Nr. 80.
Sonntag, 4. April 1909.
Meldungen vor:
Wilhelmshavener Tageblatt.
Landshut, 2. April. Das Reichsluftschiff„ 3. I" ist westlich von Landshut vorübergefahren und fährt jetzt über Moosburg.
2. Beilage.
Expedition: Kronprinzenstr. 1
Abg. Lehmann Wiesbaden( Soz.) eine Verbesserung in Ohne weitere Debatte wurde dieser Etat genehmigt, ebenso der
ich habe mich aufrichtig gefreut, daß der„ 3. I" unter militärischer Führung und mit militärischer Bemannung allen der Briefbestellung am Sonntag. Schwierigkeiten zum Troz so Hervorragendes geleistet hat. ( gez.) Wilhelm."
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Etat für die Reichseisenbahnen, die Zölle und Verbrauchssteuern
1. I. m.
Bei der Abstimmung über die Resolut on Graf Hompesch auf
Abstimmung über Resolutionen und Beti( Schluß 12 Uhr.) 3weite Sigung.
Am Bundesratstisch Unterstaatssekretär Twele. Die Sigung murde um 12.15 Uhr vom Präsidenten Grafen von Stolberg eröffnet.
Graf Zeppelin in München. München, 2. April. Heute hat Graf Zeppelin, dem offenbar noch immer die Kühnheit und Willenszähigkeit des einstigen Kavallerieoffiziers eigen ist, trotz nicht allzu günsti- München, 2. April. Dem„ Sann. Cour." wird noch In der Gesamtabstimmung wurde darauf der Etat gegen die ger Windverhältnisse erneut München angesteuert und nun- berichtet: Das Reichsluftschiff„ 3. I“ ist heute Mittag 1.47 Stimmen der Sozialdemokraten und Polen definitio angenommen. ( Bravo!) mern zur Ausführung gebracht. Es liegen darüber folgende aufgeklärt. In der Stadt wurde es erst um 12 Uhr bekannt, Beseitigung der Abonnentenversicherungen blieb die Abstimmung daß Graf Zeppelin kommen werde. Diese kurze Zeit hatte zweifelhaft. Es war Auszählung durch Hammelsprung notwendig. Dingolfing, 2. April. Das Luftschiff„ 3. I" ist aber genügt, um die ganze Stadt auf die Beine zu bringen. Haus war somit nicht beschlußfähig. Für den Antrag stimmten 112, dagegen 73 Abgeordnete. Das heute Vormittag 11.45 Uhr zur Fahrt nach München aufge- Die öffentlichen und die meisten Privatgebäude haben ge= Bräsident Graf Stolberg sette die nächste Sigung auf heute tiegen. Der Wind hat etwas nachgelassen. Im Laufe des flaggt. Das Luftschiff kam um 12.38 Uhr in weiter Ferne Mittag 12.15 Uhr an. Bormittags war das Luftschiff mit neuem Gase gefüllt wor- in Sicht. Da fingen schon die Musikkapellen zu spielen an tionen zum Etat. den. Bei der Abfahrt spielte die Kapelle des 1. Bataillons der Menge bemächtigte sich eine ungeheure Aufregung. des 16. Infanterie- Regiments. Graf Zeppelin nahm den Weg über Schwabing herein, machte über der Josefskirche und den Frauentürmen Wendungen und steuerte dann gerade auf das Oberwiesenfeld zu. Das Schiff senkte sich ruhig nieder, während die Menge in einen unbeMünchen, 2. April. Als um 11.45 Uhr bekannt wurde, schreiblichen Jubel ausbrach. Die Frauen und Mädchen daß das Luftschiff„, 3. 1" die Fahrt nach München angetreten schwenkten Taschentücher, und die Männer entblößten thr habe, strömten sofort dichte Scharen nach dem Oberwiesenfeld. Haupt. Es war ein Augenblid tiefster Ergriffenheit. Um der Dort fanden sich auch gegen 12.30 Uhr der Prinz- Regent mit 1.47 Uhr senkte sich das Schiff majestätisch nieder. Die schwemehreren Prinzen und Prinzessinnen ein. Militär sperrte ren Reiter sprengen heran, Mannschaften der Luftschifferab- Die Resolution betreffend die Feldwebel- Leutnants wurde abden für die Landung bestimmten Rayon ab. Die Luftschiffer- teilungen ergreifen die Seile und binnen furzem