Heimsterde zwei Raummeter, soviel man für ein Grab braucht
"
Die Mutter erfüllte seinen letzten Willen, ließ Erde ausheben und nach Kanada verfrachten, eine Handvoll magerer Schwabenerde nach der fetten reichen Erde Kanadas. Zwei Meter im Quadrat. Und abermals zwei Meter mußten die Leute auf Anweisung der Frau für sie selber ausheben
Mit dieser Erde ließen Alois und Lisbeth das Grab der Mertesbäuerin zuschütten, als sie vier Wochen später starb.
Die Frage nach dem neuen Jahr
Sfizze von Ernst Handschu ch
Ich arbeitete damals in der brasilianischen| lassenste. Das„ Hotel", das dicht dabei stand, war ans Stadt Curitiba bei einem Anstreicher mit Namen Paska. Der Mann, dessen einziger Geselle ich war, trank. Der Cachas hatte es ihm angetan. So kam es, daß unser Geschäft den Krebsgang ging. Und nun hatte ihn auch die Frau verlassen. Die geliebte Frau! Er sagte daher nicht neuerbauten Bahnlinie wieder einmal von dem Auftrag sprach, die Bahnhöfe der jungen Strecke anzustreichen. Es war fief im Dezember und sehr heiß. Alle diese In
Ein Breslauer spielt 33 Instrumente semmi nein" wie all die Zeit, als der Kommodore der
Geige, Klavier, Laute, Flöte, Oboe, Waldhorn, Trompete, Banjo, Harfe, Zither, Bandoneon strumente und noch einmal so viel andere dazu waren kürzlich im Musikraum des Reichssenders Breslau aufgestellt. Wollte ein Symphonieorchester ein Konzert geben oder eine Tanzkapelle beschwingte Weisen durch den Aether senden? Eines von beiden wird schon der Fall sein, bei diesem Massenaufgebot von singenden und klingenden Apparaten". Aber wie seltsam: Fünf Minuten vor der festgelegten Sendezeit ist der Raum noch immer leer, fein einziger Musiker hat sich eingefunden, um die Geige zu stimmen oder ein paar Probetöne auf der Flöte zu blasen. Still und unberührt harren die Instrumente der Dinge, die da kommen sollen. Plöglich, es ist eine Minute vor Beginn. reißt ein Mann die Tür auf und überzeugt sich durch einen raschen Blick, daß alle Instrumente vorhanden sind.
Dürfen wir Ihnen diesen Mann vorstellen? Das Drchester, das jetzt fonzertieren soll! Er ganz allein wird die 33 Instrumente zum Erflingen bringen, allerdings natürlich nicht zu gleicher Zeit, sondern nacheinander. Ein Mann - ein Orchester! In der Tat verdient Carl Rau, seines Zeichens Kapellmeister der Tanzkapelle des Reichssenders Breslau, außerdem noch ein musikalisches Wunder genannt zu werden. Nicht weniger als 33 Instrumente beherrscht er, davon 23 in virtuoser Weise.
Musik macht fröhlich und wer sie auf so viele verschie dene Arten zu treiben versteht, muß einen besonders aus= geprägten Sinn für Humor haben. Es ist also nicht weiter erstaunlich, daß Carl Rau dem Leben immer die heitersten Seiten abgewann. Schon vor Jahren war es so, als er in Südamerika als Cellist im Orchester eines großen Varietés spielte. Da trat ein italienischer Musical- Clown auf, der mit lustigen Streichen und Scherzen auf elf Instrumenten das Publikum ergözte. Er war der Höhepunkt des Programms und hatte nur den einen Fehler, daß er, bei der jüdamerikanischen Size schließlich verständlich, manchma! ein ganz bißchen über den Durst trank. Einmal allerdings ist ihm das zum Verhängnis geworden, er fand nicht mehr in das Theater zurück und kam nicht rechtzeitig zur Vorstellung. Kurz entschlossen sprang da Carl Rau für ihn ein, spielte das ganze Programm des Clowns und führte jogar noch fünf Instrumente mehr vor. Von da ab ließ sich der Italiener jeden Abend von dem Deutschen vertreten
Fleißiges, eisernes Leben ist selbst für den Künstler erste Bedingung, der nur auf einem Instrument Gutes leisten will. Um wieviel mehr dann erst bei Carl Rau, der auf 23 Instrumenten virtuos und auf zehn Meister ist! In seinem Heim ist ein ständiges Singen und Klingen, Trompeten und Flöten.
