mobil des Justizrat Hausser aus Regensburg mit einem Post- Erholungsplätze und lohnende Touren von der Amtlichen Berlin.( Aus dem 23. Heft des Kunstwarts", vierteljährlich automobil zusammen. Justizrat Hausser und Bauführer Kolb Auskunftstelle der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen 4 M, Verlag Georg D. W. Callwey, München.) wurden schwer verletzt, ein weiterer Insasse und der Chauffeur im Internationalen öffentlichen Verkehrsbureau in Berlin,-( Rätsel.) Nur jedes Säkulum einmal kannst Du erlitten leichtere Verlegungen. Hausser ist seinen Verlegungen Unter den Linden 14 schriftlich und mündlich bereitwilligst das Datum, Tag, Monat und Jahr mit der Jahreszahl allein alsbald erlegen. fostenlose Auskunft erteilt. Auch steht daselbst reiches Prospekt bezeichnen; wann ist dies in diesem Jahrhundert!(* 60* 6* T) Amsterdam, 30. August. In Gorinchen wurde material fostenfrei zur Verfügung. ein Cholerafall festgestellt. Das Befinden des Erkrankten ist- Raubmordin Bornstedt. Ein grauenhaftes zufriedenstellend. Verbrechen ist in Bornstedt bei Potsdam verübt worden.

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- Rotterdam, 28. Augnst. Einer Mitteilung des Der 26 Jahre alte Schriftseger May Hackradt drang in die Bürgermeisters zufolge sind gegenwärtig in den Baraden Wohnung der in Neu- Bornstedt, Amtsstraße 1, wohnenden 8 Cholerakranke und 2 choleraverdächtige Personen. Der 78 Jahre alten Witwe Josephine Rudolphi, tötete sie durch Zustand von 3 Kranken ist ernst, der der andern zufrieden- einen Revolverschuß in die Schläfe und war gerade im Be­stellend. Am 25. August wurde gemeldet, daß ein Kind an griff, die Wertsachen der Ermordeten zu rauben, als er, durch der Cholera gestorben ist; es sind also seit dem 20. August die aufmerksam gewordenen Hausbewohner gestört, fliehen 5 Personen gestorben, und zwar lauter Kinder, während mußte. Bisher ist er leider noch nicht ergriffen worden. Der 47 Personen sich unter Beobachtung befinden. Mörder ist am 21. Januar 1880 zu Potsdam geboren und * Sosnowice, 30. August. Die Rettungsarbeiten war bis am Tage vor dem Morde in der Potsdamer Tages­in dem Bergwerk Jan, das von einem Wassereinbruch heim- zeitung beschäftigt. Hackradt ist verheiratet; der Ehe sind gesucht wurde, haben einen glücklichen Erfolg gehabt. Es ge- mehrere Kinder entsprossen. Es schwebt zurzeit gegen ihn lang, in einen alten Schacht vorzubringen und 22 Arbeiter, auch eine Untersuchung wegen Unterschlagung. Er soll Ver= die sich dorthin geflüchtet hatten, zu retten. Nach Aussage bandsgelder unterschlagen haben. Vermutlich hat H. abends der Geretteten sind beim Einbruch des Wassers noch sechs die Frau Rudolphi, mit der er wahrscheinlich bekannt war, Arbeiter in der Grube gewesen, die vermutlich umgekommen um ein Nachtlager gebeten, was ihm auch zugestanden wurde. find. Er muß sich vor der Tat bereits gänzlich entkleidet haben,