ist das Rie- gelehnt. abteilung nahm Bereitschaftsstellung und die Erwartung stieg fenschiff verankert. Graf Zeppelin steigt aus der Gondel. akten wurde angenommen. Die Resolution gegen die Geheimhaltung der Qualifikationsimmer höher, bis man aus der Richtung von Schwabing das Er ist sichtlich in frohester Stimmung, als er die Glückwünsche Es folgten die Petitionen zum Reichsamt des Innern. majestätische Luftschiff näherkommen sah. In der Stadt, wo des Regenten und der anderen Mitglieder des königlichen Abg. Singer( Soz.) berichtete über die Kommissions- Vereine Anzahl Häuser geflaggt hatten, waren alle Dächer mit Hauses entgegennimmt. Die Musik spielt„ Die Wacht am handlungen. Menschen besetzt. In den nördlichen Stadtteilen, die das Rhein", das starke Schneewetter hat aufgehört, und die Sonne Die Petitionen wurden den Beschlüssen der Kommission entLuftschiff überflog, jubelten auf den Straßen große Zuschauer- überstrahlt augenblicklich die interessante Szene. Jetzt ersprechend erledigt. mengen dem Grafen Zeppelin zu. Die Hochrufe pflanzten sich reicht die Begeisterung ihren Höhepunkt. Die Menge ergreift berger( 3tr.) referierte. Es folgten Petitionen zum Militäretat, über die Abg. Erz= auf der ganzen Strecke bis zum Oberwiesenfeld fort. Um ein solcher Rausch des Enthusiasmus, daß sie im wilden An- Auch diese wurden dem Kommissionsvorschlag entsprechend er1.45 Uhr ist das Luftschiff auf dem Oberwiesenfelde glücklich Sturm den Militärfordon durchbricht. Schwere Reiter und gelandet. Artillerie reiten in die Masse. Damit war die Tagesordnung erschöpft.
Resolutionen und Petitionen zum Etat. Gegenstand der Tagesordnung waren die Abstimmungen über
Zunächst wurde über die Zentrumsresolution auf Beseitigung Abonnentenversicherung abgestimmt. Der Antrag wird angenommen.( Seiterfeit.)
ledigt.
Berlin, 2. April. Aus München gehen dem„ Berl. Präsident: Meine Herren. wir stehen am Schlusse eines sehr arbeitsreichen Abschnittes. Ich hoffe und wünsche, daß Sie L.-A." noch folgende Mitteilungen zu: Das Luftschiff wartet für die Rückfahrt auf ein Abflauen des heftigen Südwest- 3eppelin I" auf der Münchener Fahrt wird in Paris mit möchten. Man soll nicht über die Zukunft weislagen.( Heiterfeit.) Paris, 2. April. Das Schicksal des Reichsluftschiffes mögen für die Zeit. die mir nach Ostern unserer Arbeit widmen alle in den Osterferien nere, frische Kraft und Gesundheit schöpfen windes. Es hat keinerlei Defekt gelitten. Die Offiziere, lebhaftem Interesse erörtert. Echo de Paris meint, die Lan- Ich habe aber doch das Empfinden, daß es dem nächsten Abschnitt Ingenieure und die übrige Beſagung des Luftschiffes haben, dung sei, da sie nicht am beabsichtigten Punkte erfolgen konnte, auch nicht an Arbeit fehlen wird.( Heiterkeit und Bravo!) in Decken gehüllt, die Nacht in der hinteren Gondel verbracht, tein entscheidender Erfolg und die militärische Brauchbarschlieke die Eikung! während das Luftschiff von drei Kompagnien des 16. Infan- feit des Fahrzeuges damit nicht erwiesen, Die Tatsache, daß Nächste Sigung Dienstag, 20. April, nachm. 2 Uhr.( Petitionen.) terieregiments aus Landshut bewacht wurde. Zeppelin hat es nicht habe gegen einen Wind von 5 Meter ankämpfen ( Schluß nach halb 1 Uhr.) die Nacht in der Waſtl- Mühle geschlafen, auf deren Terrain können, müsse Erstaunen erregen und lasse auf ein Versagen das Reichsluftschiff gelandet ist. des Motors schließen.
Deutfcher Reichstag.
4
Berlin, 2. April.
Preußilcher Landtag.
Abgeordnetenhaus.)
