Tägliche Unterhaltungs- Beilage
zum., Wilhelmshavener Tageblatt".
M. 302.
Sonnabend, den 25 Dezember 1909.
35. Jahrgang.
Geschichtsnotizen.
25. Dezember.
1745 Der Friede von Dresden beendet den zweiten Schleftfchen Krieg. 1840 Der russische Komponist Peter Iljitsch Tschaikowskij geb. 1850 Philolog und Phonetiker Wilhelm Vietor geb. 1856 Landschaftsund Marinemaler Hans von Bartels geb. 1903 Nationalökonom und Staatsmann Albert Schäffle geft.
26. Dezember.
1762 Dichter Johann Gaudenz Freiherr von Salis- Seemis geb. 1805 Napoleon I. und Franz II. schließen nach der Schlacht von Austerlitz den Frieden von Preßburg. 1813 Friedrich Wilhelm Weber, der Dichter von Dreizehnlinden", geb. 1848 Geschichtschreiber Friedrich von Bezold geb. 1896 Physiolog Emil Du Bois- Reymond geft. 27. Dezember.
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1571 Astronom Johannes Kepler geb. 1796 General- Feldmarschall Karl Friedrich von Steinmez geb. 1822 Chemifer Louis Basteur geb. 1834 Der engl. Dichter Charles Lamb gest. 0 Beginn der Beschteßung der Pariser Forts. 1890 Altertumsforscher Heinrich Schliemann geft.
„ Papa!"
Der Wunschzettel.
Von Marie Stahl
( Nachdrud verboten.) B Nun, was gibt's? Ich bin beschäftigt, Liebling." Papa, weißt Du, was ich mir zu Weihnachten wünsche?" „ Jedenfalls eine neue Puppe."
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Aber wenn ich Dir nun eine schenke, möchtest Du die, Haus in Ordnung halten und mein Kind gut erziehen, Papa?" aber Die Droschte hielt und nach wenigen Minuten Und nun geh und spiele, Papa hat zu arbeiten." ,, Mein kleines, füßes Schaf, Du hast keine zu verschenken. faß er seiner Klientin in dem traurigen Raum der Unterfuchungshaft gegenüber. Das Kind wurde von seiner Bonne zum Abendessen ge-„ Ihre Sache ist fast hoffnungslos, Fräulein Ramlow. Der holt, aber trotz der Ruhe, die nun herrschte, machte Rechts- Brief ist nicht aus der Welt zu schaffen. Sie versprechen anwalt Langner vergebliche Versuche, sich bei seinem Aften- dem Bruder, die Gartentür offen zu halten und schicken ihm studium zu konzentrieren. Er legte endlich die Feder hin und den Schlüssel zu einer Hintertür. Ich rate Ihnen zu einem ging mit starken Schritten im Zimmer auf und ab. offenen Geständnis. Dann können wir die Sache so drehen,
Der Fall seiner Klientin, deren Verteidigung er gerade daß Sie dem Bruder gegenüber in einer Zwangslage waren, zu führen hatte, lag schwierig. Sie war Erzieherin in einem daß er Sie durch Drohungen zu dieser Mithilfe bewog. In diereichen Hause gewesen und hatte einen heruntergekommenen, sem Falle könnte ich einen Freispruch für Sie erwirken." lieberlichen Bruder, den sie verschwieg, aus Furcht, er könne Die dunklen, müden Augen ihm gegenüber flammten auf. ihrer Stellung schaden. Da er meist stellungslos war, mußte ,, Nein, ehe ich eine Schuld auf mich nehme, die ich nicht sie ihn unterstüßen, wenn sie ihn nicht ganz zugrunde gehen beging, will ich lieber unschuldig verurteilt werden. Es ist lassen wollte. Er benutte die Auskunft, die er sich unauf- wahr, ich hielt die Gartentür offen, ich schickte meinem Bruder fällig von ihr über die örtlichkeit des Hauses, in der sie lebte, den Schlüssel, um ungesehen in Abwesenheit der Familie, zu und über die