Stockholm, 30 August. Der Dampfer Uppland" Stocholm, 30 August. Der Dampfer Uppland" weil er vielleicht annahm, daß die Kleider mit Blut besudelt stieß gestern Abend bei Stora Essingen mit einem Motorboot barn auf das Geräusch hin sich Eingang erzwingen wollten, stieß gestern Abend bei Stora Essingen mit einem Motorboot und so an ihm zum Verräter werden konnten. Als die Nach­mit 11 Insassen zusammen. Das Motorboot, das keine Lichter führte, wurde in zwei Teile geschnitten und sank sofort. Sechs hatte er feine Zeit mehr gefunden, seine Kleider anzuziehen, Personen konnten gerettet werden. Die Umgekommenen sind dann einen dort wohnenden Bäder heraus, den er um klei­sondern mußte gänzlich nackt flüchten. In Bornim benim po Reis jugendliche Arbeiter. dung bat. Der Bäder nahm wohl an, es mit einem gemein­- Bierkrieg aber feine Biernot. Die gefährlichen Geisteskranken zu tun zu haben, und schlug ihm Boykottierung der Brauereien Leipzigs durch die dortigen die Tür vor der Nase zu. Hackradt flüchtete dann weiter. In Gastwirte hat eine überschwemmung der Pleiße- Stadt mit der Nähe von Sanssouci sah er eine Patrouille der Garde­fremden, namentlich Berliner Bieren zur Folge gehabt. Die jäger kommen und versteckte sich im Gebüsch. Die Patrouille Leipziger Bierbrauereien sind dadurch zu starken Betriebs- hatte ihn jedoch bemerkt und zog ihn aus dem Versteck her= einschränkungen genötigt worden und werden sich sehr bald aus. Nun gab er an, der Schriftseher Hackradt zu sein, und unterwerfen müssen. Da die Leipziger Gastwirte sich ver- weiter, daß er überfallen und seiner Kleidung beraubt wor­pflichteten, Bier nur zu dem alten Preise zu kaufen oder zu den sei. Die Patrouille brachte ihn nach der Wache in Sans­verkaufen, so verkaufen die Berliner ihr Bier in Leipzig ent- souci, dort hängte man ihm, da man seinen Angaben Glauben weder billiger als am Size ihrer Brauereien oder das Bier schenkte, einen Mantel um und ließ ihn durch eine Patrouille bleibt unverkauft. Da das erstere der Fall ist, so werden bis vor seine Wohnung geleiten. Dort nahm man ihm den die Konsumenten der Reichshauptstadt den Brauereien, die Mantel wieder ab, und ungehindert begab sich der Mörder nach außerhalb billiger liefern als am Orte selbst, gehörig in seine Wohnung, zog sich neue Kleidung an, schwang sich auf einheizen. In Köln ist es gleichfalls zu einem Bruch zwischen sein Rad und entfloh. Gastwirten und Brauereien gekommen. Da die letzteren ver­

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sicherten, nicht weiter nachgeben zu können, so hoben die Gastlich des Tiroler Jubeljahrs will man auch für Hofers braves Wohlgemeint und ungereimt. Anläß­wirte ihren früheren Beschluß, 3,50 M zu zahlen, wieder auf. Meib etwas tun, was also tut man? Man errichtet der Der 90. Geburtstag eines Clowns. Daß Anna Ladurnerin auf dem Leonhard- Friedhofe im Passeier­ein Mann mehr als 70 Jahre lang den dummen August tal ein Grabdenkmal", nämlich: eine höchst langweilige spielt, ist gewiß ein seltener Fall, aber er kommt vor. So moderne Steinmezarbeit aus drei nüchternen Platten, auf feierte am 26. August der in England weit und breit be- denen oben ein sozusagen elegantes fleines Kruzifir steht. tannte Clown Doughty seinen 80. Geburtstag. Doughty war Von Tiroler Stimmung, von Ortsstimmung, von Stimmung schon mit 18 Jahren dummer August", und er freut sich, der Hoferzeit teine Spur mehr. Das weiht man dann mit daß ihn das lange Leben nicht gescheite gemacht hat. Er großer Feierlichkeit. Bisher, heißt es, stand auf der Anna will der dumme August" bis zu seinem Lebensende bleiben Hofer Grab ,, nur ein einfaches eisernes Kreuz". Angenom und denkt nicht daran, sich zur Ruhe zu sehen, obwohl er men sogar, das sei feines von den schönen schmiedeeisernen ganz wohlhabend sein soll. Kreuzen gewesen, die sonst in Tirol den entlegensten Friedhof Herbst im bayerischen Hochland. Erfahrungs- so wundersam schmücken: was sagte mehr, was gab dem gemäß kann im bayrischen Hochland während des Herbstes auf Beschauer mehr vom Nachwesen jener gerade in ihrer tiefen eine große Anzahl von schönen, warmen und sonnigen Tagen Schlichtheit so großen Bewegung das alte eiserne Kreuz gerechnet werden. Deshalb eignen sich die bayerischen Berge oder die neue elegante Steinmegarbeit? Das frühere Bild gerade zu dieser Jahreszeit vorzüglich sowohl zu längerem ist aber zerstört: auf dem Grabhügel hat das neue Ding das Aufenthalte für Erholungsbedürftige als auch zu genußreichen alte Kreuz verdrängt. Und hier liegt das Häßlichste bei Berg- und Talwanderungen für den Touristen. Ein besonderer all diesen Mißverständnissen. Wenn man's nicht lassen kann, Vorzug dieses Gebietes besteht darin, daß München mit seinen so pflanze man in seiner Pietät" irgendwas Neues irgend­reichen Kunstschätzen, seinen Festspielen im Prinzregenten und wo auf, aber man lässe wenigstens das Alte Künstlertheater sowie seinen sonstigen zahreichen Veranstaltungen ungestört. Dagegen: man treibt's, wie mit den Dorf­von allen Seiten in kürzester Zeit zu erreichen ist, sodaß firchen. Will man aus irgendwelchen Gründen eine neue, so eventuell auch einige Regentage recht anregend und nugbringend muß die alte heruntergerissen werden, als hätten die Bau­ausgefüllt werden können. Interessenten wird über geeignete pläge auf dem Dorfe Preise, wie in der Friedrichstraße zu Aribert. Der machte kein sehr geistreiches Gesicht, als er von, nicht im Stich lassen; wußte er wo sie wohnte, dann konnte er Stettin folgendes Telegramm erhielt: Egon ja in Kenntnis sezen.

