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Wilhelmshavener Tageblatt
Bezugspreis. Das„ Wilh. Tageblatt" erscheint an jedem Werktag. Der voraus zu zahlende vierteljährliche Bestellpreis beträgt bei der Post Mt. 2,40( ohne Zustellungsgebühr), bei der Geschäftsstelle Mt. 2,25( mit Bringerlohn). Redaktion: Fernsprecher Nr. 1160.
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Publikations- Organ der Kaiserlichen Marine- Behörden für Wilhelmshaven. Amtsblatt für die Königlichen Behörden und die Stadt Wilhelmshaven. Publikations- Organ für die Großherzoglich Oldenburgischen Ämter u. Amtsgerichte Rüftringen und Jever
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№ 204.
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Panama- Kanal.
Sonnabend, den 31. August 1912.
Auch ein„ Sedanfest".
38. Jahrgang.
Merkblatt für Beamtenversicherung. Berlin, 29. August. In der heutigen Nummer des Staatsanzeigers" wird ein Merkblatt über die Versicheungspflicht nach dem Versicherungsgesetz für Angestellte vom 20. Dezember 1911 veröffentlicht.
Kaisers. Das Blatt erklärt, daß der Kaiser nunmehr seit einem sen dieser Pensionäre auf denselben Unterschied. 5. Die ZuVierteljahrhundert an der Spize der besten Armee der Welt wendungen werden fortlaufend unter dem Vorbehalt des Die Bauherren des Panama- Kanals, oie Vereinigten ſtehe und doch nicht das Schwert gezogen habe. Das Blatt Widerrufs gewährt. Die Empfänger sind verpflichtet, eine Staaten, find nicht gewillt, die wirtschaftliche und politische fährt fort: Der Kaiser ist ein Herrscher, den Europa in der wesentliche Besserung ihrer Verhältnisse unverzüglich anzuHerrschaft über den Kanal mit irgend jemandem zu teilen. Gegenwart schlecht entbehren könnte. Er ist ein Herrscher von zeigen. 6. Stirbt ein Pensionär, der eine Zuwendung bezog, Werm der Kanal eröffnet wird, wollen sie sich von feiner edler Gesinnung, der es als eines der größten Werte betrachten jo tann von ihr den bedürftigen Hinterbliebenen, worunter Seite im vollen Genuß der Frucht ihrer Riesenarbeit be- würde, wenn, wie wir glauben, daß es geschehen wird, die nur Witwen und Waisen zu verstehen sind, nicht aber sonstige schränkt sehen. Deshalb haben sie schon vor Jahren das Ka- beiden verwandten Nationen Deutschland und England ihre Angehörige, ein Gnadenvierteljahr gezahlt werden." nal- Tertitorium unter ihre Souveränetät gebracht. Deshalb Mißverständnisse beseitigen würden. geben sie jetzt auch dem Hay- Pauncefote- Vertrag durch Geseh eine Auslegung, die zwar die Gleichheit aller anderen Mächte in der Frage der Kanalgebühren nicht anrührt, aber für die Berlin, 29. August. Jm vorigen Jahre ist seitens der Amerifoner eine Vorzugsstellung proflamiert. Die Englän- Welfen in Hannover ein„ Hannoverscher Kriegerverein" geder, die mit diesem Vertrag die völlige Tarifgleichheit ohne gründet worden, der bereits in der Provinz zahlreiche Zweig. jeden nterschied der Nation für alle 3eiten festgelegt zu vereine besitzt. Dieser Verein wird nun, wie der„ S. C." mitVerband der Militärarbeiter. haben glaubten, fühlen sich durch die neue Auslegung nicht teilt, nächsten Sonntag, als den 1. September, in Bella Vista Spandau, 29. August. Hier sind in den militärinuc in ihren wirtschaftlichen Interessen verlegt, sondern sehen ein Sedansest veranstalten. In welchem Geiſte die Feier unse- schen Anstolten Anschläge angebracht worden, die vor dem darin auch einen schweren Bruch von politischem Treu und res schönen vaterländischen Gedenktages gehalten sein wird, Beitritt zum Militärarbeiterverbande warnen. Die Gründe Glauben. Wo hier das bessere Recht liegt, ist nicht unsere verrät das Programm, das von dem Feſtausschuß ganz unbe- dürften dieselben sein, wie kürzlich in Straßburg. Der MiliSache zu entscheiden. Wir können den weiteren Auseinane schämt veröffentlicht wird. Es enthält folgende Nummern: tärarbeiterverband, der seine Zentrale in München hat, ist dersetzungen über den Streitpunkt in Ruhe zusehen und er-„ Großes Schlachtendrama lebender Bilder im Freien mit seinen. Statuten zufolge politisch neutral und bezweckt, wie warten im übrigen, daß unsere leistungsfähige Schiffahrt auf bengalischer Beleuchtung und Schlachtenfeuer. 