Berlin, 2. April.
Ich
Das Haus beendete die erste Lesung der Sekundärbahnvorlag und überwies diese an die Budgetfommission. Nachdem der Rest der zur Borlage gemeldeten Redner noch lokale Wünsche vorgebracht hatte, dankte Unterstaatssekretär Flec dem Hause im Namen des Ministers, daß es die Vorlage noch vor der Osterpause erledigte. Dadurch werde ermöglicht, das Gesetz so rechtzeitig zu verabschieden, daß die gute Bauzeit in diesem Jahre wenden. Die zahlreichen Wünsche der Abgeordneten würden dom noch ausgenukt werden fönne, um die von der Regierung erbetenen reichen Mittel sobald als möglich zum Nutzen des Landes zu verMinister eingehend geprüft werden.
Nächste Sigung am 21. April.( Etat der Ansiedlungs- Kommission.)
Briefkasten.
Nach der Landung in München sprang Graf Zeppelin als erster aus der Gondel und schritt auf den greisen Prinz- Reenten zu, der ihn und die Offiziere des Luftschifferbataillons herzlich beglückwünschte und sodann den Grafen und die Offiziere seiner Tochter, der Prinzessin Therese und den anderen Prinzessinnen vorstellte. Unter dem Jubel der Bevölke- Am Bundesratstische Kriegsminister v. Einem, Staatssekretäre rung fuhren der Regent und Graf Zeppelin zum Luftschiffer- v. Tirpik, Sydow, Unterstaatssekretär Twele. tasino, wo ein vom Regenten gegebenes Dejeuner einge: 15 Minuten. Präsident Graf Stolberg eröffnete die Sigung um 10 Uhr nommen wurde. Der Prinz- Regent brachte einen Trinkspruch auf den Grafen aus, mit dem er ihm seine Bewunderung aus gesetzt. Die dritte Lesung des Etats wurde mit dem Militär- Etat fortdrückte für ſeine bisherigen Erfolge und seine besten Wünsche& Bach fudert) und Grai v. Oriola( natl.) das Wort erkurzer Debatte, in der die Abgg. v. Elern( fons.), für die fernere Wirksamkeit des Grafen aussprach. Sodann griffen, wurde das Gehalt des Kriegsminiſters bewilligt. verlieh der Prinz- Regent dem Grafen Zeppelin die PrinRegent- Luitpold- Medaille in Gold, ferner dem Major SperBeim Titel Artillerie und Waffenwesen" wies Abg. Pauli Potsdam( fons.) auf die hohen Wohnungsling den Militärverdienstorden 4. Klasse mit Krone, Haupt- mieten in Spandau hin, die von den bei den Spandauer Militärmann George und Oberleutnant Masius den Militärver- Werkstätten beschäftigten Handwertern und Arbeitern besondere dienstorden 4. Klasse, Oberingenieur Dürr, Ingenieur Müller bringend zu empfehlen. Die Meistergehilfen müßten wie die Meister Opfer verlangten. Die Petitionen der davon Betroffenen seien und Kapitän Hacker die Prinz- Regent- Luitpold- Medaille in Anspruch auf kontraktliche Anstellung bekommen. Silber. Der Militär- Etat wurde genehmigt. Es folgte der Marine-( Mündliche Auskunft wird nicht erteilt. Anfragen, denen die München, 2. April. Einem Mitarbeiter der ,, M. Etat. letzte Bestellquittung fehlt, bleiben umbeautivortet.) N. N." erklärte Graf Zeppelin: Im Augenblicke, als wir Zum Gehalt des Staatssekretärs bat Herrn D. hier. Der rätselhafte Münzenfund auf der Abg. Spethmann( freis. Vpt.), daß die zur Unterſtügung der Arbeitsstätte unweit der Kaiser Wilhelm- Brücke hat eine ErBir ließen uns treiben, da es feinen Ginn hatte, eine Lan- Richeret per oxlee nugbar gemacht werden. Dem Raubfishing our flärung bereits gefunden. Die Münze wurde dem Verein für dung bei der starken Böe zu machen. Da wir einsahen, daß Schleppnege, der sicherlich einmal zum bösen Ende führt, muß ein Altertumskunde in Bremen vorgelegt, welcher darin einen an ein Abflauen des Windes nicht zu denken war, beschlossen dine in der Nordsee durch Torpedoboote geübt