Erwarte mich zehn Uhr früh Stettiner Bahnhof. Dis­fretion. Stephanie.

Wenn es in Kwelerath Krach gegeben hatte, war er ber Hauptleidtragende. Denn an wen sollte er sich wenden, wenn er wieder einmal in die Bredouille geriet? 3u lange würde es doch nicht dauern, saß er von neuem in der Patsche! Sein Kommandeur hatte ihm gerade erst vor wenigen Tagen ge­droht, ihn so gründlich in der Provinz an die Luft zu hängen, daß er' ne Stunde auf der Landkarte hätte suchen müssen, bis er die nächste, größere Stadt entdeckte. Waren doch vor einem halben Jahre zwei leichtsinnige Hühner aus seinem Re­gimente, mit denen er did Freund war, nach Pfalzburg und Aurich versetzt worden und es gab noch ganz andere Nester, Krotoschin und Ostrowo!

Als er beim Einlaufen des Zuges in die Bahnhofshalle Taß neben seiner Schwester am Fenster des Abteils stehen sah, entrang sich ihm ein: Gott sei Dank! Seine hübschen, braunen Augen sahen wieder zufrieden in die Welt, den kurzgehalte­nen, starken, sehr gepflegten Schnurrbart strich er mit dem Taschentuche energisch zur Seite; es war doch ganz gut, daß er Stephanie einmal ungestört unter vier Augen sprechen konnte. Nach Kwelerath fam er in der legten Zeit nicht gern, weil er bei seinem Schwager zu tief in der Kreide stand. Daher war seine Begrüßung recht herzlich. Stephanie flüsterte ihm zu: ,, Frag nicht nach Egon, die Zofe!"

Richtig, da stieg auch die niedliche Emma aus, die er so manches mal in die Backen gekniffen und die dazu vielsagend gelächelt hatte. Aber er war flug genug gewesen, die äußerste Grenze nicht zu überschreiten.

Taß aber hing sich ohne weiteres an seinen Arm und

sagte:

,, Onfel, wir sind Papa durchgebrannt!"

Der junge Offizier blieb stehen und sah seine Schwester fragend an. Bring mich vor allen Dingen in eine ruhige Privat­pension!"

,, Du wohnst doch sonst immer im Hotel Continental!" Unwillig stampfte die Gräfin mit dem Fuße auf. ,, Also wirds?"

>>

,, Gut, willst Du nach dem Westen?" Mir ganz einerlei!"

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Er fuhr mit seiner Schwester, Taß und der Zofe nach einer vornehmen Privatpension auf der Potsdamerstraße. Der Junge wollte alles mögliche erzählen, aber seine Mutter ver­bot ihm energisch den Mund.