1. Bild, 1864: es in diesen heißt, lediglich eine Hebung der wirtschaftlichen jeden Fall aus der neuen gewaltigen Welthandelsstraße Kein Pardon". Sieben preußische Husaren stellen einen Dä: Lage seiner Mitglieder. Die Behörden aber nehmen Anstoß Borteil ziehen wird. nen, welcher bereits verwundet und der rechten Hand beraubt an dem heftigen Ton, in dem das Organ des Verbandes Die Amerikaner wachen auch eifersüchtig darüber, daß sich mit dem Säbel in der Linken noch verteidigt, aber von Mißstände in einzelnen Militärbetrieben gegeißelt hat. nirgends in gefährlicher Nähe des Kanals Etablissements hinten niedergeschlagen wird. Historisch! 2. Bild, 1866:„ Der entstehen, die in Händen einer fremden Macht ihre mili- Seldentod des Rittmeisters v. Einem" in der Schlacht bei tärische Herrschaft über den Panama- Kanal bedrohen könnten. Langensalza. Der zum Tode verwundete, Rittmeister wird von Der Senat in Washington hat eine Resolution angenommen, einem preußischen Infanteristen item Bajonett durchbohrt. die für die Politik der Vereinigten Staaten eine neue Richt- Historisch! 3. Bild, 1870:„ Der Abschied". Ein alter Landichnur in diesem Sinne legt und als Ergänzung der Monroe- wehrmann nimmt von seiner Familie Abschied. Der einzige Doftrin betrachtet wird. In einigen deutschfeindlichen Blät- Sohn von seinem alten Mütterchen. Im Hintergrunde die ertern ist versucht worden, es so darzustellen, als ob die Reso- hellte Kirche, welche zum Gebet in der Heimat läutet.- Ein lution gegen Deutschland gerichtet wäre. Diese Ausstreuung findet weder in den Verhandlungen des Senats noch in den Kriegerverein, der die preußischen Kämpfer von 1864 und 66 Besprechungen der amerikanischen Presse eine Stüge. Die durch lebende Bilder verunglimpft! Es ist traurig, zu sehen, Borgeschichte der Resolution zeigt zudem mit völliger Klar- bis zu welchen Schritten sich die welfische Agitation hinreißen heit, daß Senator Lodge, der Vater dieser Aktion, einen läßt. Die nichtswürdige Seze zeigt sich, wie die„ Köln. 3tg." ganz bestimmten Anlaß zum Ausgangspunkt genommen hat, bemerkt, am besten in dem Bild des Todes des Rittmeisters bei dem Deutschland ganz aus dem Spiele ist Es handelt von Einem. Er war mit seiner Schwadron in eine preußische sich um die vielbesprochene Magdalenen- Bay in Merito, wo Batterie eingebrochen und wurde, da er sich nicht ergeben amerikanische Kapitalisten einen großen, für Hafenanlagen wollte, von einem Kanonier mit dem Faschinenmesser aus geeigneten Landkomplex erworben haben, den sie japanischen dem Sattel gestochen. Er fiel im ehrlichen Kampf, nicht als Interessenten angeboten haben. Daß hinter den japanischen Verwundeter durch Grausamkeit des Feindes. Das andere Bild Interessenten die japanische Regierung stand, wird in Ame- ist jedenfalls völlige Phantasie. tita allgemein geglaubt. Der nächste 3wed der Lodgeschen Resolution ist also anerkanntermaßen der gewesen, das Magdalenenban- Projekt, das heißt eine Festsetzung Japans auf
Zuwendungen an Altpensionäre.
Der Kanzler in der Sommerfrische. Berchtesgaden, 29. August. Reichskanzler von Bethmann- Hollweg wird am 1. September zur Nachkur hier eintreffen und im Grand Hotel Wohnung nehmen. In Begleitung des Reichstanzlers werden sich außer der Gemahling des Reichskanzlers der Gesandte v. Bülow und Geheimrat Pinkow befinden.
