die morgens beendet werden, da der Wind um diese Zeit gleich- Der Antrag wurde angenommen. gleich- langen, mäßiger wurde. Die in einigen Zeitungen verbreitete Nach­richt, daß ein Teil der Hülle vom Sturm abgerissen und zer liten empfiehlt, den verschiedenen Bestrebungen, wie sie ge- nicht; ihr Auftreten blieb fast unbemerkt. Die Holländer be= Es wird weiter angenommen ein Antrag, der den Katho- zu beiden Seiten der Flußmündung; nach Bilbao durften sie fetzt worden sei, ist frei erfunden. Die Hülle ist an der ver- rade jezt auf dem Gebiete der Jugendfürsorge sich geltend famen reichlichen Urlaub, aber auch nicht bis in die Stadt; wieder aufgesetzt worden. Der Anker wurde durch eine An- machen, lebhaftes und tätiges Interesse entgegenzubringen; Seinrich, der im vorigen Monat auf dem Flaggschiff Deutsch­fie benahmen sich übrigens tadellos. Zu Ehren des Prinzen zahl Haltetaue mit mehreren festen Punkten innerhalb des sowie ein Antrag, der den östlichen Provinzen die Gründung

Luftschiffes verbunden und ist dadurch noch ganz erheblich von Fürsorgevereinen für sittlich gefährdete und gefallene land" hierher fam, der Offiziere und Mannschaften dieſes gesichert worden. Da das Aufstellen von mechanischen Leitern Mädchen und Frauen ans Herz legt, um im Einvernehmen Schiffes, sowie der Pommern und Lübeck", fanden glän­durch den Wind gehindert wurde, sind die vorderen Borge: mit den zuständigen Behörden und miteinander der öffent- zende Festlichkeiten statt. Es wurde ein Stiergefecht veran= lege vom Innern des Luftschiffes montiert worden. In der- lichen Unsittlichkeit planmäßig entgegenzuarbeiten. Die Ver- ſtaltet, zu dem der Prinz in Begleitung seiner zwei selben Weise wird das Anmontieren des vorderen Propellers sammlung empfiehlt dann allen Katholiken Deutschlands und Söhne erschien. Einen nicht leicht zu vergessenden Anblick vor sich gehen. Ununterbrochen strömen neue Scharen Schau- Österreichs die fräftigste Unterstützung und Förderung der gewährte es, etwa 700 deutsche Seeleute in Reih und Glied lustiger nach der Unfallstelle. Der Verkehr ist nicht an- 3wecke des Bonifaziusvereins durch Einführung desselben in mit der Kapelle der Deutschland an der Spike durch die nähernd zu bewältigen. Die Windstärke ist in einer Höhe allen Pfarreien, Organisierung nach Dekanaten und Abhal- Straßen von Bilbao zum Stierzirkus marschieren zu sehen, von 500 Meter 17, darunter 18 Sekundenmeter. Bei der Untung von Gemeinde- und Bezirksversammlungen. Zur Be- vom Publikum überall stürmisch begrüßt. Die von den Be­ficherheit der Wetterlage ist an eine Festsetung der Abfahrts- gründung des Antrages führt Nace- Paderborn aus: Es sei hörden der Provinz und der Stadt, den Klubs und Gesell­zeit vorläufig nicht zu denken. noch viel Arbeit zu leisten und viele Aufklärung in jene Ge- schaften auf das Programm gesetzten Festlichkeiten waren so genden zu tragen, in denen man früher glaubte, der Pfaff zahlreich, daß sie gar nicht alle durchgeführt werden konnten; zu: Gegen Mitternacht schien eine Katastrophe trog aller ziehung wirke der Bonifaziusverein segensreich. Er habe in Vorsichtsmaßregeln unausbleiblich. Der Sturm wuchs zu der fünfzig Jahren sein. Bestehens über 15 Millionen für einer Stärke von über 21 Meter an. Man holte die leiten- die Diaspora ausgegeben. Durch die Arbeit des Bonifazius Kommandierungen des Marine- 3ahlmeisterpersonals den Ingenieure, und auch Graf Zeppelin jun. eilte auf den müſſe es gelingen, überall die Simultanverhältnisse zu besei- der Oftseestation für das Winterhalbjahr 190910. Plat. Der Sturm fing sich in der großen Fläche des Ballons tigen. In der Debatte ergreift Pater Leopold von der Abtei Emmaus, Prag, das Wort. Der Bonifaziusverein sei