Aribert ließ jedoch Stephanie keinen Augenblick Ruhe. Sobald sie die nötigen Zimmer hatten, nahm er sie unter dier Augen vor.

,, Nun sage alles, aber die strikte Wahrheit, Dein Aus­reißen ist natürlich eine furchtbare Dummheit!" Mit größter Seelenruhe setzte sie ihrem Bruder die Tat­sachen auseinander.

Du denn blind? Der Junge taugt doch wahrhaftig nichts, Also wegen Taß, fast konnte ich mir's denken! Ja, bist viel besser wäre es gewesen, Du hättest ihm alle Tage eine gehörige Portion Prügel gegeben!"

Seine Schwester perläßt auch jetzt die Ruhe nicht. ,, Lieber Aribert, mit Deinen fünfundzwanzig Jahren solltest Du flüger sein und alle Eventualitäten im Auge be­halten; verdirbst Du es mit mir, trägst Du den Schaden!" Da fährt er auf.

Das ist ja niedlich! Egon, der mir wiederholt aus fürchter ,, Also eine kleine Pression willst Du auf mich ausüben? Das wäre der krasseste Undant!" lichen Verlegenheiten geholfen, soll ich mit Dir hintergehen?

Da zieht Stephanie höhnisch die Oberlippe hoc. ,, Er hilft Dir doch nicht noch einmal!"

Ganz gleich, eine leichtsinnige Fliege mag ich sein, ein Schuft noch lange nicht!"

" Keine Gefühlsduseleien, mein lieber Junge, Du wärest längst in Amerika, wenn ich Egon nicht geheiratet hätte!"

Gott sei's geklagt, daß Du mir das sagen darfst, reden wir nicht mehr von mir und Dir, sondern von unseren Eltern. Papa hat gerade noch einen leidlichen Abgang gehabt, unter­stügt von Deinem Manne ist er seinen Verpflichtungen nach gekommen und nun sitt er mit der verwöhnten Mutter in einer fleinen Villa in Blankenburg in Thüringen und lebt von der

Zum Bierkrieg.

( Nachdruck verboten.)

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Daß gar so bekümmert ich bin,

Es gährt bei den friedlichsten Leuten Und all ihre Ruhe ist hin,

Ich glaube, die Zecher vergessen Vor Kummer noch Bierglas und Krahn: Steuer Und das hat mit ihrer

Die Reichstagsmehrheit getan. Sie reden am Biertisch mit Feuer, Und flagen einander die Not, Da ihnen die greuliche Steuer Verteuert das flüssige Brot! Die Brauer, die Wirte, die Zecher Bekämpfen einander sich bös'

C

Erhebt man den Zuschlag pro Becher, So macht es die Zecher nervös, Und setzt man den Füllstrich herunter, Verkleinert das übliche Maß,

Dann wird der Philister selbst munter, Denn solches geht über den Spaß! Ein jeder sagt, Steuer magst wandern, Ich nehm keine Lasten mehr auf! So schiebt sie der eine zum andern Und packt noch sein Teilchen darauf, Und gibt dann der Gast für sein Schnittchen Noch extra 2 Pfennige aus,

Dann springt noch ein kleines Profitchen Für Brauhaus und Gasthaus heraus. Drum herrscht allenthalben Erregung, Man tritt in Beratungen ein, Und seget der Bierpreisbewegung Entgegen ein kräftiges Nein! Im Kreise der Bierkonsumenten Macht Luft sich, was brauset und gährts Geht wieder zurück, Produzenten, Sonst wird euch der Bierkrieg erklärt!- So ist die Gefahr im Verzuge, in Man meidet den goldenen Trank, Der Zecher beim schäumenden Kruge Singt traurig den Schwanengesang; Und wie er in dämmriger Stunde Dort träumt, wo der Gerstensaft quillt, Da steiget aus gläsernem Grunde Empor manch ein sonderbar Bild! Er sieht, wie zum Wasserbehälter eilt

Der Mann eilt noch mehr wie die Frau, Er sieht, wie nur Milch noch nebst Selter Den Durst stillt auf jeglichem Bau! Er schaut auch den Studio zu Hause Der weil er als gut es erkannt Löscht weise mit Himbeer und Brause Der Kehle gewaltigen Brand!