OnnoBehrends Tee
der meist gekaufte, oft erprobte, viel gelobte
Künstlerlicbe
23)
Ein Roman von Hanns Peter Stolp
( Nachdruck verboten.)
Na selbstverständlich bringe ich unser kleines Fräulein nach Hause!" erklärte der Graf lachend. " Danke schön!" Toni nickte Hohenstein zu und humpelte mit Mizzi davon.
Ich erwarte Sie also unten!" rief der Graf hinterher und verschwand in dem Zimmer des Intendanten.
*
Peter verließ ein Restaurant, wo er sich bis zum Schluß der Vorstellung in der Oper aufgehalten hatte, und begab sich nunmehr nach dem Bühneneingang der Oper. Wartend begann er in dessen Nähe auf der Straße auf und ab zu promenieren. Sin und wieder warf er einen höchst mißtrauischen Blick auf einen eleganten Wagen, der am Straßenrand hielt und an seinen Schlägen die Insignien des Hohensteinschen Wappens trug.
Endlich kamen die ersten Ballettmädels heraus, worauf sich der wartende junge Mann eiligst in das schützende Dunkel zurückzog, um von dort aus den Eingang zu beobachten.
Er sah, wie der alte Portier Oberleitner in seiner erleuchteten Loge plöglich eilfertig seine Abendzeitung weglegte und rasch heraustam, um sich an dem Eingang zu postieren. Eine unerklärliche Spannung überfam Peter. Mit brennenden Augen starrte er nach der offenen Tür.
Da erschien am Arm des Grafen Hohenstein Toni, die sich aber zusammenraffte, um dem Grafen das Gehen nicht schmer zu machen. Das Paar erreichte die Straße, während Oberleitner die Tür zu dem Wagen aufriz. Toni Schritt neben dem Grafen, der besorgt zu ihr herunterschaute, dem Wagen zu, und unter Unterstügung ihres Begleiters stieg sie ein. Fürsorglich bedte er eine Dede über ihre Knie, und sie lächelte ihn danibar Dafür an.
Mit schmerzerfülltem Gesicht beobachtete Peter, in der Dunfelheit an die Wand gedrückt, die Szene. Langsam ballten sich ihm die Fäuste. Jezt hatte er sich selbst davon überzeugt: Toni war die Geliebte des Grafen! Wie sie ihn angelächelt hatte, und wie er um site bemüht war' Jezt hatte er Gewißheit! Der Schlag des Wagens knallte zu. die Pferde zogen an, und dann entschwand das Gefährt in der Dunkelheit Peters Blicken. Soll es sein!" murmelte der junge Maler trotzig und lenkte leine Schritte nach dem Biergarten der Mutter Memminger.
Pasta ließ sich einen ordentlichen Vorschuß geben, taufte Farben und ergänzte das Gerät. Am anderen Morgen sollte es losgehen. Spät in der Nacht holte ich ihn aus seiner Stammkneipe, wo er in einer Ede saß und vor sich hin sang. Als ich erklärte, daß es morgens in die Wildnis ging, zweihundert Kilometer weg von dieser Stadt, bekam er einen Tobsuchtsanfall. Er verfluchte mich und den Kommodore und gab dann alle Schuld seiner Frau. Aber es half ihm nichts. Er hatte den Vorschuß angenommen und nahezu vertan. Der Kommodore konnte ihn jederzeit einsperren lassen.