über die glücklich überstandene Sturmhabe einen Pferdefuß.( Heiterkeit.) Auch in sozialer Be- es war nicht Zeit genug dafür."

nacht geht der

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Marine Stabs- 8ahlmeister:

Herzog I. M.-D. Div.- Zahlm. Faber Inspektion des Bildungswesens. Geride Verw. vorbeh. Woesner Tp.- Insp.( Antritt 11. Sept.). Gottschow

und riß ihn trotz enormer Belastung hin und her. Der Koloß das Hauptkampfesmittel gegen die Los- von- Rom- Bewegung. Bertrans chiffsart.- Jup. Lehmann( Paul) A- 8. Kiel( Antritt 9. Sept.). drohte unter der Gewalt des Sturmes bei jedem Windstoß fich loszureißen, aber die Verankerung hielt und auch die Die ganze Abfallbewegung sei nichts weiter als ein unver- Bertrand Schiffsart.- Juſp. Lehmann( Paul) A- 8. Kiel( Antritt 9. Sept.). Soldaten hielten tapfer aus. Erst gegen 3 Uhr legte sich die frorenes Attentat auf die reichsdeutschen Portemonnaies. In Insp. der M.-J. Wulff Flottenfekretär der Hochfeeflotte. Heppner Hohen­Gewalt des Sturmes. Der Himmel flärte sich auf, und der Preußen fallen jährlich 6000 ab.(!) Somit ist die übertritts- zollern" Wapuewski M.- Akademie u.-Schule. Lange Kaiſer Barbarossa" Vollmond bestrahlte friedlich das Landschaftsbild. Gegen bewegung in Österreich künstlich aufgebauscht. In Wirklichkeit( Stammschiff), vom 10. Sept. ab zur Verf. des Schiffs- Komdos. Landwehr 300 Mann des dritten Bataillons des Infanterie- Regiments ist der größere Abfall auf protestantischer Seite zu konsta=" Braunschweig". Wolſchke 1. Abt. 1. W- D. 1. Zahlm. und Div.- Zahlm. Knaad 1. Abt. I. T.-D. 1. Zahlm. und Div.- Zahlm. Unger Kreuzergeschw., Nr. 20 aus Wittenberg mußten das Luftschiff zeitweilig fest- tieren, und zwar in Höhe von 20 Prozent.( Hört, hört!) Geschw- Bahlm. Berkhahn Preußen. Wolter Bommern". Bollnberg halten. An der Spize waren 120 Mann postiert, die an den Der Streich gegen die katholische Pirche hat nicht eingeschla= 1. Abt. 1. W.-D. 1. Bahlm." Jähnichen Verw. vorbeh. Hiedewohl König langen Tauen, mittels deren das Luftschiff verankert ist, gen, trozdem die Bewegung mit reichsdeutschen Millionen Wilhelm". Sungsberg Elſaß. Braun( M.) Deutſchland. Huth Lothringen noch seitliche Haltetaue befestigt hatten und festhielten. An unterstützt worden sei. Das Geld ist direkt verschleudert wor- Schleswig- Holstein". Brodmeyer Schiffsartillerieſchule. Lehmann( Guſtav) leitender Bahlmeiſter der Zahlm.- Seft.( Untritt 9. Sept.). Strelow anderen Tauen waren Holzstäbe als Handgriffe angebracht. den. Erfreuten wir uns doch derselben Unterstügung, wie" Blücher". Woeniger I. M.-.-.( Antritt 25 Sept. unter Verſeßung nach In der hinteren Gondel saßen 30 Mann, und etwa 30-40 der Gustav- Adolf- Verein, der 15 Millionen nach Österreich Friedrichsort). Herbold 2. Abt. I. T.-D. Mann hielten sie hernieder. Trotzdem ereignete es sich, daß geworfen hat. Der Evangelische Bund schickt ca. 100 Vikare

