Tägliche Unterhaltungs- Beilage

zum., Wilhelmshavener Tageblatt".

303.

Geschichtsnotizen.

28. Dezember.

1812 Komponist Julius Rieg geb. 1835 Der elsässische Dichter Daniel Ehrenfried Stöber gest. 1849 Fürst Herbert von Bismarck geb. 1859 Geschichtschreiber Thomas Babington Lord Macaulay of Rothley geft. 1901 Theolog und Kunstarchäolog Franz Xaver Kraus gest.

Pfannkuchen.

Bon Silvester Frey.

Dienstag, den 28 Dezember 1909.

35. Jahrgang.

Teig mit feiner Zunge gekostet sein. Darauf hebt er sich lustig als einem Unrecht, das ich an meinen Eltern verübte, indem durch die treibende Kraft der Hefe. Aufgerollt und geteilt, ich das Geld, das sie sich abdarbten, so wenig es auch sein erhält er die so leckere Füllung; dabei ist Bedacht zu haben, möchte, für eine Näscherei ausgäbe. Doch die Entschuldigung, daß diese nicht gar zu ergiebig ausfalle, weil sie sonst den daß es ja doch nur einmal geschehe, blieb nicht aus. Ich ging Kuchen sehr beschwert. Auch muß die Hülle ringsum gut also nach Schluß der Stunde den von meiner Wohnung abfüh­schließen, damit sich keine lecke Stelle biete, an der beim renden Weg zum Bäcker, meinend, ich habe bis dahin noch Backen in siedendem Fett nachher die Füllung entschlüpfen 3eit, zum Entschluß der Entsagung zu kommen. Allein in die könne. Wie bei der Herstellung von Pfannkuchen mit nichts Nähe des Bäderhauses gelangt, machte ich dem findlichen gefnappt und gefnausert werden darf, so zumal mit der Fett- Begehr dadurch ein Ende, daß ich anfing, tüchtig zu laufen, so masse, in der man sie bäckt. Der Kuchen soll förmlich schwim- daß ich bald vorüber war. Wieder umfehren, war nicht mög= men. Beileibe stoße er nicht gegen den Boden; tanzen und lich: ich hätte mich ja vor mir selbst schämen müssen. Der ( Nachdruck verboten.) B sich freiseln muß er; auf und nieder steigen und Purzelbäume Appetit war weg, und ich ging vergnügt nach Hause....." Wenn am Silvesterabend bei fröhlichem Beisammensein Schießen. Dieser ungehemmten Bewegungsmöglichkeit verdankt Ich erwähnte schon vorhin: heute ist man überall Pfann­die Gläser an einander klingen, so fehlt vor allem der Pfann eckig, klobig und entweder platt oder seitlich zusammengedrückt. hat recht und schlecht die Welt erobert. Nichtsdestoweniger die Gläser an einander flingen, so fehlt vor allem der Pfann er die vundliche Form, die ihn so gut fleidet; sonst wäre er fuchen. Es ist kein Zweifel: das so sehr schmackhafte Gebäck tuchen nicht. Überall, wo Deutsche wohnen, ist er recht und schlecht das Neujahrsgebäck- ganz gleich, ob man dies, wie's Fertig oder wie man in Norddeutschland sagt: gar kommt läßt sich nicht leugnen, daß sie an dem einen Orte besser, an nördlich von der Mainlinie meistenteils geschieht, mit dem er nach oben. Er weist jetzt die an ihm so sehr geschätzte gold- einem anderen minder mundgerecht hergestellt werden. In soeben wiedergegebenen Namen ruft oder auf süddeutsch- braune Farbe auf, meist der sichere Beweis, daß er im In- Wien wurden mir vorzüglich geratene Pfannkuchen vorgesezt, wienerische Weise Krapfen" heißt. Immer ist es von goldig- nern nicht mehr teigig sei. Herausgefischt, wird er mit gefieb- die so berühmten Faschingskrapfen; doch auch die richtigen brauner Knusperhülle umschlossen, über die Zuder gestreut tem 3uder bestreut, um nun entweder sofort warm verspeist Berliner aus den altberühmten Konditoreien