Freiherr von Hertling in Ungnade? München, 29. August. Die„ Landeskorrespondenz" meldet: In hiesigen Kreisen, die mit dem Hoflager in HohenSchwangau gute Fühlung habem, erzählt man sich, daß der nicht sehr zufrieden sein soll. Er soll von der Wirkung des Regent mit dem auswärtigen politischen Verhältnis Bayerns nicht sehr zufrieden sein soll. Er soll von der Wirkung des Jesuitenerlasses unangenehm berührt sein, und besonders davon, daß in der Presse immer wieder darauf hingewieſen wird, daß durch diesen Erlaß Bayern mit dem Reich in einen Konflift geraten sei. Auffallend ist jedenfalls, daß der Re gent öfter Einladungen an Mitglieder des früheren Kabinetts Bodewils ergehen läßt, während Freiherr von Hertling nur zu den dringendsten Audienzen erscheint. Diese Meldung wird natürlich ein Dementi erfahren. Das wird aber nicht bewirken, daß man hier in München felsenfest davon überzeugt ist, daß ein Ministerium Hertling heute noch berufen würde, wenn es nicht schon da wäre.
Begnadigungserfaß in Bayern.
Berlin, 29. August. Für die Gewährung von Zuwendem amerikanischen Kontinent, zu verhindern. Selbstver- dungen an Altpensionäre hatte der preußische Finanzminister ständlich unterliegt es feinem Zweifel, daß die Union auch im Abgeordnetenhause die Aufstellung neuer Grundsätze verjedem anderen Versuch, für eine europäische Macht in der sprochen, nach denen diesen Zuwendungen der Charakter als Nähe des Panama- Kanals Stützpunkte zu erwerben, ent- Unterstützung genommen werden sollte. Da diese Grundsäge gegen getreten würde. Die Lodge'sche Resolution spricht in bisher nicht bekannt wurden, reichte der Verband pensionierdieser Beziehung deutlich genug. Da aber Deutschland Ab- ter deutscher Reichs-, Staats- und Gemeindebeamter sowie München, 29. August. Die Korrespondenz Hoffmann fichten, die es mit der Resolution in Konflikt bringen fönnten, Lehrer am 6. Juli ein Immediatgesuch an den König ein. nicht hat, so haben wir auch feinen Grund, uns durch die Nunmehr teilt die Berliner Beamtenkorrespondenz die GrundAufstellung des jeßigen Grundsages berührt zu fühlen. Die säge der neuen Verfügung des preußischen Finanzministers Bersuche, uns in die Angelegenheit hinein zu bringen und mit, nach denen hinfort Zuwendungen an die Altpensionäre eine kleine Heßerei zwischen Deutschland und Nordamerika gemacht werden sollen: Die zu oder vor dem 1. April 1908 in Gang zu sehen, sind daher zwedklos.
Deutfches Reich.
meldet: Der Prinzregent hat sofort nach Verkündigung des Gesetzes vom 19. Juni 1912, eine änderung des Strafgesetzbuches betreffend, den Wunsch geäußert, durch allerhöchsten Gnadenbeweis die Milderung des Gesetzes auch solchen Perfonen zuteil werden zu lassen, die vor dem Infrafttreten des in den Ruhestand getretenen Pensionäre sowie die Witwen selben verurteilt worden sind, ihre Strafe aber noch nicht und Waisen dieser Pensionäre und der vor dem 1. April 1908 verbüßt haben. Auf den jetzt erstatteten Bericht des Justiz verstorbenen aktiven Beamten können besondere Zuwendungen ministers hat der Prinzregent eine große Zahl von Verurteilnach folgenden Grundsäzen erhalten: 1. Der Antrag auf Ge- ten zu begnadigen geruht. Manchem Verurteilten wurde die Köln, 29. August. Die preußischen Zollbehörden haben, währung einer Zuwendung ist bei der letzten vorgesetzten Be- Strafe vollständig erlassen, darunter befanden sich Strafen um dem Saccharinschmuggel zwischen Holland und Deutsch- hörde des pensionierten oder verstorbenen Beamten einzu- bis zu drei Monaten Gefängnis. Bei vielen Verurteilten land entgegenzuwirken, die Aufsicht über die Eisenbahnzüge, reichen. 