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Marine Ober- 3ahlmeister:

I. M.-D. Koralewati, Sanja". Stoehr Kiautschou. Block Friedr. Cart"

diefe Mannschaften oft mehrere Meter hoch in der Luft jährlich hinüber. Unsere Einnahmen betragen dagegen jähr- Schütt H.-A. I. W.-D. Beilter Scharnhorst". Desterling Abw.-B. hingen. Bestand einerseits die Gefahr, daß das Schiff weg- lich nur 300 000 kronen, ohne jeden Zuschuß aus Österreich. R.-A. Kiel. Lidke Prinz Adalbert. Grönger Roon". Brehmier 3. Aht. getrieben werden konnte, so war es andererseits auch mög- Dabei ist noch viel bei uns zu tun. Der Redner schließt mit I. m.-D. Kiphard" Hertha". Duaritsch Dord". Strefe 2. Abt. I. M.-D. lich, daß die Böen den Ballon zeitweilig zur Erde nieder der Bitte, der Abfallbewegung überall reges Interesse ent-( Antritt 11. Sept.)." Stöper Marineſchule 1. Hilfsarbeiter. Moebeſt 1. Abt. drückten, wobei die Gondeln und die Verstängung zu ver- gegenzubringen und ihr durch Gebet wie durch materielle( Antritt 15. Oft.). Habicht( Richard) Schwaben". Dichaelis Kiautschou. biegen und zu zerbrechen drohten. Um dies zu verhindern, Unterstützung zu begegnen.- Geheimer Justizrat Porsch teilt Richter Stuttgart"( Antritt 13. Nov.)" Fischer 2. Abt. 1. W.-D.( Antritt wurden unter der vorderen Gondel, die in dieser Hinsicht am darauf mit, daß aus Anlaß der Wiedergenesung des Kardinals 10. Sept.). Segeberg 1. Abt. I. 2.-D.( Antritt 10. Sept.). Württemberg". Rust 1. Abt. I. T.-D. Vasel Hessen". Hänsel H- Abt. meisten zu leiden hatte, etwa 30 Mann postiert, auf deren Kopp eine Medaille geschlagen worden sei, der weiteste Ver- I. W.-D. Schimpf 2. Abt. I. W.-D.( Antritt 12. Sept.). Wittig Kiautschou. breiten Rücken die Gondel ruhte. Sie hatte auf diese Weise breitung zu wünschen sei. Kozlowski Heimreise mit Fähnr.- Transp., später vorbeh. Junghanns 2. Avt. eine lebendige Federung und wurde vor einem Unfall durch Breslau, 1. Sept. Nach Eröffnung der Nachmittags- I. T.-D. Leinuos Sperber"( Ausreise 9. Oft. mit Abl.- Transp.). Brink­Aufstoßen auf den Boden behütet. Die braven Haltemann fizung der Generalversammlung der Katholiken Deutschlands mann 3. Abt. 1. M.-D. Trieb Verw. vorbeh. Dittmars Bussard". Riegel I. S.-B. Vetl.- 8ahlm. Günther Heimreise Sperber" mit Abl.- Transport, schaften mußten stündlich abgelöst werden. Die Abgelösten verlas der Vizepräsident Graf Ballestrem folgende Depesche später vorbehalten. Wiende Condor". Barth I. S.-B. Stange Jaguar". frochen dann frierend in die Zelte, um nach einer Stunde des Kaisers: Halbe Luchs"( Ausreise mit Fähnr.- Transp. 7. Oktober). Müller 2. Abt. wieder herausgerufen zu werden. Es war bitter falt. Die I. M.-D.( Antritt 14. Nov.). Baarde Bremen". Ingenieure und Monteure arbeiteten bis gegen 12 Uhr. Als dann der Sturm einsetzte, mußte mit der Arbeit innegehalten werden. Die Leute gönnten sich etwas Ruhe und legten sich Wilhelm, I. R." in der Nähe des Ballons auf Holzwolle, mittels deren die Breslau, 1. Sept. Jm weiteren Verlaufe der Katho­Ersatzteile eingepackt gewesen waren, zum Schlafen nieder. likenversammlung verlas der Präsident folgendes aus Rom Kaum aber stieg das Frührot im Osten auf, als auch die Ar- eingegangene Telegramm: beiten wieder aufgenommen wurden. Wie verlautet, wird der Kronprinz zum Aufstieg wieder hierher kommen.