von Schilling worden, und wenn man hineinbeißt, soll würziger Wohlge- zu werden oder später, also erst in abgekühltem Zustande. Das oder Hilbrich werden oon dem gleichartigen südgermanischen schmack, herrührend von feinster Marmeladenfüllung, Zunge Auftragen einer Zuckerglasur ist zu vermeiden; dadurch wird Gebäck in keiner Hinsicht in den Schatten gedrängt. Wie hei­und Gaumen in Entzücken versezen. Denn gut geratene Neu- der Geschmack, den so ein Pfannkuchen gewähren soll, ohne matlich- wohlig muß es den echten Sohn Spreeathens anmuten, jahrstrapfen find nicht mehr und nicht weniger als ein Kunst- jeden Grund verweichlicht und vermemmt. Aus gleichem wenn er, durch die Stroßen Newyorks oder San Franziskos werk, auf das jede Hausfrau, unter deren Händen es erstanden, Grunde darf man keine gar zu süße oder gar charakterlose einher wandernd, plöglich die Aufschrift liest: Berlin pan­mit Recht stolz sein darf. Und nicht nur allein das zarte Ge- Füllung verwenden. Am besten bleibt Mus oder Marmelade cafes." Den Unterschied zwischen dem Wiener Gebäck und dem schlecht oder gar Kinder wissen dies feine Gebäck aus Hefeteig aus Pflaumen, sauren Kirschen oder Johannisbeeren. Au Berliner möchte ich dahin umgrenzen: das erstere ist, selbst und sein leckeres Gefüllsel zu schäzen beileibe, auch ernst- diese Fruchtarten schmecken herzhaft und sind bekömmlich. Das wenn man es aus Restaurants oder Zuckerbäckereien bezieht, hafte Männer, ja sogar solche, deren Gedanken, wie man an- Aroma, das von ihnen ausgeht, teilt sich auch dem Teig mit ferniger und kräftiger, also mehr auf Hausmannskost zuge= nehmen sollte, wenig Plaz hatten für derlei Tand des Ma- und bildet nicht zum wenigsten die Ursache, weswegen der schnitten; dagegen bieten sich die Berliner Pfannkuchen vor­gens, erwiesen sich als eingeschworene Bewunderer des Pfann- Pfannkuchen seinen Siegeszug durch die gesamte kultivierte wiegend dar als feindurchdachte Leistung flügelnder Konditor­fuchens. Jbsen sie für sein Leben gern. Hermione von Welt antreten durfte. funst. Vanilleduft und Zuckerguß begleiten ihn; das Gefüllsel, Preuschen, die wiederholt die Silvesternacht im Haushalt des Daß die Kinderwelt so inniges Behagen an Pfannkuchen macht ihn weichlicher für den Gaumen, als es zumal dem nicht selten bestehend aus Ananas oder Himbeer- Marmelade, großen nordischen Dramatikers verlebte, weiß davon zu er empfindet, darf niemanden Wunder nehmen. In diesen starken Geschlecht lieb sein dürfte. Ich wenigstens bekenne zählen. Immer gab es Punsch und dazu ganze Berge dieses Tagen, wo das so schmackhafte Gebäck überall duftet und lacht, offen: ich räume dem Wiener Krapfen bedingungslos den charakteristischen Feingebäds. Nehmen Sie nur", nötigte sehnen sich nach ihm bestimmt Tausende von Mäuſchen in offen: ich räume dem Wiener Krapfen bedingungslos den Frau Ibsen. Die Pfannkuchen sind gut; ich selbst habe sie begreiflicher Begehrlichkeit. Eine hübsche Anekdote sucht diese Vorzug ein vor seinem Berliner Verwandten. Wohlgemerkt: gebacken!" Sie waren in der Tat vorzüglich, denn jene seltene Stimmung durch ein Beispiel zu belegen. Eine Landschule in werden. Anders die, deren Ursprung auf die Hausfrauen­immer nur jenen Pfannkuchen, die aus Konditoreien bezogen Frau, deren Lebensaufgabe ja darin bestand, dem Gatten das Mecklenburg: Hier meldet sich eben ein kleiner Junge, der