Gewohnheiten der Familie zu verschaffen wußte, mit tommen zu können. Ich war durch die Krankheit einer zu einem Einbruch und schweren Diebstahl, wurde jedoch ge- meiner 3öglinge so an das Haus gefesselt, daß ich es nicht auf faßt und verhaftet. Auf dem Transport in das Untersuchungs- länger verlassen konnte. Und es lag mir alles daran, ihn gefängnis verübte er Selbstmord. Man fand einen Brief persönlich zu sprechen, da ich immer noch einen gewissen Einseiner Schwester bei seiner Leiche, der einen starten Verdacht fluß auf ihn ausübte. Ich wollte ihm eine kleine Gumme der Mithilfe bei dem Einbruch auf sie warf. Und nun wurde Geldes einhändigen, die ich mir erspart, aber ich wollte es ihr der Prozeß gemacht. Morgen, am Vormittag des vierund- nicht tun, ohne ihn beim Andenken an unsere gute Mutter zu zwanzigsten Dezembers, sollte der Termin stattfinden, an dem beschwören, den rechten Gebrauch davon zu machen. Daß er das Urteil zu erwarten war. mein Vertrauen in so entsetzlicher, schmachvoller Weise hintergehen würde, das fonnte ich nicht wissen, nicht ahnen!"
Tief erschüttert und in großer Erregung verließ Rechtsanwalt Langner nach einer Stunde seine Klientin. Er war von ihrer Unschuld überzeugt.
Ellas Plauberei ging dem Rechtsanwalt durch, den Kopf. Ja, es war hohe Zeit für ihn, einen Entschluß zu fassen. " Ja, aber noch viel mehr. Ein Widelfind, einen Affen, Sein Haus brauchte so nötig die Herrin wie sein Kind die einen Leierbaften, einen Zeppelin und eine Mama." Mutter. Seine aufreibende Tätigkeit ließ ihm teine Zeit, sich ,, Wa- as? Was bedeutet der letzte Wunsch?" piel um das eine und das andere zu bekümmern, denn er war Den Abend mußte er in einer Gesellschaft zubringen, in Der große, ernsthafte Mann, der in einer seidenwattier- einer der gesuchtesten Advokaten der Stadt. Die bezahlten der er seine Schwiegermutter und Kusine Adelheid traf. ten Hausjoppe am Diplomatenschreibtisch die Feder geführt Hausdamen, die in häufigem Wechsel seine Wirtschaft führ: Adelheid, die eine sehr gute Partie war, wurde wie stets umund ganz in Aften und Zeitungen vertieft, nur mit halbem ten, boten einen traurigen Ersaz. Er war nahe daran ge- worben und heut besonders von einem kürzlich in der Stadt Ohr auf sein fünfjähriges Töchterchen gehört hatte, wandte wesen, endlich den Bitten und dem Drängen seiner Schwieger- angestellten Geistlichen. Der bevorstehende Prozeß der jungen sich ihr plötzlich ganz zu, die auf dem Fußboden mit einem mutter nachzugeben und eigentlich hatte er sich zum Fest mit Erzieherin bildete das Hauptgespräch. Der Fall hatte ungeBaukasten spielte und mit einem braunen Teckel leise Gespräche Rusine Adelheid verloben wollen. Kusine Adelheid, ein heures Aufsehen erregt, da die Familie des Bantiers Röder, geführt hatte. Muster aller Hausfrauentugenden, war längst von Ellas Groß- in dessen Billa der Einbruch derübt wurde, im Mittelpunkt Eine Mama", war die sehr bestimmte Antwort. Alle mama zur Nachfolgerin ihrer Tochter ausersehen. Warum der städtischen Geselligkeit stand, zu der auch Fräulein RamKinder haben eine Mama, bloß ich nicht. Und Gerta nennt hatte er es nun wieder aufgeschoben? low gelegentlich Zutritt gehabt. Man war empört und nie= ihre Mutti. Ich will auch eine Mama haben, die