"

Da rufet der Träumer voll Grausen: Germanen, ich fenn' euch nicht mehr,

Laßt länger den Bierkrieg nicht hausen, ,, Bertragt euch, sonst gibts ein Malheur. " Ihr Brauer und Wirte und Gäste

"

Seid einig, noch eh' es zu spät,

" Denn Frieden ist immer das Beste, Paul Siece, bekannter Boet.

Osnabrück, August 1909.

Aribert's Blut geriet in Wallung, aber er beherrschte sich. So schwer es mir fällt, bleiben wir ganz ruhig und spres chen wir über die Zukunft. Was soll nun geschehen?"

Ich werde einen Anwalt beauftragen, Egon zu schreiben, daß ich nur zu ihm zurückkehre, wenn Taß in Kwelerath bleibt!"

,, Und wenn er sich ablehnend verhält?"

Das tut er nicht! Prechten, ein Freund, der ihm den Kopf verdreht hat, Diplomat, muß auf seinen Posten, ist der fort, ändert sich die Situation sofort zu meinen Gunsten!" ,, Möglich, zugegeben sogar- wahrscheinlich! Wenn Du Dich aber irrst, was dann?"

,, Dann leite ich die Scheidung ein!"

und Du wirst für den allein schuldigen Teil erklärt!" Ist mir unter diesen Umständen herzlich einerlei, ich habe nichts unehrenhaftes getan!"

,, Ansichtssache, meine liebe Stephante! Ich meine, Du handelst viel gemeiner wie ein armer Kerl, der stiehlt!- Und der Taß wird Dir genommen, zu seinem eigenen Besten!" Da zieht sie die Unterlippe zwischen die Zähne und schweigt.

Also sei vernünftig und kehre nach Kwelerath zurüd!" Hellauf lachte sie.

Du wirst zugeben, daß eine Frau ihren Mann in neun­gefallen ist? Brief und Siegel gebe ich Dir, Egon gibt jähriger Ehe kennen lernt, wenn sie nicht auf den Kopf nach!" ,, Angenommen, Du hättest recht, nochmals<- mas ,, Dann habe ich Egon's Opposition für alle Zeiten ge brochen!"

dann?"

Und machst aus dem Taß einen Tunichtgut!" Der Taß ist flüger wie Ihr alle zusammen, der findet 3ornig stampft sie mit dem Füße auf. seinen Weg am besten ohne Eure Hilfe!"

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Wen Gott züchtigen will, den schlägt er mit Blindheit!" ,, Keine Redensarten! Jch bleibe vorläufig hier und verrätst Du meinen Aufenthalt, Egon oder den Eltern, so sind wir geschiedene Leute!"

der vor, vielleicht bist Du dann ruhiger, vernünftiger gewor Ich spreche morgen Nachmittag, nach dem Dienste, wie Aribert war abhängig von seiner Schwester, aber sein An- Pension, die er als Brigadekommandeur bezieht. Und Du den, Stephanie!" standsgefühl bäumte sich doch auf. weißt doch, liebe Stephanie, Mama macht ihm das Leben nicht Mit höhnischem Blicke reicht sie ihm die Hand. leicht, mit Geld versteht sie überhaupt nicht umzugehen!" Auf Wiedersehen, morgen, ich bedarf der Ruhe, ich habe ,, Ebensowenig wie Du und deshalb müßt Jhr's mit mir noch Schlaf nachzuholen!" halten oder wollt Ihr Euch von Egon bezahlen lassen, in- Mit einem vorwurfsvollen Blicke und Kopfschütteln ent Das fonnte ja eine schöne Bescheerung geben! vor allen dem Ihr mich ihm wieder ausliefert? Es würde Euch wenig fernt sich der Bruder. Dingen hieß es für ihn vernünftig sein und seine Schwester Inügen!" ( Fortsetzung folgt.)

Mir ist das sehr peinlich, liebe Stephanie!"

"

Ob peinlich oder nicht,-

willst Du? Sonst müssen sich

yter unsere Wege trennen!"

Redaktion, Rotationsdrud und Verlag von Th. Süß, Wilhelmshaven. Telephon Nr. 16.