Ebenso war der Komponist des Sommernachtstraumes" ein

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Dasein angenehm zu gestalten wenn sie Pfannkuchen but, bisher anderorts unterrichtet ward, als Zuwachs des ABC tätigkeit einer Privatfüche zurückleitet. Hier ich Pfann­so fielen sie auch bestimmt so aus, daß sie ihm munden mußten. Schügentums. Um zu ihm möglichst sofort in recht gute Be- fuchen, die genau so mundeten, wie ganz echte Wiener Fa­begeisterter Verehrer dieses Gebäcks. Als Richard Wagner ziehungen zu treten, bedient sich der Lehrer, wie das ohnehin schingstrapfen. Beide ähneln sich derart, daß sie selbst vom gewiegtesten Gaumen auf ihre Heimat hin nicht zu unterschei­im Jahre 1854 in Leipzig weilte, leitete Mendelssohn, der nicht selten landesüblich, des Idioms, das ja auch der große den sind. Es trifft hier eben genau der Schluß zu, zu dem damals im Zenith seines Ruhmes stand, ebendort die so be- Friz Reuter gesprochen und geschrieben. Wo heißt du?"- man gelangt, wofern man überhaupt die Magenfrage der rühmten Gewandhauskonzerte". Damals wurde viel belacht, Antwort: ,, Weet id nich!" ,, Wo röppt die dien Badder?"- beiden großen Centren deutscher Zunge unter die kritische daß sich der lettere in der renommierten Konditorei von Wieder Antwort: Weet ick nich!" Da meint der Lehrer: Kintschy am Büffet so viele Pfannkuchen geholt habe, daß Wo röppt die denn dien Modder, wenn ſe Panntoken badt daß an der Spree die Zubereitung der Speisen in den Re­se badtupe nimmt. In beiden kann man gleich gut essen. Nur darüber alle Welt in gelindes Erstaunen geriet. Später löste het?" Und der Junge entgegnet strahlenden Auges: Denn ſtaurants mehr als notwendig von der, die in der Familie sich das Rätsel. Mendelssohn hatte nämlich nur die Füllung röppt se nich, denn bin ich immer all dor!" heimisch und gewohnt ist, abweicht, während der alte, echte herausgegessen, das Gebäck selber jedoch kurzweg bei Seite Auch Ernst Rietschel, der große Meister der Plastik, dem Wiener Wirtshausbesizer seinen Stolz darein setzt, daß man geschoben. Wagner, der bekanntlich auf Mendelssohns Musik die deutsche Nation das Lessing- Denkmal zu Braunschweig so bei ihm womöglich genau so ißt, wie zu Hause bei Muttern". nichts weniger als etwa gut zu sprechen war, bemerkte dazu wie die Goethe- Schiller- Statue in Weimar verdankt, als Aber die Berliner Kochkunst hat schon manches Gute von der sarkastisch: Das sieht ihm ähnlich! Ich für meinen Teil esse Kind und noch später, da er schon das Jünglingsalter streifte, Wiener gelernt. So gebe ich auch die Hoffnung nicht auf, feine Süßigkeiten, nur Fleisch. Ich glaube, das hört man Pfannkuchen für sein Leben gern. Nur daß sie ihm sehr häufig daß die Pfannkuchen, die an der Spree nach Millionen beim auch meiner Musik an!" frommer Wunsch blieben, da er ja doch während seiner gan- Jahreswechsel in den Konditoreien und Bäckereien als Gebäck