meine Mutti mand hatte Mitleid mit der vermeintlich Schuldigen. Die ist. Du mußt mir eine kaufen." Damen behaupteten der Reihe nach, daß ihnen die Person nie sehr sympathisch gewesen sei. Er war nicht von der Unschuld seiner Klientin überzeugt. Da nahm Rechtsanwalt Langner das Wort... Nehmen Die Geschwister entstammten einer defabenten Familie. Der wir an, ihre Unschuld würde erwiesen und es erfolgte em Vater war schon heruntergekommen, ursprünglich ein Kava- Freispruch. Bedenken Sie, meine Damen, fie stände mittellos Man kann keine Mama kaufen, Ella, Puppen und was lier, die Mutter von Adel. Wenn Claudine Ramlow auch auf der Straße, morgen, wenn wir Christabend feiern. Würde Du sonst wünschest, gibt es genug in den schönen Läden mit diesen schweren Einbruch nicht gewollt, Winte hatte sie dem nicht eine von Ihnen der Berlassenen sein Haus öffnen und sie den bunten Schaufenstern, die Du ſo liebſt, aber Mamas nicht." Bruder doch gegeben, das ging ja klar aus dem Brief hervor. aufnehmen, bis ihr Gelegenheit würde, ſich ſelbſt zu helfen?“ Er mußte sie noch einmal sprechen, vielleicht würde ihre Es erfolgte ein allgemeiner Protest. Niemand hielt einen Wo bekommt man denn die Mamas?" fragte sie er traurige Lage die Richter zu einem Freispruch veranlassen, Freispruch für möglich und wenn- so wäre es nur eine Bewartungsvoll und gespannt. wenn sie ganz offen und ehrlich die Wahrheit sagte. Der gradigung. Kufine Adelheid meinte, fie würde es gern über„ Sm ja in diesem Falle das ist nicht so leicht, wie Bruder war ein Milderungsgrund, er machte es ihr ja fast nehmen, mit Hilfe des Herrn Pastor eine Sammlung für sie Du Dir denkst. Eine rechte, echte Mama friegt man nur ge- unmöglich, auf dem geraden Wege zu bleiben. Freilich, eine zu veranstalten, denn man müsse sich auch der Sünder annehschenkt. Ich wünsche mir auch eine zu Weihnachten, aber wir Gezeichnete blieb sie dann immerhin. Wer würde der Bemen, aber eine solche gefährliche Person ins Haus nehmen, werden wohl alle beide diesen Wunsch von unserem Weih- gradigten sein Haus öffnen wollen? wäre wohl nicht ratjam. Seine Schwiegermutter sah ihn scharf nachtszettel streichen müssen."
Er zog sein kleines Mädchen, dessen Geburt seiner Gattin das Leben gekostet hatte, zwischen seine Knie und strich ihr das Lose Haar aus der Stirne.
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Ella wurde sehr nachdenklich.
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„ Wer schenkt sie uns denn? Vielleicht Großmama?" „ Nein, Herzblatt, ich will Dir etwas sagen. Ich möchte feine von Großmama geschenkt."
Hans Stauffenbach.
( 20. Fortsepung.)
Roman von B. Corony.
( Nachdruck verboten.)
Was soll ich Dir denn sagen, Mama? Ich weiß ja auch nichts weiter, als daß er jenem Bilde dort ähnlich sein muß." Sie wies auf ein mit hoher Künstlerschaft ausgeführtes Ölgemälde. „ Wer ist das?"
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,, Wäre er der Gegenstand Deiner Schwärmerei?" " Ja. Stundenlang vermöchte ich hier zu stehen, vertieft in den Anblick dieses Antlizes."
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Ein paar dunkle, traurige Augen aus einem süßen, blassen Gesicht sahen ihn bange an. Er wurde furchtbar nervös. Was gingen ihn diese Augen an?