Friedrichshafen, 1. Sept. Die Luftschiffbaugesell­schaft teilt mit: In Abänderung der Absicht, den Bundes­rat nach der Besichtigung des Luftschiffes am 4. September dem ursprünglichen Plane gemäß zu einem Abendessen nach Lindau zu laden, hat Graf Zeppelin nunmehr beschlossen, den Bundesrat und Reichstag zum Essen im Inselhotel in

Ich habe mich über die Begrüßung der dortigen Ver­sammlung der deutschen Katholiken gefreut und danke für den Ausdruck treuer, patriotischer Gesinnung.

,, Der Heilige Vater, hocherfreut über die Kundgebung des Gehorsams und der Treue, welche die versammelten Katholiken Deutschlands durch ihren Präsidenten darge­bracht haben, wiederholt seine Wünsche, es möchte die Ver­sammlung die reichsten Früchte bringen, und er erteilt dazu allen Teilnehmern insgesamt und jedem einzelnen als Pfand himmlischer Gnade den apostolischen Segen. Gez. Merry del Val."

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Marine Zahlmeister.

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Ania

Habicht( Herm.) Dresden". Frauendorff Bullan". Schaper ,,, König Wilhelm( Antritt 26. Sept.). Motschmann 2. Res.- Halbfl. Flott.- Zahlm. Maaste 3. Res-Halbfl. Fl- Bahlm. Elias 5. Res.- Halbfl. Werner Schiffs= artillerieichule Hilfsarb. Paepcke H.-A. I. W.-D. Hilssarb.( Antritt 27. Sept.), Heyde 4. Res. Halbfl.( Antritt 1. Oft.). Nürnberg 1. Res- Halbfl. Sch ffsartillerieſchule Hilfearb. Brock Königsberg". Schoebel Danzig". Mainz". Marks ,, Württemberg". Mann Undine". Venedig 3. Abt. I. M.-D. Hilfsarb. Riemer 2. Abt. I. M.-D. Hilfsarb. Boetticher 1. Abt. Hilfsarb. Fiedler I. M.-D. Hilfsarb. Stapel 1. Abt. I W.-D. Hilfsarb. I. M.-D. Hilfearb. Brandt Stat.- Kasse Kiel Hilfearb. Meinhardt I. M.-D. Thibaut 2. Abt. I. T.-D. Hilfsarb. Wille 1. Abt. I. T- D. Hilfsarbeiter. Thauer Stationskasse Wit Hilfsarb.( Antritt 1. Okt.). Wachs 2. Abt. I. W.-D. Hilfsarb. Meyer 1. Abt. 1. W.-D. Hilfsarb. Pichert I. M.-D. Hilfsarb. Limm I. S.-B. Hilfsarb. llebler Stationstaffe Wit Hilfsarbeiter( Antritt 1. Okt.). Ravengel Slationskasse Kiel Hilfsarb. Spethmann L M.-A.-A. Hilfsarbeiter.