über den Ursprung des Pfannkuchens ist viel gegrübelt zen Jugendzeit mit bitterer Not zu kämpfen hatte. Aus den zum Silvesterpunsch gekauft werden, in möglichster Bälde die worden. Nach meiner Ansicht mehr, als nötig ist. Haupt- Tagen, da er bereits die Akademie zu Dresden besuchte, er- ausgezeichneten Eigenschaften der Wiener Faschingskrapfen sache bleibt doch, daß er mundet; dies jedoch ist vor allem da- zählt er selber folgende Erinnerung: Als ich um die Neu- aufweisen werden. Als da sind: das Gebäck so zart, daß es durch bedingt, daß man gute Zutaten nehme und überhaupt jahrszeit meine Mitschüler duftende Pfannkuchen verspeisen auf der Zunge zergeht; ein goldbraunes Knusperkleid; das mit der Herstellung hinreichend vertraut sei. Denn Pfann- fah, nahm ich mir vor, des Abends, wenn ich nach Hause ging, Gefüllsel herzhaft; überhaupt alles vermieden, was süßlich und fuchen backen ist nun einmal fein Kinderspiel. Mit großer bei einem Bäcker, wo diese Kuchen als besonders gut gerühmt wablig ist. Mit diesem Wunsche für die Neujahrszeit Sorgfalt wollen die Ingredienzien zu einander abgeteilt, der wurden, einige zu kaufen. Ich kämpfte mit meiner Neigung schließe ich.

Haus Stauffenbach.

Roman von B. Corony.

( 21. Fortfehung.) Und Gertrud?"

( Nachdruck verboten.)

Solltest Du Dich heute nicht selbst überzeugt haben, daß fie das holdeste Geschöpf von der Welt ist?" Renée gab den Pferden einen scharfen Hieb und lachte gezwungen: Was Du da sagst, ist nicht sehr galant."

Aber ebensowenig ist es das Gegenteil. Ein Vergleich zwischen Dir und Trude wäre ausgeschlossen, denn mit Deiner Schönheit kann sie sich nicht messen. Was hat das zu be­deuten? Es gibt Menschen, welche das bescheidene Veilchen der köstlichen Rose vorziehen. Das ist eben Geschmackssache. Wie denkst Du darüber?"

,, Dann allerdings." ,, Daß ich auch in diesem Falle zu siegen vermöchte, be zweifelst Du wohl?"

,, Nein, gnädige Frau"; er konnte sich immer noch nicht entschließen, Mama" zu sagen. Der Forst ist so dicht, daß man faum ein Stückchen vom Himmel sieht. Die finsteren ,, Zur Ehre desjenigen, um welchen es sich handelt. Wer, Wolken mögen wohl schon lange den Horizont verdüstert ha­wie Du eben bemerktest, den Gegenstand seiner innigsten Her- ben, doch sah ich nichts davon. Der erste Bliz und Donner­zensneigung fand, müßte ein ganz erbärmlicher Wicht sein schlag fündete uns die Gefahr, dann strömte aber auch schon und sich selbst verachten, wenn er wantelmütig würde. Träte der Regen herab. Ich hoffe, daß Fräulein d'Epinay teinen die ärgste Versuchung an ihn heran, so wäre es unabweisliche Schaden nahm, denn einige Minuten später waren wir schon Ehrenpflicht, sie mit dem Aufgebot aller Kräfte zu bekämpfen. in der Oberförsterei, und Tante Regina veranlaßte ohne Müßtest Du nicht selbst den Mann gering schäzen, der sein Bögern alles Erforderliche." Wort Deinetwegen bräche?"

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Wer weiß? Vielleicht läge ich ihm gerade dieses Wortbruches wegen bewundernd zu Füßen."

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, Einer solchen Verirrung halte ich Dich für unfähig. Wir haben möglicherweise verschiedene Ansichten über die Liebe. Mich berühren die Worte Ehre und Pflicht" wie Ich?- Wer kann sagen, was mehr fesselt: anspruchs- eisige Wassertropfen. Wenn ich befriedigt sein soll, muß ein lose Lieblichkeit, oder stolze Pracht?" Mensch meinetwegen und um den Wunsch, mich zu besitzen, alles andere ohne Zagen und Grübeln hingeben und meine Gunst als höchsten, durch nichts zu teuer erkauften Lohn be­trachten."

,, Du mußt doch Deine eigene Ansicht haben; aber lasse nur!" Du bist heute immer ganz wo anders mit Deinen Ge­danken, und hörst kaum, was man zu Dir spricht und Dich fragt!"

Sie trieb die Pferde wiederholt an, und diese rasten nun im scharfen Galopp vorwärts.