wird, sollte auch in darauf beschränkt hat, für die rätselhafte Inschrift eine anZiel gesetzt werden. Eine ähnliche Aufsicht, wie sie von der Ma- Scherz eines Münzenschlägers erblickt und deshalb sich nur wir, zur Landung bei Dingelfing zu schreiten. Nach München der Ostsee ausgeübt werden. Wie steht es mit der Koalitions- nehmbare Deutung zu finden: Offenbar hat der Knabe die wollten wir auf alle Fälle. Das Luftschiff lag in Dingolfing freiheit der Werftarbeiter pik: Die Aufsicht in der Nordsee iſt Schläge verdient. gut verankert. Eine Gefahr war nicht zu besorgen, da viel Staatssekretär v. Da er wohl, wie aus dem Prägungsort Militär anwesend war. In einer Höhe von 650 Metern beijerice Marine der Fischerei entgegenbringt, werden wir seiner heimatlichen Mundart bedient und rief, als er den Stock lediglich internationaler Natur. Bei dem großen Interesse, das hervorgeht, ein Berliner Kind sein dürfte, hat er sich auch hatten wir verhältnismäßig wenig unter dem Winde zu auch den Wünschen des Vorredners entsprechen.( Bravo!) leiden, dagegen betrug in den niedrigen Luftschichten die Der Marine- Etat wurde bewilligt. Windstärke ca. 8 Meter pro Sekunde." Auf der gestrigen Fahrt hat das Luftschiff von 10 Uhr verlangt wird, bak bas Sanatorium in Wugiri( Ostafrita), das Abg. Dr. Arendt( Rpt.) begründete eine Resolution, in der vormittags bis 2 Uhr nachmittags von München etwa 215 ganze Jahr über geöffnet und auch für Entbindungen eingerichtet Kilometer zurüägelegt und zwar von München nach Landau werde. an der Jar etwa 100 Kilometer, von dort zurück nach Landshut etwa 50 Kilometer, von da bis Moosburg 20 Kilometer,
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Es folgt der Etat der Schuhgebiete.
Die Resolution wurde angenommen. Der Etat wurde angenommen.
ferner von Moosburg nach Dingolfing 45 Kilometer. Dazu Es folgte der Etat des Kolonialamts.
Abg. Erzberger( 3tr.): Jch möchte anfragen, ob in Sa
tommen 210 Kilometer für die Strede Friedrichshafen- moa, wo die Eingeborenen eine bedrohliche Haltung einnehmen, München mit Umwegen und etwa 40 Kilometer für die Rund- für genügenden Schuk, des Lebens der Ansiedler gejorat iſt. Wie fahrt über München, insgesamt also 465 Kilometer.
steht es mit der Herabsehung des Zolltarifs für Deutsch- Neuguinea?
Herr werden wird, auf dem Schiffswege um Entsendung eines Geschwaders, das sofort dahin abging, gebeten. Ein Jägerbataillon
über sich sah, seiner Schwester Pia zu: O Pia, nu haut( v gleich u) er mia( mir). Sollte er aber wider Erwarten kein wieder die fromme„ Bia" spricht, wohl nur einen Oberbayern Berliner Junge gewesen sein, so könnte man allerdings, wofür vermuten. Es wäre dann anzunehmen, daß Pia zuerst Schläge
erhalten hätte, und daß der Knabe, als die Reihe an ihn fam, flüsterte: O Pia, nu haut er mi a( auch). Beide Desarten würden sich mit der scherzhaften Darstellung vereinigen lassen
Meteorologische Beobachtungen
Beobachtungs
Luftdruck auf 00 und
Normalschwere reduziert
Lufttemperatur
Niedrigjte Temperatur
Höchste Temperatur
der legten 24 Stunden
12 Orlan
Bewölkung
0= Stille
( 0= heiter
10 gan
Wind
bedeckt)
atogstu pasq