In aller Frühe begaben wir uns zum Bahnhof. Der Zug bestand aus Lokomotive, Tender und vier offenen Güterwagen. Der letzte Wagen war für uns bestimmt. Er enthielt die Farbfässer und das Werkzeug. Ich hatte für einen Kolter und etliche alte Vorhänge gesorgt, auf die wir uns niedersezten. Pasta trug einen dünnen Mantel. Außer einer großen Flasche führte er noch einen Schirm bei sich. Auf meine Frage, was er damit wolle, lächelte
er überlegen.
Wir hatten die Weisung, bis zur letzten Station zu fahren. Von dort aus sollten wir die Rückreise antreten und die Bahnhöfe nacheinander anstreichen. Die Sonne stand hoch, als es endlich abging. Steil brannte sie auf uns nieder. Pasta hatte seinen Schirm aufgespannt und lächelte wie ein König. Ich begriff sein Schweigen und nannte ihn verschlagen und tüdisch. Die Zugluft, die hin und wieder in den Wagen stieß, tat uns wohl. Bald lag die Stadt hinter uns. Pastas Siegeslächeln sollte nicht lange anhalten; denn wie ein gereizter Bienenschwarm tamen mit einem Male die Funken der holzgeheizten Maschine angeflogen. Ich flüchtete in eine Ecke des Wagens und schütte mich mit einem alten Sad. Pasta aber hielt stolz den Schirm über sich. Doch bald roch es verbrannt, und Loch an Loch blühte in der schwarzen Hülle auf. Er verbiß seinen Aerger und blieb fizen. Mir wurde es zu arg. Ich nahm Kolter und Vorhangtuch und flüchtete, von Wagen zu Wagen springend, auf den Tender. Dort war ich vor den Funken geschütt, die in hohem Bogen nach hinten zogen. Lokomotivführer und Heizer, die das gesamte Zugpersonal darstellten und Neger waren, grinsten breit.
trogig
Endlich näherte sich auch Pasta. Kläglich rief meinen Ramen, weil er es nicht wagte, über die Wagenlücken zu hüpfen. Ich aber tat, als hörte ich nichts. So mußte er sich allein zu den Sprüngen entschließen. Mit wehendem Mantel, den Schirm unterm Arm, fam er an. Schlimm sah er aus. Der Schweiß zog weiße Rinnen in sein geschwärztes Gesicht, das über und über mit kleinen Brandmalen bedeckt war. Der Mantel hatte Löcher, und vom Schirm war nur das Gestell geblieben.
Am späten Nachmittag kamen wir auf der ersten Station an. Sie war ein kleines Holzhaus, um das herum die Hütten der Arbeiter standen. Auch eine Kantine war da, doch schliefen wir in unserem Wagen, um uns Diebstahl zu schüßen. So ging es vier Tage und Nächte hindurch bis zur Endstation.
vor
Sie lag schon im Urwald und war die kleinste und vers
,, Sallo, Peter!"
Peter, der suchend durch die Tischreihen in Mutter Memmingers Biergarten gegangen war, drehte sich um. Er gewahrte Stupps, der allein an einem Tische bei einem Glase Bier saß. Peter ging nach dem Tische hin, warf den Hut auf einen Stuhl und ließ sich schwerfällig nieder. Mit aufgestützten Armen blickte er vor sich hin.
„ Na, was ist?" fragte Stupps.
Peter hob den Kopf und sah den Freund groß an. ,, Was fragst du denn? Was soll denn sein?" Mensch," ereiferte sich Stupps,„ so red' doch!" „ Na, recht hab' ich!" sagte Peter düster. „ Ach Quatsch!"
" Was heißt Quatsch?" Peter fuhr auf.„ Ich habe doch mit eigenen Augen gesehen, wie sie mit dem Hohenstein in seinen Wagen gestiegen ist und dann mit ihm davonfuhr!"
Stupps gudte zunächst etwas ungläubig. Eine Pause entstand, in der Stupps überlegte, um anschließend zu sagen:„ Ach, Das das kann auch Zufall sein!"
Bufall!?" feuchte Beter jezt wütend. Du bist wohl verrüct! Zufall- und ich hab's mit eigenen Augen gesehen!" Er sah finster vor sich hin.