Draußen sprang er in eine Droschke und gab den Befehl an und sagte:„ Sie ist doppelt gefährlich, weil sie schön ist.“ Am folgenden Mittag war Claudine Ramlow freiges nach dem Untersuchungsgefängnis.- Ich muß Kufine delheid heiraten, es bleibt mir ja gar sprochen. Die glänzende Verteidigungsrede Langners hatte nichts anderes übrig, sagte er sich. Sie wird wenigstens mein die Richter von ihrer Unschuld überzeugt. Er führte seine
Wirklich gestaltete sich der Verkehr auf Stauffenbach sehr. rege. Die Feste bildeten mehr als je das Gesprächsthema der ganzen Umgegend. Viele Gäste aus der Residenz und auch der Künstlerwelt angehörende Freunde und Bekannte Jsa bellas trafen ein. Man bewunderte die Tochter und auch die Schönheit der Mutter.
Wolfs derbe Wize nahm man mit in den Kauf. Der Majoratsherr war nun einmal so geartet und entschädigte dafür durch eine reiche Gastfreundschaft. Das fürstliche Vermögen der freiherrlichen Familie fand auch eine fürstliche Verwendung, und viele wollten wissen, daß es weit über die vorhandenen Mittel hinausgehe.
Die berühmte Schloßherrin veranstaltete nicht selten im Schlosse Konzerte, zu welchen dann weltbekannte Virtuosen Nun war es Jsabella, die laut und vergnügt auflachte. eingeladen waren. Oft sang auch Fräulein d'Epinay und Jezt bin ich beruhigt!" rief sie aus. Einen ungefährlicheren fesselte durch ihren vollendeten Vortrag. Beglückt über den Gegenstand Deiner Bewunderung fonntest Du nicht finden. Triumph ihrer Tochter, hätte die Baronin das Mädchen doch Schwärme unbeiert weiter, mein Liebling; Du siehst den längst lieber hindern mögen, so viel und mit solcher Hingabe zu verstorbenen Freiherrn von Stauffenbach vor Dir. So sah singen. der Freiherr aus, als er zwanzig Jahre alt war.
,, Go? Fast gar nicht gleicht ihm Baron Wolf!" Egon fehrte nach vollendeten Studien zurück, um nun die ,, Da hast Du recht!- Es gab einen, der ihm glich", sagte erworbenen Kenntnisse unter Leitung des Inspektors zu ver& rau von Stauffenbach,„ aber auch er ruht schon lange im werten. Grabe."
Mit seltsamem Ausdruck sah Renée das Bild noch einmal an und bemerkte dann, halb spöttisch, halb wehmütig: Ich bin zu spät auf die Welt gekommen!"
Du wirst Dich darüber hinwegsehen müssen, mein Kind", lachte Jsabella leichtfertig.„ Wir alle haben als Backfische unsere romantischen Anwandlungen gehabt. Später amüsiert man sich darüber!"
Der junge Mann begrüßte Karmelitta mit großer Herz lichkeit, den Vater und die Stiefmutter aber falt und fremd. Staunend und überrascht näherte sich Wolfs Stieftochter Der Gruppe.
Schien es doch, als sei Baron Eberhard aus dem Rahmen gestiegen und trete ihr nun, zu neuem Dasein erwacht, entgegen.
Harald und Regina empfingen den Heimkehrenden mit großer Freude.
Wie sehr Du Deinem Großvater gleichst und Deinem Onkel Günther!" rief der Oberförster.
In der Tat, die Ähnlichkeit ist frappierend", bestätigte Regina. Und Trudchen? Was macht meine kleine Spielgefährtin? Finde ich sie im Garten?" fragte Egon.
Stauffenbach lächelte.„ Deine fleine Spielgenossin ist tüchtig gewachsen", antwortete er.„ Du würdest sie vielleicht taum noch erkennen; da fommt das Mädel! Sieh es Dir einmal an!"
Eine liebliche Mädchengestalt schritt den Mittelweg des Gartens herauf. Sie hatte mit der rechten Hand das blaue Sommerkleid ein wenig hochgerafft, um eine Menge Blumen festzuhalten. Waldmann, dessen Halsband mit einer Blume geschmückt war, sprang bellend heran.
Das ist Gertrud?" stammelte Egon.