Das Reichsluftschiff„ 3. I" ist um 3.36 Uhr in südwest- ist die moralische Stärkung der Ansiedler; über den Eingeborenen Abg. Dr. Arnina( natl.): Der beste Schuk gegen Aufstände des Kais. Observatoriums Wilhelmshaven licher Richtung abgefahren. Bei der Abfahrt spielte die muß eine ſtarfe Hand walten, sonst sind sie leicht zu Aufständen Musik, das Publikum brachte den Luftschiffern durch Hochrufe geneigt. und Tücherschwenken stürmische Huldigungen dar. Das Staatssekretär Dernburg: Es handelt sich in Samoa um Wetter hat sich aufgeklärt; es wehte nur ein leichter Nordwest. nicht um einen Borstok gegen Weiße. In Ermangelung einer Kabeleinen Zusammenstoß zwischen zwei Fraktionen" der Eingeborenen, 5.15 Uhr nachmittags über Landsberg am Lech. Kempten, 2. April. Das Reichsluftschiff fuhr um verbindung hat Gouverneur Solf, der sicherlich bald der Bewegung Friedrichshafen, 2. April. Das Luftschiff pas- dorthin zu senden, hat keinen 3wed, da es erst nach viereinhalb hate um 6 Uhr Sindelheim, um 6.30 Uhr Memmingen, um monaten bort eintreffen wir de mamet til en 320 Uhr Bodnegg, um 7.25 Uhr Tettnang, um 135 hr unserer Schußherrschaft sehr wohl, nachdem sie mit ven Engländern Datum Friedrichshafen Berg. Um 7.45 Uhr fuhr es über den Hafen und mein echte eingeräumt. In Neuguinea iſt inzwischen eine don Friedrichshafen und landete um 7.55 Uhr in Manzell. Veränderung in der Situation eingetreten und die Ermäßigung des 2. April 8% Abds. 773.2-0.1 München, 2. April. Nach der Rückkehr vom Lan- Zolles veranlagt worden. Die Eingeborenen müſſen nicht nur mit 3. April 81 dungsplatz des Reichsluftschiffes in die Residenz hat der Güte, sondern auch einmal mit Strenge und Energie, aber immer| Prinzregent an den Deutschen Kaiser folgendes Telegramm|
Amerikanern schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wir haben
mit Gerechtigkeit, behandelt werden.
Nach weiteren Bemerkungen der Abgg. Erzberger( Rentr.) und
eben ist das Reichsluftschiff mit dem Grafen Zeppelin und] gerichtet:„ Sr. Majestät dem Deutschen Kaiser, Berlin. So- Dr. Arning( natl.) drückte
unter
man es Feuerwaffen Abg. Arendt( Rpt.) sein Befremden darüber aus, daß
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2. April 22 Mtg. 771.23 21
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Nachm. 1.10. Nachm. 1.45.
Hochwasser in Wilhelmshaven. den 0.32. dung und einstündigem Aufenthalt in München unter dem auszuliefern. Wenn man so abhängig sei von der Gutmütigkeit der Montag, den 5. April 1909: Vorm. 1.10. begeisterten Jubel der gesamten Bevölkerung zur Heimfahrt Eingeborenen, so sollte man lieber das Kolonisieren bleiben lassen.
Staatssekretär Dernburg: Was würden die Herren dazu
Dr.( natl.): Der Gouverneur Solf wird die
nach dem Bodensee wieder in die Luft gestiegen. Die mit sagen, wenn ich hier eine Verstärkung der Schuttruppen und die jäher Energie betätigte Durchführung der gestern unter so Saifung einer solchen für Samoa verlangen würde? Wenn es ungünstigen Verhältnissen begonnenen Fahrt erregte allge- notwendig gewesen wäre, den Ansiedlern Gewehre auszuliefern, so mein ungeteilte Bewunderung, und ist ein glänzendes Zeug- würde es der Gouverneur schon getan haben. his für die Leiſtungsfähigkeit dieses neuesten Werkes genialer weamäligen Maßnahmen aus eigener Initiative ſchon ergriffen Schaffenstraft.( gez.) Luitpold, Prinzregent." Darauf ist vom Kaiser folgendes Antworttelegramm ein-| gegangen:„ Prinzregent Luitpold von Bayern, München. batte der Etat für das Reichseisenbahnamt, die Reichsschuld, den Herzlichen Dank für Dein Telegramm und Deine warme An- Algemeinen Pensionsfonds und den Reichsinvalidenfonds. teilnahme an dem neuen Erfolge des Reichsluftschiffes. Auch wünschte
haben. Wir können volles Vertrauen zu seiner Verwaltung hegen. Der Etat des Kolonialamts wurde bewilligt, ebenso ohne De
Beim Etat der Reichs- Post- und Telegraphen- Verwaltung
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