Ein Bier für den Herrn!" rief Stupps einer vorbeigehenden Kellnerin zu, indem er auf den Freund zeigte. Dann verfiel auch er in ein nachdenkliches Schweigen.
-
Na, was sagst du nun?" fragte Peter unvermittelt. Stupps stügte den Kopf in der Hand auf. „ Ja- tomisch!" murmelte er. Jezt jezt wird mir ja manches flar." Wieso? Was wird dir klar?" Beter faßte ihn erregt am „ Ich meine nur so," wich Stupps vorsichtig aus. " Raus damit! Als Freund sollst du mir nichts verbergen! Also was?"
Arm.
Stupps wollte nach anfänglichem Zögern antworten, als die Kellnerin tam und Peter mit einem Wohl befomm's!" das Bier hinsekte.
„ Na, nun red' doch!" drängte Peter, nachdem die Kellnerin gegangen war.
Sie hat so... so schnell Karriere gemacht!" „ Wieso?"
"
" Ra ja" Stupps fühlte sich nicht recht behaglich.„ Sie sie tanzt doch jezt allein, weißt du- Solo!" „ Na, und zweifelst du jezt noch?" fragte Peter bitter. Run hör mal, Peter!" nahm Stupps refolut das Wort. Ich hab' dir jetzt alles aufgezählt, was gegen die Toni sprechen könnte! Und nun will ich mal von dem anderen reden! Du kennst die Toni, weißt, daß sie aus einem soliden Hause stammt. Das hat ja schließlich nicht alles zu sagen. Kann auch einem soliden Mädel passieren, daß sie aus Eitelkeit sich wegwirft. Aber die Toni doch nicht! Wenn du miterlebt hättest, wie sie sich bie ganzen Wochen... noch diese
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Balken roh gezimmert und enthielt drei Räume. Wir entluden unseren Wagen und richteten uns in dem einzigen Gastzimmer ein. Zwei alte Feldbetten, ein Nachttisch und ein eisernes Waschgestell bildeten die Einrichtung. Wei! der Wirt viel Cachasvorräte hatte, strich Paska zuerst das „ Hotel" an. Der Bahnmeister willigte gerne ein. In der ersten Nacht, die wir dort verbrachten, lagen wir steif in der Kantine. So blieb uns verborgen, was uns in späteren Nächten bevorstehen sollte.
Moskitos tamen durch die offenen Fenster, und Wanzen begannen ihre Angriffe. Der Wirt meinte, wir könnten noch nicht lange im Lande sein, weil wir so empfindlich wären. Fieberhaft pinselten und malten wir und waren bereits am vierten Tage nach unserer Ankunft fertig. Am fünften Tage wurde ich schwefelgelb im Gesicht, was Pasta in große Angst versehte. In der letzten Nacht, die wir auf der Urwaldstation verbrachten, wütete das Ungeziefer besonders schlimm. Es war, als witterten die Tierchen unsere Abreise. Zuleht hielten wir es nicht mehr aus. Ich holte eine Kiste, stülpte sie um und setzte mich darauf. Pastas Schirmgerippe spannte ich auf und behängte es mit dem Vorhangstoff. So hatte ich wenigstens Schutz gegen die Mostitos. Pasta saß auf dem Nachttisch. gegen die Moskitos. Pasta Zwischen seinen Füßen brannte eine Kerze. Immer wieder ließ er seinen Kopf, den er schwer in die Hände stüßte, los und zerdrückte etwas. Er seufzte dann tief und sah befümmert ins Licht. Es war eine lange, traurige Nacht. auf dem Tischchen. Die Kerze war völlig niedergebrannt. Als ich aus dem Halbschlaf erwachte, saß er noch immer Draußen pfiff eine Lokomotive. War es unser Zug? Der Führer kam und lachte breit. Er sagte uns, daß es soweit wäre zur Abfahrt. Zuvor umarmte er einen jeden von uns und füßte ihn brüderlich auf beide Wangen. Er schien dem Grund seines stürmischen Tuns fragten, machte er meine gelbe Farbe nicht zu fürchten. Als wir ihn nach große Augen. Ob wir denn nicht wüßten, daß ein neues Jahr angebrochen sei in dieser Nacht. In dieser Nacht ein neues Jahr..