,, Und welche Garantie böte Dir denn solches Verhalten? Wenn nun später eine Zeit täme, wo der Betreffende wieder die Gunst eines anderen Weibes höher einschäzen würde, wie die Deinige?"

Egon griff nach den Zügeln und nahm sie ihr aus der Sand. So geht das nicht", sagte er ganz entschieden. Auf ,, Höher, wie die meinige? Ziehst Du diese Möglichkeit diesem schlechten und teilweise noch unter Wasser stehenden in Betracht?" Wege fönnte ein Unglück passieren."

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,, Ach ja und Du hast doch die Verantwortung: Fuhr­

werk und Rosse unbeschädigt heimzuschicken."

,, Das tue ich als ehrlicher Freund."

,, Als Freund? Dann habe ich allerdings Dein Urteil als das eines völlig Unparteiischen zu betrachten.

Ich habe vor allem die Pflicht, Dich von gefährlichen Da sind wir ja schon an dem schwarzen Gittertor des Schloſſes Tollheiten abzuhalten, wenn Du mir anvertraut bist. Was ist denn mit Dir? Du befindest Dich heute in einer ganz seltsamen Laune?"

Lasse diese Fragen! Ich bin müde das ist alles." " Nein, Renée, das ist nicht wahr, das ist nicht alles! Dich

brückt ein Gram. Darf ich ihn nicht wissen?"

,, Nimm an: Ich liebe einen Mann, der mich nicht liebt." ,, Achwer könnte denn unempfindlich solcher Schönheit and solchen verlockenden Eigenschaften gegenüber sein?" Vielleicht jemand, der den Gegenstand seiner innigften Herzensneigung bereits fand."

und dort steht schon Mama!"

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Isabella rief, beide Arme ausbreitend: Mein Kind, welche Stunden der Angst verlebte ich! Nach allen Richtun=

Ja, so ist es, Mama. Man nahm mich sehr gastfreund­lich dort auf."

Ich werde mich in den nächsten Tagen persönlich im Fersthause, bedanken. Komm jetzt, mein Kind! Ruhe Dich aus. Gute Nacht, Egon. Du scheinst noch Eile zu haben?" Ich versprach, Wagen und Pferde mit unserem Kutscher zurückzusenden."

,, Dann löse dieses Versprechen ein. Komm, Renée! Du siehst blaß aus. Wir können gleich in unsere Zimmer gehen." Während die beiden Damen sich entfernten, gab der junge Stauffenbach dem Kutscher die nötigen Befehle.

Isabella ließ einige Scheite in den Kamin legen, denn draußen brauste ein rauher Nordwind und Renée schien zv frieren. In einem dem flackernden Feuer ganz nahegerückter Stuhle sigend, neigte sie sich tief herab und bot in diesem Rembrandtschen Dunkel ein anmutiges Bild.

Wie schön Du bist!" sagte die Baronin

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Es ist nicht wahr, Mama"

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Was denn?"

Daß ich schön bin."

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Du wärest

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,, Nein, ich bin es nicht. Bisher glaubte ich es, bin aber nun eines Besseren belehrt! Um schön zu sein, muß man blaue Augen, blonde Haare und ein rosiges, immer freundlich lächelndes Puppengesicht haben!"

Was fällt Dir ein? Wer wird mehr umschwärmt als

gen wurden Boten ausgesendet und kamen unverrichteter Sache Du, die gefeierte Königin jedes Festes? Sogar der Herzog heim; aber Du hast, wie ich sehe, die Kleider gewechselt sprach mir offen seine Bewunderung über Dich aus." und irgendwo Unterkunft gefunden?"

In der Oberförsterei."

,, So? Jaques soll morgen gleich einen prächtigen Blumen­forb hinbringen. Egon, sahst Du denn das fürchterliche Ge­mitter nicht aufsteiaen?"

Was fümmert mich der Herzog, was fümmern mich alle Fürsten der Welt, wenn der einaiae, deffen Liebe ich begehre, falt an mir vorübergeht?" Von wem

Renée, was sagst Du? Wer sollte? sprichst Du denn?"