2. Die legte vorgesetzte Dienstbehörde hat die in dem wurde die Freiheitsstrafe erheblich gemildert, bei vielen andie die Grenze passieren, bedeutend verschärft. Die Eisenbahn: Antrag enthaltenen Angaben zu prüfen und den zuständigen deren die Gefängnisstrafe in eine geringe Geldstrafe umgebehörden haben die Eisenbahnbeamten angewiesen, die Zoll- Ministern mit einer gutachtlichen Aeußerung über die Höhe wandelt. Der Prinzregent hat durch die umfangreichen beamten bei der Untersuchung zu unterstützen. Diejenigen der befürworteten Zuwendung zur Entscheidung vorzulegen. Gnadensatte dem Volte aufs neue seine landesväterliche Milde Eisenbahnbeamten, die Zollunterschleife aufdecken, erhalten Eine Zuwendung kann nicht gewährt werden, wenn auf Grund und Güte fund getan. bestimmter Tatsachen bei der Person, für die sie nachgesucht Luftschiffahrt. Belohnungen in Form von Geldprämien. wird, ein Bedürfnis oder die Würdigkeit nicht anerkannt wer Samburg, 29. August. Der Aufstieg des Luftschiffes den kann. Die Nachprüfung hat in wohlwollender Weise an Wilhelmshöhe, 29. August. Gestern Nachmittag der Hand der Aften, deren Inhalt zur Ergänzung der Anga- Sansa" ging heute Vormittag 8 Uhr 10 Minuten bei schö= unternahmen die Majestäten mit Gefolge eine Automobilfahrt ben heranzuziehen ist, zu erfolgen. Sind weitere Aufklärungen nem Wetter vor sich. An Bord befanden sich auf Einladung in den Reinhardswald. Heute Bormittag machten der Kaiser nötig, so ist der Antragsteller selbst zu hören, wobei jedoch des Herrn Edmund Siemers Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg, Regent von Braunschweig, und Gemahlin und und die Kaiserin einen Ausritt. Zur Frühstücstafel sind ge- iedes peinliche Eindringen in die privaten Verhältnisse des die Schwiegereltern des Herzogs Fürst und Fürstin zu Stolladen der Intendant der Königlichen Schauspiele Graf von Antragstellers nach Möglichkeit zu vermeiden ist. Feststellun- die Schwiegereltern des Herzogs Fürst und Fürstin zu StolBylandt- Rheydt und die Forstmeister Tiße und Keßler. gen untergeordneter Polizeiorgane in der Wohnung oder berg- Roßla nebs Tochter, Senator Strack, Prof. Lichtwark, Wilhelmshöhe, 29. August. Der Kaiser, die Kai- Nachbarschaft des Antragstellers sind unter allen Umständen Fräulein Burchard, Dr. J. Siemers. Auf Wunsch des Her: überflog. zeitweise gegen einen Wind von 8-10 Sekundenserin, die Prinzessin BViktoria Luise und das Gefolge machten ausgeschlossen. 3. Bei der Gewährung von Zuwendungen sol- 30gs nahm das Luftschiff die Richtung auf Braunschweig und heute Nachmittag gegen 5 Uhr in sechs Automobilen einen len besonders berücksichtigt werden: a) eigene Krankheit und meter kämpfend, Lüneburg. Als die„ Sansa" sich über der gemeinschaftlichen Ausflug von Wilhelmshöhe durch Kassel Krankheit der Familie; b) Pensionäre, die in jungen Jahren braunschweigischen Grenze befand, brachten die Teilnehmer und das Cossetal nach dem Meißner und Wizenhausen. Der pensioniert sind und unversorgte Kinder haben; c) Witwen ein Hoch auf den Herzog aus.' Nach dreieinhalbstündiger Katser saß mit der Kaiserin und der Prinzessin Viktoria Luise und Waisen von Beamten, die vor dem 1. April 1897 pensio: Fahrt war Braunschweig erreicht, wo das Luftschiff von der im offenen Automobil. Der Kaiser wird morgen Nachmittag niert oder verstorben sind. 4. Die Höhe der zu gewährenden Bevölkerung mit jubelnder Begeisterung begrüßt wurde. Eine in Berlin eintreffen und im Königlichen Schloffe Wohnung Zuwendungen bemißt sich mindestens a) bei den Pensionären Landung fand nicht statt. Nach Kreuzfahrten über der Stadt London, 29. August. Daily Chronicle bespricht in dem Betrage, der nach Artikel 2§ 8 der Pensionsgesegnovelle hinwegfliegend um 3 Uhr nachmittags wieder in Hamburg einem Leitartikel die Besserung im Befinden des deutschen vom 27. Mai 1907 zu zahlen wäre; b) bei Witwen und Wai- ein. Die Landung vor der Halle ging glatt von statten,
nehmen.
Das Befinden des Kaisers.
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