Wieder saß ich auf dem Tender. Paska hatte auf dem Führerstand Plaz genommen. Sein Gesicht wurde schwarz, doch seine Augen waren unverwandt auf mich gerichtet. Tränen liefen ihm die Baden herunter und zogen weiße Striemen. ,, Es ist um dich", log er. Denn et war nüchtern.
„ Serr Professor haben geflingelt?"
,, Ja, Johann, bringen Sie mir meinen Regenschirm."
Tage gehärmt hat, daß du gottverlassener Liebster vier Wochen lang nicht Zeit hast, der Toni eine Zeile zu schreiben, dann glaubt man das nicht, was dir im Kopf herumspintisiert." Aber ich habe doch gesehen...!"
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" Was denn? Daß sie in den Wagen vom Hohenstein gestiegen ist! Das hast du gesehen! Und weiter nir! Hast du gesehen, wo der Wagen hingefahren ist? Vielleicht ist was g'schehen mit der Toni, vielleicht ist sie frant geworden und er bringt sie nach Hause! Und du dummer Depp wer weiß, was du in Rom angestellt hast, daß du dich geniert hast, zu schreiben du dummer Depp bist nun gleich dabei, dem armen Hascherl sonst was zuzutrauen! Geh, schäm' dich Peter!" Die Worte des Freundes trafen Peter schwer. Unwillfürlich mußte er an Olivia denken, aber dann wies er die Vorwürfe, die auf ihn eindrängen wollten, zurück. Ja, ja, er war zum Spielzeug der schönen Frau geworden, sie hatte ihm Avancen gemacht, ihn verwöhnt, aber was war denn ge schehen? Nichts! Ein leichtsinniger Kuß! Er war doch nicht zu ihrem Geliebten geworden.
Peter sette das Glas ab, aus dem er in großen Zügen ge= trunten hatte.
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„ Schluß!" befahl er. Nichts hör ich mehr! Und ich will überhaupt nichts mehr von ihr wissen! Nicht mal ihren Namen will ich hören! Und wenn du mein Freund bist, dann redest du nicht mehr davon! Prost!"
" Prost!" sagte Stupps erschrocken.
15.
Die blonde Mizzi betrat anderen Tages den Laden von Tonis Mutter, die gerade einer sehr mißtrauischen Kundin Wolle verkaufen wollte.
„ Guten Morgen, Frau Seller!" rief Mizzi frisch, während die mißtrauische Kundin prüfend die Wolle gegen das helle Licht der Morgensonne hielt. Wie geht's der Toni?"
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Morgen Mizzi! Ach, Tonis Fuß ist noch gar nicht gut. Gehen Sie nur mal hinten in ihr Zimmer und besuchen Sie das arme Mädel. Die ganze Nacht hat sie fast nicht geschlafen." So was!" jagte Mizzi. Sie drängte sich hinter der Ladentafel durch und ging in Zonis 3immer, wo die Freundin blaß und angegriffen auf dem Sofa thres freundlich eingerichteten Mädchenzimmers lag. Der Fuß war mit einem Verband um widelt und durch ein untergelegtes Kissen hochgestützt.
Morgen Toni! Wie geht's? Aber jetzt rate erst mal!" Sprudelte Mizzi hervor.
Was soll ich denn raten? Und was ist denn mit dir los? Du bist doch ganz aufgeregt!" sagte Toni verwundert. „ Er ist da!" schrie Mizzi vergnügt. Er ist da, Toni!" Wer ist da?" Toni sah erstaunt auf die Freundin, die ausgelassen vor dem Sofa hin und her tanzte.
Er ist da!" rief Mizzi und schuttelte Toni heftig an den Schultern.„ Verstehst du denn nicht!" Toni schüttelte verständnislos den Kopf. ( Fortlegung folgt.)