Er meinte, nie etwas Hübscheres gesehen zu haben. Sie hat sich gehörig herausgemacht, nicht wahr?" be= merkte der Oberförster mit berechtigtem Vaterstolz. Bildhübsch ist sie geworden!"
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Na- nur nicht gleich so viel behauptet! Aber daß sie liebes Kind ist, darf ich wohl ohne übertreibung sagen. Komm, wir wollen sie überraschen!" Er trat mit dem Neffen auf die Terrasse hinaus und rief: Trudel, hier ist ein Gast! Kennst Du ihn noch?" Das junge Mädchen blickte auf, blieb einen Augenblic betreten stehen, ließ dann die Blumen fallen und eilte mit dem lauten Ruf:„ Egon!" zu dem so unerwartet Einge= „ Fräulein d'Epinay mein Sohn!" stellte Herr von troffenen hin. Staunend betrachtete der junge Stauffenbach sein BäsVielleicht, Mama; aber diese Augen folgen mir, wo- Stauffenbach vor. hin ich mich wende." Ein Blick Egons verriet, daß auch ihn des Mädchens chen. Gewiß gab es schönere Mädchen als Trude, aber sicher ,, Das fannst Du bei jedem künstlerisch ausgeführten Por Schönheit mit Bewunderung erfüllte; aber es war nicht Sym- fein Wesen, das dieses hier an Anmut und süßer, unschulds trät wahrnehmen. Es ist nichts Wunderbares dabei. Fast pathie, was er empfand. Glich doch Renée der Stiefmutter, voller Natürlichkeit übertraf. bereue ich es, Dich in dieses einsame Schloß gerufen zu haben! die ihn so oft schmerzlich verlegt und endlich aus dem Hause Willst Du nach Paris zurückkehren?" getrieben hatte.
Nein! Hier hält mich eine mir selbst unerklärliche Ge- Trotzdem konnte er des Eindrucks nicht ledig werden. walt fest. Das alte Schloß mit seinen finsteren Eden und Fräulein d'Epinays Schönheit nahm seine Sinne ganz geunheimlichen Gängen mißfällt wir, und dennoch möchte ich es fangen, und er vermochte sich des verlockenden Zaubers, der nicht verlassen. Diese grauen Mauern, die Zimmer mit ihrer von ihr ausging, nicht zu erwehren. düsteren Pracht, alle diese Zeichen einer längst vergangenen„ Ich versprach Onkel Harald, daß mein erster Besuch ihm 3eit, üben einen magischen Reiz auf mich aus. Es ist mir, gelten sollte", sagte er, als man ziemlich spät von der Tafel als fühlte ich mich selbst um lange Jahre zurückversetzt, und aufstand.„ Du gestattest doch, Papa?" als gewinne längst Begrabenes wieder Gestalt und neues Leben für mich. Ich mag nicht fort von hier.".
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So bleibe! Ich will aber dafür sorgen, daß es heiter und lebendig um Dich wird."
Gehe, wohin es Dir beliebt! Ich halte Dich nicht fest", erwiderte Wolf kurz.
laus.
So wanderte denn Egon zum schattigen Forsthause hin
,, Ach, Egon, wie freue ich mich, daß Du nun zurüd bist!" rief Gertrud. Der Wald, die Berge, die ganze Landschaft, alles kommt mir jest doppelt schön vor. Ich dachte viel an Dich und Waldmann grämte sich auch recht arg. Sieh nur, wie er vergnügt an Dir in die Höhe springt!" Trudchen, Du gleichst jetzt wirklich einer Waldsee!" Ihr Gesicht errötete, als sie lächelnd antwortete:„ Du willst mir schmeicheln?"
Nun, Trudel, jetzt mache Dich ein wenig nüßlich und sorge dafür, daß der Tisch in der Laube gedeckt wird!" unterbrach Regina das Geplauder.„ Ich mag es nicht leiden, wenn junge Mädchen die Hände in den Schoß legen und sich von anderen Leuten bedienen lassen."
